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CHL: HC Davos schafft die Sensation, Titelverteidiger Lulea scheidet aus
Von: Dominik Hana Am: 9 Dez, 2015 | Kategorien: CHL, CHL News, CHL Spielplan, CHL Tabellen, Turniere, zSlideshow

Die Halbfinalisten in der Champions Hockey League heißen HC Davos (SUI), Lukko Rauma (FIN), Karpat Oulu (FIN) und Frolunda Gothenburg (SWE).

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HC Davos schrieb Geschichte
Skelleftea AIK drückte, der HC Davos machte die Tore: Nach dem 1:1-Unentschieden im Heimspiel, siegten die Eidgenossen in Schweden mit 4:1. Die Schweizer agierten dabei sehr effizient und machten aus nur 13 Tor-Schüssen vier Treffer. Außerdem brachte Torhüter Leonardo Genoni die Skandinavier zum Verzweifeln, er entschärfte 38 Schüsse. Mit diesem Erfolg schrieb der HC Davos Geschichte, er steht als erster Schweizer Klub in einem CHL-Halbfinale!

Lukko Rauma nach Penaltykrimi im Halbfinale
Nach dem 3:3 im Hinspiel brachte auch das Retourspiel zwischen Lukko Rauma und TPS Turku keinen Sieger nach regulärer Spielzeit: Trotz 44:27-Torschüssen waren die Goalies Ryan Zapolski und Oskari Setanen jeweils nur einmal zu bezwingen. Da die Overtime torlos blieb, musste ein Penaltyschießen über den Einzug unter die Top 4 Teams Europas entscheiden: Im Shoot-out traf Turo Asplund als Einziger der zehn Schützen und schoss damit Lukko Rauma eine Runde weiter.

Karpat Oulu stürmte ins Semifinale
Karpat Oulu machte mit einem 5:1-Heimsieg über die Espoo Blues das 0:2 von Hinspiel mehr als wett. Anstürmende Hausherren (37:15-Torschüsse) egalisierten das Score bereits durch zwei Treffern in den ersten 79 Sekunden! Im Schlussdrittel ging es Schlag auf Schlag: Julius Junttila mit dem 3:0, 25 Sekunden später gelang den Gäste das 1:3, aber schon im Gegenzug fiel das 4:1. Am Ende siegte Karpat Oulu mit 5:1 und steht damit in der Runde der letzten Vier. Junttila war mit drei Treffern der Held des Spiels!

Frolunda Gothenburg gelingt Final-Revanche, Titelverteidiger Lulea ist raus
Frolunda Gothenburg legte drei Mal vor, Lulea Hockey hatte aber stets eine Antwort. Zur Halbzeit der Partie zog der Vizemeister dann durch zwei Powerplay-Tore auf 5:3 davon. Lulea schaffte aber im Schlussdrittel in Überzahl den Anschlusstreffer zum 4:5, damit war das Score nach zwei Spielen 7:7. In der Overtime fiel kein weiterer Treffer. Im Shoot-out hatte Frolunda Gothenburg das bessere Ende für sich und revanchierte sich damit für die Final-Niederlage im Vorjahr.

Champions Hockey League, Viertelfinal-Rückspiele:
Di, 08.12.2015: KARPAT OULU – Espoo Blues 5:1 (2:0,0:0,3:1); (HIN: 0:2)
Di, 08.12.2015: LUKKO RAUMA – TPS Turku 2:1 n. P. (0:0,1:0,0:1,0:0,1:0); (HIN: 3:3)
Di, 08.12.2015: Skelleftea AIK – HC DAVOS 1:4 (0:2,1:0,0:2); (HIN: 1:1)
Di, 08.12.2015: FROLUNDA GOTHENBURG – Lulea Hockey 6:4 n. P. (2:2,3:1,0:1,0:0,1:0); (HIN: 2:3)

Semifinali: 12. Januar 2016 und 19. Jänner 2016
Finale: 09. Feber 2016

 

Quelle: www.hockey-news.info ; www.erstebankliga.at