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EBEL-Preview: Abschlussrunde des dritten Viertels bringt spannende Begegungen!

Das dritte Viertel der Phase 1 des Grunddurchgangs wird am Dienstag mit sechs spannenden Spielen abgeschlossen.

(Photo: GEPA pictures/ Christian Ort)

Teil 1 im Vorweihnachtsdoppel Ljubljana vs. Klagenfurt Nach vier schweren Auswärtsspielen in Bozen, Dornbirn, Graz und Znojmo wartet auf HDD Olimpija Ljubljana am Dienstag endlich wieder ein Heimspiel. Zu Gast am Tivoli ist der EC-KAC. Die Chance der Slowenen auf eine Rangverbesserung in Phase 1 des Grunddurchgangs ist praktisch null! 17 Punkte beträgt zwölf Runden vor Schluss der Rückstand auf den Vorletzten, Dornbirner EC, nämlich schon. Zuletzt mussten Ales Music und Co. acht Mal in Folge als Verlierer das Eis verlassen. Aber Achtung: Unterschätzen darf man die Drachen nicht. Erst am Sonntag setzte das Schlusslicht bei Vizemeister HC Orli Znojmo ein kleines Ausrufezeichen. Nachdem man dort schon das erste Gastspiel gewann, holte man auch beim zweiten Auftritt einen Punkt. Mit drei Treffern binnen 134 Sekunden drehten die Slowenen im Schlussdrittel einen 0:2-Rückstand in eine zwischenzeitliche 3:2-Führung. Vor Weihnachten treffen die Slowenen nun noch zwei Mal auf den EC-KAC. Am Dienstag sind die Rotjacken am Tivoli zu Gast, 73 Stunden später kreuzt man in Klagenfurt die Schläger. Elf Mal mussten Ales Music und Co. zuletzt den Kärntnern den Vortritt lassen. Der letzte Sieg über den EC-KAC feierte die Truppe von Bojan Zajc vor knapp zwei Jahren: Am 16. Dezember 2014 oder vor 734 Tagen gab es für die Slowenen einen Sieg übern EC-KAC unterm Weihnachtsbaum. „Ein Punkt in Znojmo ist gut für uns, aber es wären auch drei Punkte drinnen gewesen“, kam bei Mark Cepon nicht wirklich Freude auf und er fuhr auch gleich fort: „Endlich wieder ein Heimspiel, auch wenn die Aufgabe nicht leichter wird. Mit dem EC-KAC kommt ein starkes Team, das gut unterwegs ist und zuletzt einen BIG WIN im Derby feierte. Dennoch werden wir alles daran setzen, um unseren Fans eine Freude zu bereiten.“ Alle Erlöse aus den Ticketverkauf kommen einem guten Zweck zu Gute (Association of Friends of Youth Ljubljana Moste-Polje https://sites.google.com/site/zpmljubljanamostepolje/English/introduction).

Der EC-KAC hat weiterhin den Blinker draußen! Die Rotjacken feierten am vierten Advent zu Hause einen „BIG WIN“ im Kärntner Derby gegen den EC VSV und sind damit wieder die Nummer 1 in Kärnten. Zudem verbesserte man sich mit dem siebten Streich in Folge in der Tabelle auf Platz 7. Auf Rang 5 fehlen Klagenfurt jetzt nur mehr zwei Punkte. Und die Siegesserie soll vor Weihnachten noch verlängert werden. Gegen Schlusslicht HDD Olimpija Ljubljana hat der Rekordmeister zwei Siege eingeplant. Am Dienstag wartet zunächst das Gastspiel am Tivoli, ehe die Slowenen am Freitag nach Klagenfurt kommen. Gegen die Drachen haben Manuel Geier und Co. gleich mehrere Serien zu verteidigen: Einerseits gewann man die letzten elf Duelle mit den Slowenen und außerdem ist man aktuell das Team der Stunde, man siegte zuletzt sieben Mal in Folge. Das wurde kurz gefeiert, doch zum Ziel – Top 6 nach 44 Runden ist es noch ein Stückerl zu gehen und daher: „gilt unsere ganze Konzentration schon wieder dem Spiel am Dienstag in Slowenien“, so Headcoach Mike Pellegrims.

