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CHL: Trotz toller Aufholjagd – Caps unterliegen Litvinov

Aus 1:4 mach 3:4. Dieses Kunststück ist den Vienna Capitals gegen den amtierenden tschechischen Meister gelungen. Doch belohnt wurde die Aufholjagd leider nicht. Die Tür für das Achtelfinale ging somit um einen weiteren Spalt zu. Tipsport_Extraliga_HC_Vervy_Litvinov_Logo

Der tschechische Meister Litvinov war im Zuge des Hinspiels des Sechzehntelfinales zu Gast bei den Vienna Capitals. Die Tschechen hatten von Beginn an die Favoritenrolle inne. Der Traditionsverein aus Tschechien legte einen Start nach Maß hin. Als die Verteidigung der Wiener noch mit den Gedanken in der Kabine war mit einem Rebound nach einer 2 gegen 1 Situation Robin Hanzl zur Stelle und besiegelte die Führung für die Gäste. Doch die Antwort der Wiener ließ nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten waren gespielt, als Schiechl abzog und Petrasek die Scheibe von seinen Schoner abprallen ließ. Grosslercher schob daraufhin ins leere Tor ein. Der Litvinov-Goalie machte dabei keine gute Figur.

Die Freude über den Ausgleich währte nicht lang. Denn nur fünf Minuten danach zog Frantisek Lukes einfach mal von der blauen Linie ab und überraschte damit alle inklusive Goalie David Kickert, der nach diesem Gegentreffer auch seinen Kasten für Philipp Zopf räumen musste.  Allerdings kam Kickert kurz vor der ersten Drittelpause wieder ins Spiel. Wenige Augenblicke vor der Pause war das Powerplay nach Stockschlag von Mario Fischer nur Sekunden alt, da zog Litvinov auf 3:1 davon. Hübl bediente unmittellbar nach dem Bully Jansky mit einem Querpass und schloss humorlos ab. Doch es kam noch schlimmer für die Caps – Chaloupka machte mit einem Schuss von der blauen Linie den Doppelschlag von Litvinov perfekt. Die Heimischen waren bedient.

Im zweiten Abschnitt schaltete Litvinov einen Gang zurück und so kamen die Caps zu Halbchancen. Mit einer cleveren Leistung schafften es die Gäste jedoch, die Wiener weitestgehend zu neutralisieren. Oft kam auch der letzte Pass nicht an. Nach einem Schuss von Kubat kam Piros vor dem Tor zu einer Chance, die Kickert aber zunichte machte. Dann durften die Caps hoffen, denn Rafael Rotter zog in der Mitte ab und konnte auf 2:4 verkürzen. Das dritte Drittel war keine zwei Minuten alt, als Kurtis McLean im Slot per Nachschuss zur Stelle war und auf 3:4 verkürzte. Plötzlich bahnte sich ein Drama an. Die Gastgeber drückten in der Folge immer mehr, witterten die Chance auf die große Aufholjagd. Der unbewachte MacGregor Sharp scheiterte aus guter Position vor dem vorbereiteten Petrasek. Letztlich blieb es aber bei der 3:4 Niederlage.

 

 

Vienna Capitals – Litvinov: 3:4 (1:4|1:0|1:0)

Tore:

0:1 Robin Hanzl (2.)

1:1 Grosslercher (6.)

1:2 Lukes (10.)

1:3 Jansky (18.)

1:4 Chaloupka (19.)

2:4 Rotter (39./PP)

3:4 McLean (42.)

 

Quelle: hockey-news.info