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Dornbirn Bulldogs

EBEL-Preview: Heute gibt es eine Premiere

Erstmals in dieser Saison steigt auf einen Dienstag eine komplette Runde mit sechs Spielen.

Di, 21.11.2017: Moser Medical Graz99ers – Vienna Capitals (19:15 Uhr, SKY Sport Austria HD live)
Referees: LEMELIN, TRILAR, Seewald, Zgonc.

  • Bei Moser Medical Graz99ers vs. Vienna Capitals kommt es am Dienstag im Merkur Eisstadion zum Duell der besten Offensiven. Die Wiener trafen in 19 Runden heuer bereits 69 Mal, die Steirer in 20 Spielen bisher 66 Mal. Beide Teams sind auch in der Scoring-Effizienz vorne zu finden: Die 99ers (Scoring-Effizienz: 10,31%) teilt sich Platz 1 mit Innsbruck, Wien folgt knapp dahinter mit einer Scoring-Effizienz von 10,01%. Während Wien auch die beste Abwehr hat (bisher erst 36 Gegentore), kassierten die Murstädter die meisten „Bummerln“ (69).  
  • Die Vienna Capitals reisen am Dienstag mit guten Erinnerungen nach Graz. Die Wiener gewannen die letzten vier Gastspiele in der Murstadt und haben heuer auch das erste Saisonduell Ende September zu Hause mit 5:3 gewonnen. Die 99ers warten seit 01.01.2015 oder 1.054 Tagen auf einen Heimsieg über Wien. 
  • Mit den Vienna Capitals (PP-Effizienz: 30,3%) und den Moser Medical Graz99ers (PP-Effizienz: 25,8%) treffen die besten Powerplay-Teams der Liga aufeinander. Die Wiener trafen in 76 Überzahlspielen bisher 23 Mal, die Steirer in 93 Powerplays 24 Mal. 
  • Die Vienna Capitals führen nicht nur überlegen die Erste Bank Eishockey Liga an, sondern sind auch auswärts top. Riley Holzapfel und Co. holten in der Fremde 2017/18 bereits 22 Punkte (7 Siege) aus neun Spielen.
  • Die 99ers, bei denen sich in den letzten fünf Heimspielen Sieg und Niederlage stets abwechselten, konnten nach der Liga-Pause bisher in beiden Spielen punkten. Nach dem 5:2-Heimsieg über Villach, unterlag man in Salzburg erst im Shoot Out 1:2. Die Caps gewannen am Sonntag das Ostderby gegen den HC Orli Znojmo 6:4.

Doug Mason, Headcoach Moser Medical Graz99ers: „Wir zeigen mit Fortdauer der Partie richtig gutes Eishockey, passten schnell und kreierten uns Chancen. Unser Powerplay ist sehr gefährlich zur Zeit. Die Spieler zeigten ein gutes Spiel – gaben alles, kämpften und skateten hart.“ 

Serge Aubin, Headcoach Vienna Capitals: „Mit unserer Puckkontrolle in der neutralen Zone und der Chancenauswertung bin ich sehr zufrieden. Wir haben gegen Znojmo allerdings zu viele Gegentore kassiert. Ansonsten sind wir sehr ausbalanciert und wenn wir genau so weitermachen, werden wir auch in Graz siegen. Besonders spannend finde ich auch die Linie mit Holzapfel, Pollastrone und Neuzugang Schneider, weil sie eine tolle Mischung aus Tempo, Härte und Torgefahr darstellen. Eventuell wird Phil Lakos in Graz zurückkehren.“

Pic: fodo.media/Harald Dostal

Di, 21.11.2017: HC Orli Znojmo – EC VSV (18:30 Uhr)
Referees: BABIC, SIEGEL, Gatol, Soos.