Dornbirn – nächste Station für die Caps Was im Ländle möglich ist zeigt heuer Altach in der Fußball-Bundesliga! Die Vorarlberger setzten sich am Sonntag mit einem klaren Heimerfolg über Rapid Wien die Winterkrone auf! Das Duell Vorarlberg vs. Wien gibt es nun am Dienstag auch in der Erste Bank Eishockey Liga, allerdings unter anderen Voraussetzungen: Denn der Dornbirner EC belegt aktuell nur Platz 11, während die UPC Vienna Capitals überlegener Tabellenführer sind. Dennoch zeigt man beim West-Klub keine Angst vor großen Namen und will den Aufwärtstrend der letzten Spiele – drei Siege in den letzten vier Runden – bestätigen. Außerdem musste man sich dem Leader aus Wien in den ersten beiden Saisonduellen jeweils nur knapp mit einem Tor-Unterschied geschlagen geben. „Wir haben konstant gutes Eishockey über 60 Minuten gespielt und so wollen wir auch gegen den Leader auftreten“, so Kevin Macierzynski nach dem Sieg in Bozen. „Wir wollen jetzt das Momentum in die beiden Heimspiele gegen Wien und Linz mitnehmen“, fügte Stürmer Brock McBride hinzu.

Die UPC Vienna Capitals werden Weihnachten jedenfalls als Leader verbringen. Zuvor stehen für die Wiener aber noch zwei weitere Gastspiele in Dornbirn (Di) und Bozen (Do) am Programm. Nach den Siegen in Szekesfehervar und Innsbruck will man auch dort als Sieger das Eis verlassen. Bisher hat die Aubin-Truppe eine unglaubliche Auswärtsbilanz vorzuweisen, holte in der Fremde 39 Punkte (13 Siege) aus 16 Spielen! Ob die neue Offensiv-Linie mit Kelsey Tessier, Taylor Vause und Andreas Nödl (in Innsbruck an zwei von vier Treffern beteiligt) auch gegen Dornbirn wirbeln darf, lässt Aubin offen. „Wir haben diese Linie schon gegen Fehervar in der Schlussphase eingesetzt und das hat uns einen Push gegeben. Gegen Innsbruck hat sie ebenfalls gut funktioniert. Aber mit Maxa und Nissner kehren zwei Offensivkräfte zurück. Das gibt uns die nötige Flexibilität, um für Überraschungseffekte zu sorgen.“

Teil 1 im Internationalen Vorweihnachtsdoppel Ungarn vs.Tschechien Mit Fehervar AV19 und Vizemeister HC Orli Znojmo treffen vor Weihnachten zwei international Teams innerhalb von 72 Stunden gleich zwei Mal aufeinander, die sich zuletzt im Aufwind befanden! Die Ungarn punkteten in den letzten fünf Runden und feierten dabei drei Siege. In der Tabelle belegen die Teufel Platz 10. Der Rückstand der Magyaren auf einen Top 6 Platz, der die Teilnahme an der Pick-Round und die fixe Play-off-Qualifikation bedeuten würden, beträgt 12 Spiele vor Ende des Grunddurchgang nur noch neun Punkte oder drei Siege. Und Platz 6 nimmt aktuell der nächste Gegner, der HC Orli Znojmo, der zuletzt drei Mal in Folge als Sieger das Eis verließ, ein! Daher kommt diesem Doppel für beide Mannschaften eine besondere Bedeutung zu: Die Ungarn könnten mit zwei Erfolgen den Rückstand auf die Top 6 verkürzen, die Tschechen einen Konkurrenten abschütteln. Die ersten beiden Saisonduelle waren jeweils hart umkämpft und wurden mit nur eine Tor-Unterschied von den „Roten Adlern“ aus Tschechien gewonnen. „Wir müssen defensiv unsere Aufgaben gut erledigen. Die Tschechen haben Einzelkönner, wie Colton Yellow Horn, die Tore machen können, in ihren Reihen!“, weiß Fehervar’s Trainer Benoit Laporte.

