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EBEL

EBEL: Fix – Manuel Ganahl verlässt den KAC!

Stürmer Manuel Ganahl wird in der kommenden Saison 2018/19 nicht für den EC-KAC auflaufen, der Klub wird dem vertraglich noch gebundenen Stürmer die Freigabe für einen Wechsel in die finnische Liga erteilen

Im Rahmen einer einstündigen Sondersendung von Radio Kärnten wird Manuel Ganahl übermorgen Samstag von Kärntens Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard als Kärntner Eishockey-Superstar des Jahres 2018 ausgezeichnet, zu dem ihn die Hörerinnen und Hörer des Kärntner Eishockeymagazins gewählt hatten. Dies wird der letzte öffentliche Auftritt des KAC-Stürmers in Klagenfurt sein, er wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Rotjacken auflaufen.

Der gebürtige Vorarlberger wird seine Karriere nach drei Jahren beim Rekordmeister zukünftig im Ausland fortsetzen, er schließt sich dem finnischen Erstligisten Pelicans Lahti an. Der ursprünglich bis zum Ende der Saison 2018/19 datierte Vertrag Manuel Ganahls beim EC-KAC enthält zwar keine entsprechende Ausstiegsklausel, der Klub wird dem Spieler angesichts der sich ihm bietenden Möglichkeit der sportlichen Weiterentwicklung dennoch die Freigabe für einen Wechsel erteilen. Gleichzeitig trafen der EC-KAC und der Stürmer eine schriftliche Vereinbarung, die im Falle einer möglichen zukünftigen Rückkehr Ganahls in die Erste Bank Eishockey Liga ein weiteres Engagement in Klagenfurt vorsieht.

Durch seinen Wechsel nach Lahti wird der 27-jährige Flügelspieler (nach den beiden ehemaligen KAC-Cracks Oliver Setzinger und Bernd Brückler) zum erst dritten österreichischen Crack der Geschichte, der in Finnlands höchster Liga Fuß fasst.Für den EC-KAC bestritt Manuel Ganahl seit seinem Transfer nach Klagenfurt im Jahr 2015 sämtliche 199 Bewerbsspiele in EBEL und CHL, der gebürtige Montafoner verpasste in diesen drei Jahren keine einzige Begegnung aufgrund von Verletzungen oder Sperren. Innerhalb dieses Zeitraums empfahl er sich mit insgesamt 54 Treffern (davon 52 in Ligaspielen) und

98 (94) Torvorlagen für das nun bevorstehende Auslandsengagement. Zudem erarbeitete sich Ganahl auch einen Stammplatz in der österreichischen Nationalmannschaft, er steht heuer vor seiner vierten WM-Teilnahme mit dem Team Austria in Folge.

Dieter Kalt, Head of Hockey Operations des EC-KAC: „Manuel Ganahl wurde in den vergangenen drei Jahren zu einem sehr wichtigen Spieler unserer Mannschaft, er und seine Freundin wurden auch in Klagenfurt heimisch. Er entwickelte sich in unserem Klub zu einem Spieler, der Begehrlichkeiten ausländischer Vereine weckte. Gemeinsam mit dem Spieler haben wir nun trotz laufenden Vertrags eine Möglichkeit gefunden, diesen Wechsel zu realisieren, gleichzeitig bleiben wir Teil der Karriereplanung des Spielers. Der EC-KAC sieht sich als Partner seiner Spieler in deren Entwicklung, es war immer Teil der Philosophie unseres Klubs, ihnen keine Steine in den Weg zu legen, wenn sich für sie die Möglichkeit einer sportlichen Weiterentwicklung ergibt. Dafür gab es auch in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele, darauf sind wir stolz und das ist auch ein Mitgrund für den guten Ruf, den der EC-KAC über Österreichs Grenzen hinweg genießt. Dass unser gemeinsamer Weg mit Manuel Ganahl damit noch nicht am Ende ist, zeigt die Vereinbarung, die wir mit dem Spieler geschlossen haben: Wenn er irgendwann in der Zukunft in die EBEL zurückkehrt, wird Manuel Ganahl beim EC-KAC wieder ein großes Thema sein.“

Manuel Ganahl freut sich auf die vor ihm liegenden sportlichen Herausforderungen in Finnland, blickt gleichzeitig aber auch mit etwas Wehmut auf seine drei Jahre bei den Rotjacken zurück: „Für mich gehen drei persönlich gesehen super Jahre beim EC-KAC zu Ende. Ich wurde in Klagenfurt toll aufgenommen und habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Daher möchte ich mich auch bei der gesamten Organisation bedanken, welche die perfekten Rahmenbedingungen geschaffen hat, damit ich mich kontinuierlich steigern und ein besserer Eishockeyspieler werden konnte. Ohne den Klub wäre es mir nicht möglich gewesen, die große Chance zu erhalten, mich nun im Ausland zu beweisen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ein großer Dank geht natürlich auch an meine Mitspieler, an deren Seite ich reifen durfte, und die Fans der Rotjacken, die uns in diesen drei Saisonen einige unvergessliche Momente beschert haben.“

www.kac.at, Pic: fodo.media/Harald Dostal

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