  • Bei HC Orli Znojmo vs. EC VSV kommt es am Dienstag zum Adlerduell. Beide Teams haben einen Adler in ihrem Vereinslogo. Die Tschechen werden von ihren Fans auch als „Rote Adler“, Villach als blau-weiße Adler bezeichnet.
  • Beide Teams legten einen Fehlstart nach dem International Break hin und kämpfen somit nach Niederlagen um die Rückkehr auf die Siegerstraße: Der EC VSV verlor nach der Liga-Pause beide Spiele gegen die Moser Medical Graz99ers (2:5) und Fehervar AV19 (1:2/SO). Der HC Orli Znojmo unterlag in Wien mit 4:6.
  • Der HC Orli Znojmo konnte die letzten vier Adlerduelle für sich entscheiden, u.a. das erste Saisonduell in Villach mit 2:0.
  • Der EC VSV bleibt seit Ende September seiner Linie treu: Die Österreicher holten in den letzten 14 Runden immer zwei Siege und verloren dann zwei Mal in Folge (N/N/S/S/N/N/S/S/N/N/S/S/N/N…). Dem Trend zu Folge müssten die Adler nun ihre nächsten zwei Spiele in Znojmo (Di) und daheim gegen die Dornbirn Bulldogs (Fr) wieder für sich entscheiden können.
  • Für beide Klubs ist es ein 6-Punkte-Spiel! Villach liegt nach 20 Runden mit 27 Punkten als Sechter auf einen Top-6-Platz, der zur vorzeitigen Playoff-Qualifikation reichen würde, der HC Orli Znojmo hingegen ist mit 25 Punkten aktuell nur Zehnter. Aber Achtung: Die zwei Vereine trennen zwar vier Plätze, aber nur zwei Zähler. Somit könnten die Tschechen mit einem Dreier am EC VSV in der Tabelle vorbeiziehen, Villach hingegen einen Gegner im Kampf um einen Top 6 Platz abschütteln.

Roman Simicek, Headcoach HC Orli Znojmo: „Wir wussten, dass das Derby in Wien schwer wird und haben uns gut vorbereitet. Jedoch haben wir sowohl defensiv, als auch offensiv vorm Tor zu viele Scheiben verloren. Unser Powerplay war zu schwach, die Unterzahl zu unkonzentriert. Ich denke, dass uns die Spielweise des VSV besser liegt und gehe davon aus, dass wir sie schlagen können.“ 
Markus Schlacher, Allrounder EC VSV: „Wir müssen in allen Bereichen zulegen, in der Defensive wie in der Offensive, viel aggressiver spielen und vor dem Tor gefährlicher werden. Dann wird sich der Erfolg wieder einstellen!“

 

(Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter)

Di,  21.11.2017: Dornbirn Bulldogs – HCB Südtirol Alperia (19:15 Uhr)
Referees: GAMPER, M. NIKOLIC, Schauer, Sparer.

  • Bei Dornbirn Bulldogs vs. HCB Südtirol Alperia kommt es am Dienstag im Ländle zum Kellerderby. Die Italiener nehmen mit 22 Punkten den letzten Platz ein, Dornbirn mit 23 Punkten Rang elf. Der Verlierer der Partie wird am Dienstag-Abend die „rote Laterne“ des Tabellenletzten umgehängt bekommen.
  • Beide Teams gehen nach einem Sieg in das Kellerderby. Die Vorarlberger schlugen am Sonntag den EHC LIWEST Black Wings Linz 3:2 nach Penaltyschießen, während die Foxes einen 1:0-Derbysieg gegen den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ bejubelten. Beide Teams konnten heuer erst einmal zwei Siege in Folge bejubeln. 
  • Der HCB Südtirol Alperia gewann das erste Saisonduell zu Hause mit 4:1. Am Dienstag gastieren die Foxes nun zum elften Mal in der Liga-Geschichte in Dornbirn. Von den bisherigen zehn Antritten im Ländle konnten die Italiener bisher nur zwei Partien für sich entscheiden. 
  • Die Dornbirn Bulldogs sind das fairste Team der Liga. Die Vorarlberger kassierten in 19 Partien erst 166 Strafminuten, im Schnitt 8,7 Minuten pro Spiel. 
  • Dustin Sylvester traf für die Dornbirn Bulldogs in den letzten vier Spielen gegen den HCB Südtirol Alperia immer mindestens einmal.

Dave MacQueen, Headcoach Dornbirn Bulldogs: „Wir brauchen viel Energie und müssen unsere Chancen nützen. Bozen ist eine sehr talentierte Mannschaft und kommt mit einem neuen Torhüter, der gegen Innsbruck ein Shut Out feierte.“

Jakub Sedlacek, Goalie HCB Südtirol Alperia: „Wir müssen jetzt so weitermachen und eine Siegesserie starten. Ich bin schon auf das nächste Spiel fokussiert!“

Di, 21.11.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (19:15 Uhr)
Referees: GRUBER, ROHATSCH, Angerer, Kontschieder.

