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DEL: Nürnberg übernimmt Spitze / Düsseldorf dreht das Spiel

DEG feiert Sieg nach Comeback gegen Bremerhaven / Berlin dreht Rückstand gegen Augsburg spät / Red Bulls schlagen Adler / Wolfsburg mit Erfolgserlebnis vor dem CHL-Showdown

Die Thomas Sabo Ice Tigers sind zurück an der Spitze: In Straubing drehte Nürnberg ein 1:3 in ein 5:4 und hat nach dem Dreier einen Punkt Vorsprung auf Verfolger Berlin. Die Eisbären retteten gegen die Augsburger Panther durch einen späten Ausgleich zwei Punkte und gewannen im Shootout mit 2:1. Meister München belegt nach dem 4:2 gegen Mannheim Rang drei.

Ebenfalls Nehmerqualitäten zeigte die Düsseldorfer EG, die sich nach drei Tore im Schlussabschnitt mit 3:2 gegen Bremerhaven durchsetzte. Die Kölner Haie fuhren derweil ein klares 6:1 in Ingolstadt ein und und Wolfsburg tankte Selbstvertrauen für den CHL-Showdown am Mittwoch in Salzburg. Die Grizzlys setzten sich mit 4:1 gegen die Schwenninger Wild Wings durch.

Vor 11.331 Zuschauern, darunter Eisbären-Eigner Phil Anschutz, kamen die Berliner gegen die Augsburger Panther nie richtig in die Partie. Zwar war der Rekordmeister über weite Strecken optisch überlegen, aber Augsburg setzte die deutlich gefährlicheren Angriffe. Trevor Parkes nutzte in der 24. Spielminute eine dieser Gelegenheiten zur Panther-Führung. Berlin schien der Plan für den Ausgleich zu fehlen, doch vier Minuten vor Ultimo gelang Jamie MacQueen per Penaltyschuss der Ausgleich. Im Shootout war MacQueen erneut erfolgreich und sicherte den Hausherren den Extrapunkt.

In München riss der Meister das Spiel gegen die Adler an sich und führte nach 26 Spielminuten mit 3:0. Mannheim berappelte sich jedoch noch einmal und kam nach Treffer von Chad Kolarik (30.) und Garrett Festerling (33.) wieder auf ein Tor heran. Die Hoffnung auf Punkte bei den Gästen bekam jedoch einen Dämpfer als Jason Jaffray (48.) einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Red Bulls herstellte, der letztlich bis zum Ende bestand hatte.

Nach zwei Siegen in Folge fanden die Wild Wings in Wolfsburg ihren Meister. Dabei täuscht das Ergebnis etwas über die Spielanteile hinweg, denn die Wild Wings waren über weite Strecken gleichwertig. Erst in der Schlussphase und mit einer Führung im Rücken bekamen die Grizzlys ein spielerisches Übergewicht und brachten den zweiten Dreier der noch jungen Saison sicher nach Hause.
Düsseldorf hatte gegen Bremerhaven mehr Spielanteile, scheiterte aber immer wieder an Tomas Pöpperle im Tor der Norddeutschen. Die Pinguins zeigten sich wiederum deutlich effektiver. Brock Hooton (11.) und Jordan George (28.) begrüßten Düsseldorfs neuen Goalie Daniel Bakala in der Liga. Die Rheinländer ließen jedoch nicht locker und legten ein furioses Finale hin. John Henrion (52.) und Alexander Barta (53.) egalisierten per Doppelschlag für die DEG, die weiter nach vorn spielte und die Entscheidung in der regulären Spielzeit suchte. 23 Sekunden vor dem Ende traf Alexander Barta dann zum Sieg für Düsseldorf.

Nürnberg leistete sich in Straubing bei der Jagd auf die Tabellenführung zunächst zahlreiche Strafen und sah sich nach 18 Minuten mit einem 1:3 konfrontiert. David Steckel (20., 26.) konnte jedoch wieder egalisieren und die Franken setzte nach. Steven Reinprecht (33.) und Patrick Buzas (33.) drehten das Spiel binnen 55 Sekunden endgültig. Im Schlussdrittel sorgte Michael Connolly (50.) noch einmal für Hoffnung bei den Tigers, doch Nürnberg brachte den Sieg über die Zeit.

Ingolstadt beantwortete den Kölner Start mit zwei herrlichen Toren seinerseits mit einem schönen Treffer, doch in der Folge sollte die Offensive des ERC nicht mehr treffen. Großen Anteil daran hatte auch Haie-Goalie Daniar Dshunussow, der als Vertretung des verletzten Gustaf Wesslau ein starkes Spiel zeigte. Auf der anderen Seite stellte Shawn Lalonde (39.) in Durchgang zwei den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel netzten Justin Shugg (49.), Benjamin Hanowski (54.) und Felix Schütz (56.) zum 6:1-Endstand ein.  

Eisbären Berlin – Augsburger Panther 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0) SO
Tore: 0:1 Trevor Parkes (23:35/PP1), 1:1 Jamison MacQueen (56:16), 2:1 Jamison MacQueen (S:O)
Zuschauer: 11.331

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)
Tore: 1:0 Michael Wolf (7:06), 2:0 Konrad Abeltshauser (21:49), 3:0 Brooks Macek (26:25), 3:1 Chad Kolarik (29:53), 3:2 Garrett Festerling (32:16), 4:2 Jason Jaffray (47:00)
Zuschauer: 4.280

Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)
Tore: 1:0 Jeffrey Likens (1:12), 1:1 Kalle Kaijomaa (33:04), 2:1 Gerrit Fauser (44:38/PP1), 3:1 Kristopher Foucault (51:52), 4:1 Alexander Weiß (56:53)
Zuschauer: 2.186

Düsseldorfer EG – Pinguins Bremerhaven 3:2 (0:1, 0:1, 3:0)
Tore: 0:1 Brock Hooton (10:22), 0:2 Jordan George (27:54), 1:2 John Henrion (51:39), 2:2 Alexander Barta (52:27), 3:2 Alexander Bart (59:37)
Zuschauer: 5.711

Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers 4:5 (3:2, 0:3, 1:0)
Tore: 1:0 Michael Hedden (1:03), 1:1 Brandon Segal (8:42), 2:1 Maurice Edwards (13:35/PP1), 3:1 Michael Connolly (17:50/PP1), 3:2 David Steckel (19:42), 3:3 David Steckel (25:51), 3:4 Steven Reinprecht (32:04/PP1), 3:5 Patrick Buzas (32:59), 4:5 Michael Connolly (49:48)
Zuschauer: 3.965

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)
Tore: 0:1 Felix Schütz (3:31), 0:2 Nicolas Krämmer (7:49), 1:2 Kael Mouillierat (12:58), 1:3 Shawn Lalonde (38:22), 1:4 Justin Shugg (48:09), 1:5 Benjamin Hanowski (53:41), 1:6 Felix Schütz (55:33)
Zuschauer: 3.362

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