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EBEL-Playoffs: Capitals mit großem Schritt Richtung Halbfinale!
Von: Lorenz Feierle Am: 3 Mrz, 2017 | Kategorien: EBEL, HC Innsbruck, UPC Vienna Capitals, zSlideshow

Die UPC Vienna Capitals feiern im dritten Spiel, den dritten Sieg in der Viertelfinalserie gegen den HC TWK Innsbruck. Eine packende Playoff-Partie ging schlussendlich mit 7:4 an die Wiener. Ein Torfestival, dass man zu dieser Jahreszeit, nur selten zu sehen bekommt. Somit fehlt den Caps nur noch ein Sieg zum Einzug in das Halbfinale. Für die, bis zum Schluss kämpfenden Innsbrucker,wird es eng.

Caps siegen weiter (Photo: sport-bilder.at/Harald Dostal)

Die dritte Begegnung des Duells begann sehr temporeich. Nachdem Marathonmatch vom Dienstag, war keinerlei Müdigkeit zu verspüren. Das erste Ausrufezeichen setzten die Caps. Fraser tankte sich bei vier gegen vier durch die neutrale Zone, sein Schuss ging an die Stange! (4.) Weiter ging es in der sechsten Minute, als Ferland wegen Beinstellens in die Kühlbox musste. Im anschließenden Powerplay verfehlte ein Spurgeon-Ablenker das Tor nur knapp. (8.) Eine Minute später, der erste Treffer! Rotter bediente Pollastrone mustergültig, letzterer musste nur noch zum 1:0 einschieben. (9.) Zur Hälfte des Startdrittels sorgte Austin Smith für einen Aufreger in der Albert-Schulz-Halle. Er streckte Rotter von hinten zu Boden. Die Referees erkannten allerdings keine Straftat. Im weiteren Verlauf übernahmen die Caps das Kommando, spielten wie gewohnt mit viel Druck. Zu weiteren Toren führte es jedoch vorerst nicht.

Das Mitteldrittel begann erneut spektakulär. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Spurgeon eine schöne Kombination von DeSantis und Lammers abschloss. (21.) Das Spiel hielt definitiv, was es versprach. Dies zeigte auch die nächste Szene. Peter und Smith lieferten sich einen Fight – der Österreicher ging als Sieger vom Eis. Zur Belohnung gab es jeweils fünf Minuten. Schennach wurde zusätzlich mit einer zwei Minuten Strafe auf die Strafbank versandt. Einen Shift später, folgte ihm Jason DeSantis.

Somit hieß es fünf gegen drei für die Wiener. Diese Gelegenheit ließen sich die Hauptstädter nicht nehmen. Rotter stocherte die Scheibe über die Torlinie und sorgte für den viel umjubelten Führungstreffer. (26.) Doch damit war es nicht getan. Die restliche Überzahlminute sorgte abermals für Wirbel. MacGregor Sharp, brachte die Halle mit dem Doppelschlag zum Beben. (27.) Das Spiel ließ keine Pause zu. Lammers hatte die nächste Topchance in Überzahl. Der Kanadier zog vors Tor, fand in J.P. Lamoureux allerdings seinen Meister – im Gegenzug versuchte es Tessier – aber Chiodo war ebenfalls zur Stelle. Knapp vor Ende des Drittels war in Wien-Kagran, erneut der Teufel los. Zuerst sorgte Riley Holzapfel, mit einem seiner bekannten „Wristshots“, für den drei Tore Vorsprung. Es war bereits sein fünfter Treffer in der bisherigen Serie. Im nächsten Wechsel wurde das Kämpferherz der Innsbrucker belohnt. Mario Huber erzielte 29 Sekunden vor der Sirene den 2:4 Anschlusstreffer.

Chiodo hatte Heute alle Hände voll zu tun (www.sport-bilder.at)

Im Schlussdrittel waren gerade einmal 41 Sekunden gespielt, als die Scheibe erneut den Weg ins Tor fand. Pollastrone bezwang Chiodo zum zweiten mal an diesem Abend. (41.)  Weiter ging es mit Chancen für die Haie: Lammers sowie Bishop vegaben gute Möglichkeiten. (43. bzw. 44.) Der Spielfluss konnte nicht ganz an die vergangenen Drittel anknüpfen. Immer wieder waren Strafen an der Tagesordnung. So auch in Minute 51, als Bishop den Weg auf die Strafbank fand. Prompt schlugen die Caps abermals im Powerplay zu. Bowman durfte sich feiern lassen. (53.) Vorentscheidung? Nicht mit der Pallin-Truppe. Bishop schlenzte die Scheibe wenige Sekunden später zum 3:6  ins Kreuzeck. Die Caps verwalteten anschließend den Vorsprung. Schennachs Treffer 40 Sekunden vor Schluss, war wie der Treffer von Taylor Vause zum 7:4, nur noch für die Statistik.

Erste Bank Eishockey Liga – Viertelfinale / Game 3

UPC Vienna Capitals : HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – 7:4 (1:0/3:2/3:2)

Tore: 1:0 Pollastrone (9.) 1:1 Spurgeon (21.) 2:1 Rotter (26.) PP2 3:1 Sharp (27.) PP1 4:1 Holzapfel (39.) 4:2 Huber (40.) 5:2 Pollastrone (41.) 6:2 Bowman (53.) PP1 6:3 Stach (53.) PP1 6:4 Schennach (60.) 7:4 Vause (60.)

 

Stand in der Serie: 3:0