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EBEL: Capitals gewinnen hart umkämpften Schlager gegen Salzburg

Die UPC Vienna Capitals gewinnen den Schlager der sechsten Runde mit 4:2 gegen die Red Bulls aus Salzburg. Die Mozartstädter können bereits seit 422 Tagen in Wien nicht mehr gewinnen. Ein interessantes, hart geführtes Spiel, dass in Julian Grosslercher seinen Matchwinner fand. Mit diesem Sieg sind die Caps wieder Tabellenführer.

Lamoureux startete heute wieder im Tor der Wiener (Photo: sport-bilder.at/Harald Dostal)

Das Spitzenspiel startete mit enorm viel Schwung. Gleich im ersten „Shift“ hatte Tessier eine gute Gelegenheit. (1.) Wenig später kam Salzburg zum ersten Powerplay. Die Bullen konnten sich festsetzten, jedoch wurde jeder Versuch von Lamoureux zunichte gemacht. (3.) In der fünften Minute scheiterte Cijan mit seinem Bakchand Schuss nur knapp. Nach knapp acht Minuten kam das erste Mal etwas „Härte“ in das Spiel. Rauchenwald sowie Pollastrone traf es jeweils für zwei Minuten. Im folgendem vier gegen vier waren die Caps am Drücker. Holzapfels Rebound und ein Brocklehurst Schuss  fanden allerdings nicht den Weg ins Tor. (10.) Weiter ging es in der 14. Minute mit einem Powerplay für die Poss-Truppe. Doch auch die zweite Überzahl Möglichkeit führte zu keinem Tor (16.). In den letzten Minuten des ersten Drittels waren die Bullen etwas Spielbestimmender, jedoch hatten die Salzburger bei einem Bowman Schuss das Glück auf ihrer Seite. Mark Flood, fasste in der letzten Minute noch eine kleine Bankstrafe aus (20.)

Somit ging es mit Überzahl für die Capitals ins Mitteldrittel, allerdings nicht allzu lange, denn der Hauptstadt-Klub schwächte sich selbst mit zu vielen Spielern am Eis. (23.) In der 24. Minute brach Holzapfel den Torbann. Er schob, nach grandiosem Zuspiel von Tessier, zur 1:0 Führung ein. Das temporeiche Spiel hielt nun was es versprach, es gab Chancen hüben wie drüben. Ferland unterbrach den Spielfluss mit einer Strafe in Minute 29. Bill Thomas war es dann, der den Ausgleich auf der Schaufel hatte. Lamoureux stand aber weiter sicher. (31.) Auch das nächste Highlight fand im Powerplay statt. Raffl war dem Ausgleich sehr nahe. (35.) Wieder gelang den Wienern ein wichtiges Penalty-Killing. Erneutes Powerplay für Salzburg, es war das vierte in diesem Drittel, in Minute 36. Und dieses sollte es in sich haben. Die Red Bulls konnten in Person von Thomas Raffl Kapital daraus schlagen. Der „Bulle“ fälschte die Scheibe unhaltbar ab (36.). Die Partie wurde von Minute zu Minute härter. Bobby Raimond gab sich einen „In-Fight“ mit Rotter (38.) Raimond fasste aufgrund eines Cross-Checks gegen den Kopf eine 2+5+Spieldauer aus. Rotter, völlig zu Recht, “nur“ zwei Minuten. Dieser Check, als Anmerkung, wird wohl auch für die weiteren Spiele Konsequenzen haben. Die gut gefüllte Albert-Schulz Halle hatte somit eine Pause verdient.

Die Top-Linie rund um Raffl, war auch heute wieder stark (Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl)

Der „Fight“ ging, wie es bereits im zweiten Drittel der Fall war, mit Powerplay für Wien los. In der 4:15 Überzahl schlugen die Gelb-Schwarzen prompt zu. MacGregor Sharp erzielte unbedrängt das 2:1. (41.) Die restliche Zeit war von keinen Highlights geprägt. Die Referees ließen enorm viel laufen, wirkten zeitweise überfordert. In dieser rasanten Partie fand Rotter in Minute 48. die nächste Großchance vor. Er visierte die kurze Ecke an, doch Starkbaum war auf dem Pfosten. Minute 51. Schlug die Uhr, als Trattnig, Raffl bediente. Der Torschütze des ersten Tores scheiterte aber an J.P.Lamoureux. Wenige Sekunden später, der 2:2 Ausgleich! Peter Hochkofler schlenzte den Puck ins Kreuzeck. (52.) Baltram assistierte, jedoch war auch Bowman nicht unbeteiligt. Der Schlagabtausch ging weiter. Grosslercher erzielte mit einem schönen Backhander die erneute Führung (54.) Nur eine Minute später wieder mal Powerplay für die Aubin-Truppe. Kristler musste in die Kühlbox. Das Powerplay lief gut – die Vorentscheidung wollte jedoch nicht gelingen. Danach versuchten die Bullen alles, doch der erneute Ausgleich wollte nicht gelingen. Im Gegenteil, wie so oft gelang ein Empty-Net Tor. Der starke Tessier durfte sich feiern lassen. Die Capitals lachen nach diesem Sieg wieder von der Tabellenspitze.

Erste Bank Eishockey Liga – Zwischenrunde „Pick Round“

UPC Vienna Capitals : Red Bull Salzburg – 4:2 (0:0|1:1|3:1) Tore: 1:0 Holzapfel (24.) 1:1 Raffl  (37.) PP1 2:1 Sharp (41.) PP1 2:2 Hochkofler (52.) 3:2 Grosslercher (54.) 4:2 Tessier