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AlpsHL

AlpsHL: Bregenzerwald dementiert VEU-Vorwürfe und bezeichnet diese als „perfekte Marketingaktion“

Auf Grund etlicher Ausfälle (krankheits-und verletzungsbedingt) wollte die VEU Feldkirch die gestrige Partie gegen den EHC Bregenzerwald verschieben lassen (siehe Bericht). Dies verweigerten – laut Aussendung der VEU – jedoch die ECB-Verantwortlichen, was eine weitere Aussendung mit harten Vorwürfen der Feldkircher zur Folge hatte (siehe Bericht). Nach der gestrigen Niederlage wehren sich nun aber die Wälder und wollen die Vorwürfe richtig stellen, bezeichnen die Geschichte als erfolgreichen Marekting-Gag der VEU. Die Aussendung im Wortlaut (Teilauszug):

Es war eine perfekte Marketingaktion, welche mitverantwortlich für den  zweiten Derbysieg der Montfortstädter gegen den EC Bregenzerwald war. Die Tupamäki Schützlinge fanden in der Vorarlberghalle einen mehr als bereiten Gegner vor, der sich mit 3:2 durchsetzte.

Das Derby begann eigentlich schon 48 Stunden zuvor. Die Liga reichte im Auftrag der VEU eine Anfrage zum Verschieben des Aufeinandertreffens der beiden Ländleteams ein. Trotz der Bemühungen des ECB und der Liga konnte so kurzfristig keine Lösung gefunden werden. Mit der Absage in der Tasche ging die VEU in die Presse um dort die Werbetrommel zu rühren. “Ein großes Lob an die Öffentlichkeitsarbeit der VEU Feldkirch. Sich im Heimderby so gekonnt als Underdog zu verkaufen, mit einem Gegner, der jede Kooperation verweigert, schafft das ideale Feindbild um ein Spiel entsprechend zu pushen. Die eigene Mannschaft, die Fans beider Lager sind heiß, was auf dem Eis vom ersten Bully an bemerkbar war und gleichzeitig für eine gewaltige Stimmung sorgte. Zu guter Letzt hat diese Aktion genauso ihren Teil zum Sieg der Feldkircher beigetragen, wie die Spieler einer, mit vier Reihen, top aufgestellten VEU.“

Denn wie bereits in der Vergangenheit konnte von einem geschwächten Gegner keine Rede sein. Die VEU startete mit dem fast exakten Line Up wie bei der ersten Saisonbegegnung in Dornbirn. Einzig Caffi fehlte diesmal, dafür war Curtis Loik neu mit von der Partie….

Tatsächlich wirft die Vorgeschichte einige Fragen auf, da die VEU mit vier komplette Sturmreihen und drei Verteidigerpaaren antrat und  somit keinesfalls stark ersatzgeschwächt, wie im Vorfeld mehrmals angekündigt, antreten musste. Denn da war von nur neun fitten Feldspielern die Rede.

Fakt ist: Die VEU hat die drei Punkte, aber Fakt ist auch: Das ganze hat einen bitteren Nachgeschmack und das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen ist stark angeschlagen…

(Pic: Robert Broger/Blende47)

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