99ers mit perfekter Bilanz unter Doug Mason und gegen Bozen Unter Doug Mason kehrte bei den Moser Medical Graz99ers der Erfolg zurück! Unter der Führung des 61-Jährigen gewannen die Steirer ihre beiden Spiele gegen HDD Olimpija Ljubljana (4:0) und am Sonntag beim EHC LIWEST Black Wings Linz (5:4). Vor Weihnachten treffen Oliver Setzinger und Company nun noch am Dienstag daheim auf den HCB Südtirol Alperia und gastieren zudem am Freitag in Innsbruck. Beide Mannschaften liegen in der Tabelle vor den Murstädtern. Will man noch an die Top 6 ran, braucht der Tabellenneunte zwei weitere Siege vor Weihnachten. Aktuell beträgt der Rückstand der Moser Medical Graz99ers auf Platz 6 acht Punkte, bei zwölf verbleibenden Spielen in Phase 1 des Grunddurchgangs. „Wir konzentrieren uns voll auf das nächste Spiel und wollen einfach weiter Boden gut machen auf die Teams vor uns”, so der allgemeine O-Ton aus der Steiermark. Die ersten beiden Saisonduelle mit dem HCB Südtirol Alperia konnten die Murstädter jedenfalls gewinnen und ließen dabei in 120 Minuten nur einen Treffer zu.

Der Motor des HCB Südtirol Alperia stotterte zuletzt ein wenig! In den letzten drei Runden holte man nur drei Punkte (einen Sieg). Dabei mussten die Italiener gleich 14 Gegentreffer hinnehmen. Ungewohnt viele Gegentreffer für ein Team, das zuvor im Schnitt nur 2,6 Gegentreffer pro Partie einstecken musste. Dennoch sind die Foxes als Vierter weiterhin klar auf Kurs Pick-Round und vorzeitige Play-off-Qualifikation. Der Top 6 Platz ist mit acht Punkten recht gut abgesichert. Nun warten vor Weihnachten noch das Gastspiel am Dienstag in Graz und der Heim-Schlager gegen Wien (Do) auf die Truppe von Tom Pokel. Gegen die 99ers ist man heuer noch ohne Punktegewinn, erzielte in zwei Duellen auch nur einen Treffer.

Duell der besten Offensiven Wenn der EHC LIWEST Black Wings Linz am Dienstag in Weihnachtstrikots den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ empfängt, dann kommt es auch zum Duell der besten Offensiven. Die Oberösterreicher trafen bereits 119 Mal ins Schwarze, die Haie waren 116 Mal erfolgreich. Zuletzt stotterte jedoch bei beiden Teams der Motor – Linz verlor vier der letzten fünf Spiele, die Haie blieben sogar fünf Mal in Folge ohne Punkte und müssen nun um die Top 6 zittern. „Ich bin jemand, der Herausforderungen liebt und es gibt im Sport Höhen und Tiefen. Im Moment ist eine Zeit wo es nicht so läuft“, so Kapitän Philipp Lukas zur Situation in Linz: „Vielleicht tut uns das sogar gut. Wir müssen zusammenrücken und die Dinge herausfinden, an denen es liegt und an ihnen arbeiten. Die Mannschaft hat sehr viel Potential, im Moment können wir das nur teilweise umsetzen.“ In den letzten beiden Spielen war es das Eröffnungsdrittel, das die Grundlage für die Niederlagen bildete. In Znojmo lagen die Stahlstädter nach 20 Minuten mit 0:2 hinten, zu Hause gegen Graz war es gar ein 0:3. „Es hat aber von Beginn weg wenig geklappt und es war dadurch eine gewisse Unsicherheit gegeben, aber wir sind zurück ins Spiel gekommen. Dann haben wir wieder einen Rückschlag bekommen und es hat alles wieder von vorne begonnen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben aber generell sind wir mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen.“

In den letzten zehn Spielen konnten die Black Wings nur noch 14 Punkte sammeln – nur drei Klubs hatten in diesem Zeitraum eine schlechtere Punkteausbeute. Auffällig, dass man in diesen zehn Partien 35 Gegentore zuließ – das ist der zweitschlechteste Wert und die exakt selbe Anzahl von Gegentreffern, die auch Innsbruck kassierte. Das könnte dann doch für viele Treffer im Duell der besten Offensiven sprechen…

