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EBEL-Playoffs: Mission “Titelverteidigung” – Salzburg mit perfektem Start
Von: Martin Muhrer Am: 26 Feb, 2017 | Kategorien: EBEL, EC Red Bull Salzburg, MM Graz99ers, zSlideshow

Der amtierende Meister aus Salzburg ist mit einem ungefährdeten Sieg gegen die Moser Medical Graz 99ers in die Playoffs gestartet. Die Mozartstädter waren über viele Phasen die bessere Mannschaft und konnten die Mission “Titelverteidigung” mit einem 3:0 Shutout-Erfolg starten.

(Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer)

Die Heimischen begannen mit enorm druckvollen Angriffen. Folgerichtig fiel das 1:0 nach knapp vier Minuten aus einer Drangperiode, in der schließlich Kristler nach mehreren Salzburger Versuchen gegen Dahm aus kurzer Distanz resüssierte. Danach hielt der Däne bei einem Raymond-Kracher sein Tor sauber (9.), ehe Starkbaum auf der Gegenseite die erste Grazer Chance – Setzinger hatte im Konter Weihager bedient – abwehrte (10.). Hochkofler fand die nächste Gelegenheit der klar dominierenden Gastgeber vor (16.), ehe Latusa die erste Salzburger Strafe nahm. Und in der Unterzahl entwischte Thomas den 99ers und drückte die Scheibe zum 2:0 über die Linie – 8,7 Sekunden vor Drittelende. 99ers-Coach Doug Mason verlangte den Videobeweis, es blieb beim Treffer. Noch im ersten Drittel verloren die Red Bulls Verteidiger Raymond verletzt, er kam nicht mehr aufs Eis zurück.

Im zweiten Drittel flachte die Partie merklich ab. Die Salzburger ließen im Druck nach, Graz versuchte mit mehr Härte die Wende. So gerieten Schiechl und Siddall aneinander (29.). Setzingers Break entschärfte Starkbaum (30.), ehe die 3100 Salzburger Fans erstmals wütend auf ihren Ex-Torjäger Beach wurden, weil er Trattnig in die Bande gecheckt hatte (34.). Es waren die ersten zwei von insgesamt sechs Minuten gegen Beach.

Im Schlussabschnitt prüfte Pelech im Konter Salzburgs Goalie, doch Starkbaim war nicht zu bezwingen (44.). Olson vergab die nächste 100er-Chance der Gastgeber, ehe Latusa mit dem 3:0 nach Traumpass von Flood endgültige Klarheit schaffte. Ograjensek hatte die letzte 99ers-Möglichkeit, doch Starkbaum blieb fehlerfrei und kam zum ersten Shutout im Bullen-Dress. Graz spielte zu lange in Unterzahl (16:6 Strafminuten), doch konnte der Meister aus numerischer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die Schussstatistik (44:28 für die Red Bulls) spiegelte den Verlauf – und die starke Leistung von Graz-Goalie Dahm wieder.

Erste Bank Eishockey Liga – Viertelfinale / Game 1

EC Red Bull Salzburg : Moser Medical Graz 99ers – 3:0 (2:0|0:0|1:0)

Tore:

1:0 Kristler (4.)

2:0 Thomas (20./SH)

3:0 Latusa (49.)

Stand in der Serie: 1:0

www.erstebankliga.at , Bild: GEPA pictures/ Hans Osterauer