  • Beide Teams befinden sich in einer Mini-Krise: Sowohl der EHC LIWEST Black Wings Linz, als auch der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ holten aus den letzten 5 Runden nur einen Sieg. Die Oberösterreicher verloren zuletzt sogar drei Spiele in Folge und haben damit die aktuell längste Niederlagenserie aller Liga-Klubs vorzuweisen. Auch die Innsbrucker Haie blieben zuletzt in Bozen mit 0:1 tor- und sieglos.
  • Der EHC LIWEST Black Wings Linz verteidigt gegen den HCI eine starke Heimbilanz: Die Oberösterreicher gewannen die letzten fünf Heimspiele gegen die Tiroler, die zuletzt am 28. Dezember 2014 oder vor mittlerweile 1.058 Tagen die Stahlstadt als Sieger verlassen konnten.
  • Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ hatte zuletzt in der Fremde Probleme. Die Tiroler verloren ihre letzten drei Auswärtsspiele, u.a. am Sonntag in Bozen 0:1.
  • Es kommt zum Duell bester Torjäger vs. Topscorer der Erste Bank Eishockey Liga: Brian Lebler erzielte für den EHC LIWEST Black Wings Linz heuer in 20 Spielen bereist 13 Treffer, Andrew Yogan scorte für die Innsbrucker Haie in 20 Spielen 26 Punkte (9T/17A). 
  • Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ gewann das erste Saisonduell zu Hause mit 4:0, überhaupt endeten die letzten drei Duelle dieser Teams mit Heimsiegen.

Troy Ward, Headcoach EHC LIWEST Black Wings Linz: „Zu Hause sind wir immer gut, auswärts ist es ein Kampf. Unser Ziel ist es zu Hause eine Macht zu sein und auswärts besser zu werden. Die Liga ist großartig, es macht großen Spaß mit dem Team und unsere Fans sind toll.“

Andrew Clark, Stürmer HC TWK Innsbruck „Die Haie“: „Linz gehört zu den stärksten Teams der Liga, aber wir wissen was uns erwartet, haben sie heuer schon besiegt. – Wir müssen effizienter agieren als in Bozen!“

 

Di, 21.11.2017: KHL Medvescak Zagreb – EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr)
Referees: PIRAGIC, STERNAT, Ettlmayr, Rakovic.

  • Der EC Red Bull Salzburg gastiert am Dienstag erstmals seit 05. März 2013 oder 1722 Tagen wieder bei KHL Medvescak Zagreb. Damals siegten die Mozartstädter  im Dom Sportova mit 5:4 nach Verlängerung. Auch das erste Saisonduell ging mit 3:1 an die Österreicher. 
  • Heimmacht trifft Auswärtsstärke! KHL Medvescak Zagreb zeigte bisher Heimstärke! Die Kroaten punkteten bisher in allen neun Heimspielen (sieben Siege), zuletzt gewannen die Bären daheim fünf Mal In Folge. Aber Achtung: Der EC Red Bull Salzburg bewies bisher Auswärtsstärke, gewann zuletzt vier Mal in der Fremde. 
  • Nach der Liga-Pause ist KHL Medvescak Zagreb als eines von nur zwei Teams noch ohne Punkte. Die Kroaten verloren ihren einzigen Auftritt in Klagenfurt mit 1:4. Dieses Schicksal teilen die Bären mit dem HC Orli Znojmo, der nach dem International Break ebenfalls noch ohne Zählbaren dasteht. Die Mozartstädter hingegen gewannen zuletzt drei Mal In Folge, mitunter zwei Mal nach der Liga-Pause. Ansonsten sind nach dem Break nur noch der EC-KAC und Fehervar AV19 unbesiegt.
  • Bei den Kroaten waren die letzten vier Spiele ein Wechselbad der Gefühle, Sieg und Niederlage wechselten sich stets ab. Nach der Pleite in Klagenfurt müsste – dieser Statistik zu Folge – nun wieder ein Sieg folgen.
  • Beim letzten Gastspiel in Zagreb waren vom jetzigen Kader bereits Matthias Trattnig, Thomas Raffl, Dominique Heinrich, Tyan Duncan, Alexander Pallestrang dabei bzw. auf Seiten der Kroaten David Brine.