Getreu dem Motto „in Linz beginnt‘s“ hofft man beim HC TWK Innsbruck „die Haie“ auf eine Trendumkehr. Den Haien ging in den letzten Tagen die Leichtigkeit Tore zu schießen verloren, nur vier Treffer bejubelten die Tiroler in den letzten 180 Minuten. “Es ist wie verhext. Wir nutzen unsere Chancen nicht und jeder Fehler wird bestraft. Das ist frustrierend und hart zu akzeptieren. Wir arbeiten sehr hart auf und abseits des Eises, wir hätten uns zuletzt mehr verdient. Wir müssen weiter positiv bleiben. Unser Vorsprung ist zwar geschmolzen, aber wir sind ja noch immer im Geschäft. Wir müssen schleunigst aus diesem Tief.”, so HCI-Stürmer Hunter Bishop. Die ersten beiden Saisonduelle waren hart umkämpft und wurden vom Heimteam gewonnen.

Erst kommt Salzburg nach Villach, dann reisen die Adler nach Salzburg Zum zweiten Mal in dieser Saison gibt es ein Back-to-Back-Duell zwischen dem EC VSV und Meiser EC Red Bull Salzburg. Mitte Oktober setzte sich der Meister beide Male gegen die Adler durch: Zuerst siegten die Mozartstädter in Villach dank eines starken Finish 4:1, drei Tage später zu Hause 4:2 in Salzburg. Zuletzt gab es für beide Teams ein Auf und Ab, Sieg und Niederlage wechselten sich bei beiden Klubs in den letzten vier Spielen ab. Beide mussten am Sonntag bittere Niederlagen hinnehmen: Die Adler verloren das Kärntner Derby beim EC-KAC mit 1:3 und flogen aus den Top 6, Meister EC Red Bull Salzburg unterlag zum zweiten Mal in dieser Saison zu Hause Fehervar AV19. Die Mozartstädter liegen aber weiterhin auf Platz 2. Die letzten fünf Duelle dieser beiden Teams gewann Salzburg. „Gegen Villach ist es immer ein heißer Kampf. Sie sind sehr heimstark und haben ein gewaltiges Publikum.

Wir müssen wie zuletzt in Dornbirn ein diszipliniertes Auswärtsspiel über 60 Minuten abliefern und als Mannschaft auftreten, dann kann man auch mögliche Rückstände wieder aufholen.“, weiß Andreas Kristler, einer von fünf Stammkräften mit VSV-Vergangenheit im Dress der Red Bulls. Neben Kristler trifft dies auch auf Bernhard Starkbaum, Thomas Raffl, John Hughes und Alexander Rauchenwald zu. Beim EC VSV setzt man gegen die Red Bulls am Dienstag auf die Heimstärke. Die Adler feierten zuletzt vier Heimsiege in Folge und präsentierten sich dabei in Torlaune, trafen in 240 Minuten gleich 18 Mal ins Schwarze! “Nach dem enttäuschenden Ende in Klagenfurt müssen wir uns wieder sammeln und Charakter zeigen. Das wird das Mittel gegen die sehr schnelle Mannschaft aus Salzburg sein. Auf jeden Fall werden wir daran arbeiten einen Weg zu finden um eine gute Leistung in diesem Spiel zu bringen.“, versprach Villachs Headcoach Greg Holst, der mit Blau-Weiß wieder zurück in die Top 6 will.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 33: Di, 20.12.2016: HDD Olimpija Ljubljana – EC-KAC (18:15 Uhr, SportTV live) Referees: BABIC, STERNAT, Nemeth, Soos.

Di, 20.12.2016: Fehervar AV19 – HC Orli Znojmo (19:15 Uhr, M4 live) Referees: SIEGEL, TRILAR, Nagy, Zgonc.

Di, 20.12.2016: EC VSV – EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr) Referees: LEMELIN, K. NIKOLIC, Nothegger, Seewald.

Di, 20.12.2016: EHC LIWEST Black Wings Linz – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (19:15 Uhr) Referees: KELLNER, SMETANA, Ettlmayr, Rakovic.

Di, 20.12.2016: Dornbirner EC – UPC Vienna Capitals (19:15 Uhr) Referees: BERNEKER, M. NIKOLIC, Pardatscher, Schauer.

Di, 20.12.2016: Moser Medical Graz99ers – HCB Südtirol Alperia (19:30 Uhr, SKY live) Referees: PIRAGIC, ZRNIC, Angerer, Verworner.

www.erstebankliga.at