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EBEL-Preview: KAC steht heute in Salzburg mächtig unter Druck!
Von: Markus Rinner Am: 19 Mrz, 2017 | Kategorien: EBEL, EC KAC, EC Red Bull Salzburg, zSlideshow

Im heutigen dritten Halbfinale haben die Red Bulls aus Salzburg die Chance, sich vor heimischer Kulisse Matchpucks zu sichern. Der KAC mussin  einer schwierigen Situation auch noch auf Jamie Lundmark verzichten, der gesperrt ist.

Halbfinalduell Red Bulls vs. KAC geht in die dritte Runde

Der EC Red Bull Salzburg hat im Halbfinalduell mit dem EC-KAC in der Abwehr bisher Beton angerührt. Bernhard Starkbaum und Co. kassierten in 120 Minuten bislang erst zwei Tore! Nachdem der Meister schon Spiel 1 zu Hause mit 4:1 für sich entschied, ließ man am Freitag in Klagenfurt einen weiteren 4:1-Erfolg folgen und das, obwohl man in beiden Spielen weniger Schüsse aufs gegnerische Tor abfeuerte als die Rotjacken. Den Grundstein legte man jeweils mit einen Blitzstart: In Spiel 1 traf man daheim bereits nach 83 Sekunden erstmals und in Klagenfurt führte man nach fünf Minuten 2:0. Damit könnten sich Matthias Trattnig und Co. am Sonntag mit einem weiteren Sieg zu Hause bereits vier Matchpucks sichern.

Dieses Kunststück gelang in einem Halbfinale zuletzt 2014/15 den Red Bulls und auch damals hieß der Gegner EC-KAC! Man entschied damals die Serie am Ende sogar mit einem Sweep für sich! Vor eigenem Publikum ließ die Truppe von Greg Poss zuletzt nichts anbrennen: Der Meister gewann seine letzten fünf Heimspiele. Dabei trafen die Red Bulls gleich 23 Mal und kassierten nur fünf Gegentreffer! Aber Achtung: Im Vorjahr lag man gegen Klagenfurt – damals im Viertelfinale – auch schon 2:0 voran und nach drei Niederlagen am Stück plötzlich 2:3 zurück. Die Serie gewann man am Ende aber dennoch mit 4:3 und holte sich auch noch den Meistertitel. „Wir haben nach der 2:0-Führung gut weiter gespielt, unsere Defensive und Starkbaum waren sehr gut. Der KAC wird nun am Sonntag sicher noch härter kommen. Aber wir sind heimstark und werden wieder mit voller Energie und mit voller Konzentration in das Spiel gehen“; versprach Salzburg Stürmer Raphael Herburger.

Der EC-KAC hatte im Halbfinalduell mit dem EC Red Bull Salzburg bisher die „Hex“ am Schläger, verlor trotz eines Chancen-Plus zwei Mal mit 1:4. 68 Mal feuerten Stefan Geier und Company in 120 Halbfinal-Minuten bereits auf das Tor von Bernhard Starkbaum, konnten aber erst zwei Treffer bejubeln. Der Gegner hingegen war bei 58 Tor-Schüssen schon acht Mal erfolgreich. In der Best-of-seven-Halbfinalserie liegen die Rotjacken nun 0:2 zurück. Aber mit dem Rekordmeister ist weiterhin zu rechnen: Im Vorjahr musste der EC-KAC – damals im Viertelfinale – ebenfalls mit einem 0:2-Serien-Rückstand zu Spiel 3 in die Mozartstadt reisen und siegte dort.

Man drehte damals mit drei Siegen am Stück sogar die Serie. Am Ende verlor man die Serie aber knapp mit 3:4. Das Erfolgsrezept für Sonntag kennt KAC-Verteidiger Christoph Duller: „Wir müssen einfach spielen, brauchen gute Breakouts, müssen die Scheiben tief bringen und brauchen Zug zum Tor und müssen Tore schießen!“ Immerhin war man die letzte Gast-Mannschaft, die den Volksgarten Mitte Februar dieses Jahres als Sieger verlassen konnte.Erste Bank Eishockey Liga, 3. Play-off-Halbfinale (best of seven): So, 19.03. 2017: EC Red Bull Salzburg (2) – EC-KAC (3) – 17:00 Uhr, ServusTV live Referees: M. NIKOLIC, TRILAR, Rakovic, Verworner. Stand in der Best-of-seven-Serie, RBS – KAC: 2:0

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