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EBEL

EBEL-Interview: Peter Schneider: „Ich habe mich von der ersten Sekunde an sehr wohlgefühlt“

Vor fünf Wochen kehrte Peter Schneider zu den Vienna Capitals und damit zu seinen Wurzeln zurück. Der dynamische Stürmer wechselte aus der nordamerikanischen ECHL, von den Kalamazoo Wings, zum EBEL-Meister nach Wien-Kagran. Nach acht Spielen hält der 26-jährige Korneuburger bereits bei drei Treffern. Wir haben mit Peter Schneider über seinen ersten Monat bei den Vienna Capitals gesprochen.

Peter, mittlerweile ist ein Monat vergangen, seitdem Du zu den Vienna Capitals gewechselt bist. Wie hast Du Deine „Eingewöhnungszeit“ erlebt?

„Ich habe mich von der ersten Sekunde an sehr wohlgefühlt. Natürlich dauerte es ein Bisschen, bis ich mich an die Taktik, die Spielweise und an die Liga gewohnt hatte. Der Unterschied zu Nordamerika ist doch spürbar. Es geht von Tag zu Tag immer besser. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft gewinnen.“

Ist das Caps-Training anders als bei Deinem früheren Verein, den Kalamazoo Wings in der ECHL?

„Das Training ist generell schon ein bisschen härter. Der Grund ist aber schnell erklärt. In Nordamerika spielst Du mehr Partien, deswegen kann dort das Training auch nicht so hart wie hier in Österreich gestaltet werden. Mit gefällt das Training bei den Caps sehr gut. Wir trainieren genau so wie wir spielen, nämlich schnell, hart und mit viel Eislaufen. Diese Komponenten helfen uns dann auch beim Match.“

Die Eisfläche in Nordamerika ist traditionell kleiner. Wie hast Du diese Umstellung erlebt? Kommt Dir die größere Eisfläche in der Erste Bank Eishockey Liga entgegen?

„Ich bin gerne auf dem großen Eis. Man hat dadurch natürlich mehr Platz und mehr Zeit. Ich muss mich an diese Situation aber erst gewöhnen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, kommt mir die größere Eisfläche sicher entgegen.“

Du spielst in einer Linie mit Riley Holzapfel und Jerry Pollastrone. Ihr bildet ein Trio, das von außen gesehen sehr gut harmoniert. Wie empfindest Du es?

„Prinzipiell spielen wir als Team, daher ist es auch nicht so wichtig, wer mit wem in der Linie spielt. Aber natürlich freue ich mich, dass ich mit Riley und Jerry gemeinsam wirbeln kann. Beide sind super Eishockeyspieler, ich glaube in den letzten Partien hat unser Kombinationsspiel schon recht gut funktioniert. Ich denke meine Spielweise kommt ihnen auch zu Gute. Ich hoffe es läuft alles so gut weiter.“

Du hast in den letzten drei Spielen jeweils getroffen. Startest Du jetzt Deine persönliche Serie?

„Mir war am Wichtigsten, dass wir die letzten drei Spiele gewonnen haben. Natürlich ist es schön, wenn man mit einem Treffer ein bisschen mithelfen kann, aber im Endeffekt ist es egal wer das Tor schießt, Hauptsache wir gewinnen.“

Am Wochenende wartet auf die Vienna Capitals ein Heimspiel-Doppel. Am Freitag geht’s in der Albert-Schultz-Eishalle gegen Zagreb und am Sonntag gegen Dornbirn. Wie siehst Du die Ausgangslage?

„Wir müssen uns von Spiel zu Spiel steigern. Egal wie das Ergebnis aussieht, am Ende muss eine Leistungssteigerung ersichtlich sein. Das müssen wir bis zum Start der Play-offs durchziehen.“

www.vienna-capitals.at, Photo: GEPA pictures/ Christopher Kelemen

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