Kevin Poulin, Goalie KHL Medvescak Zagreb: „Auswärts tun wir uns schwer zu gewinnen, aber zu Hause vor unseren Fans da sind wir richtig stark. Der Heimvorteil ist ein echter Vorteil für uns und den wollen wir auch am Dienstag gegen die Red Bulls nützen!“

Alexander Pallestrang, Verteidiger EC Red Bull Salzburg: „Es ist immer schwer in Zagreb zu spielen vor den vielen Fans. Die Kroaten haben gute Einzelspieler. Wir müssen hinten gut stehen und vorne die Chancen nützen!“

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

Di, 21.11.2017: Fehervar AV19 – EC-KAC (18:45 Uhr)
Referees: FRIDRICH, SMETANA, Kacej, Kaspar.

  • Mit Fehervar AV19 und dem EC-KAC treffen am Dienstag die besten Teams der letzten fünf Runden aufeinander: Die Ungarn gewannen ihre letzten fünf Spiele und haben damit die aktuell längste Siegesserie aller zwölf Liga-Vereine vorzuweisen. Der EC-KAC holte aus den letzten fünf Runden elf Punkte bzw. vier Siege. Beide Teams sind nach der Liga-Pause noch ungeschlagen, feierten nach dem International Break zwei Siege. Dieses Kunststück gelang ansonsten nur noch Salzburg.
  • Fehervar A19 hat in den letzten fünf Spielen in der Defensive Beton angerührt, kassierte in 310 Minuten nur fünf Gegentreffer. Zwei Mal (gegen Wien und Bozen) feierte Goalie MacMillan Carruth, mittlerweile mit einer Fangquote von 94,5% und einem GAA von 1,96 die Nummer 2 in der Liga, sogar ein Shut Out.
  • Fehervar AV19 und der EC-KAC erzielten bisher die wenigsten Tore. Die Ungarn trafen in 20 Runden bisher 42 Mal, der EC-KAC war in 20 Spielen 50 Mal erfolgreich. Die schwache Torausbeute ist der Scoring-Effizienz geschuldet: Der KAC liegt mit einer Scoring-Effizienz von 7,18 % (50 Tore von 696 Schüsse) am Ende der Wertung und Fehervar AV19 mit einer Scoring-Effizienz von 7,24% (42 Tore aus 580 Schüsse) auch nur am vorletzten Rang.
  • Fehervar AV19 ist zwar stark im Aufwind, mit 15 Punkte (fünf Siegen) aus neun Heimspielen, jedoch das schwächste Heimteam der Erste Bank Eishockey Liga. Klagenfurt ist hingegen mit 14 Punkten (fünf Siegen) aus neun Spielen die Nummer 3 in der Fremde. Zuletzt gewannen die Rotjacken auswärts vier Mal in Folge.
  • Fehervar AV19 gewann seine letzten beiden Heimspiele (gegen Klagenfurt). Das erste Saisonduell ging mit 3:1 an den EC-KAC.

Benoit Laporte, Headcoach Fehervar AV19: „Wir werden sicher nicht jedes Spiel gewinnen, aber harte Arbeit, eine disziplinierte Defensiv-Leistung und eine exzellenten Goalie-Performance, wie in den letzten Runde, gibt uns in jedem Spiel die Chancen auf drei Punkte. Die Spieler sind hungrig nach weiteren Siegen. Wir müssen die Form und die gute Stimmung in die nächsten Spiele mitnehmen.“

Stefan Geier, Stürmer EC-KAC: „Die Länderspielpause hat unseren guten Rhythmus nicht gebremst, wie man an den Ergebnissen und vor allem auch den Leistungen sieht. Wir entwickeln uns in allen Mannschaftsteilen kontinuierlich weiter und möchten diesen Trend auch in den beiden bevorstehenden Auswärtsspielen bestätigen, mit denen wir die erste Grunddurchgangshälfte abschließen. In Székesfehérvár haben wir uns in der Vergangenheit oft sehr schwer getan, ich kann mich an kaum ein Spiel dort erinnern, das nicht bis zur Schlusssirene hart umkämpft war. Also müssen wir einmal mehr fokussiert und konzentriert an der sauberen Umsetzung unseres Systems arbeiten, damit wir erfolgreich sein können.“

Quelle: erstebankliga.at
Titelbild: fodo.media / Harald Dostal

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