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EBEL

EBEL-Preview: Vier Nachbarschaftsduelle – Alle Facts und Stimmen zur zwölften Runde:

Sechs Spiele, darunter gleich vier Duelle zweier Tabellennachbarn, sowie die Neuauflage des Vorjahresfinales EC-KAC vs. Meister und Leader Vienna Capitals, stehen am Sonntag in der Erste Bank Eishockey Liga auf dem Programm.

Pic: fodo.media/Harald Dostal)

So, 15.10.2017: HCB Südtirol Alperia – EC VSV (16:00 Uhr)
Referees: BERNEKER, SMETANA, Bärnthaler, Kontschieder.

  • Bei HCB Südtirol Alperia vs. EC VSV kommt es am Sonntag zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die „Foxes“ belegen nach dem ersten Viertel des Grunddurchgangs mit 14 Punkten (vier Siege) Platz 8. Die Österreicher holten aus zwölf Spielen ebenfalls 14 Zähler (fünf Siege) und sind damit Neunter.
  • Die Formkurve der beiden Teams verläuft derzeit unterschiedlich: Während der HCB Südtirol Alperia mit zwei Siegen am Stück Selbstvertrauen tanken konnte, verlor Villach zuletzt zwei Mal in Folge.
  • Der EC VSV gewann das erste Saisonduell nach Überstunden zu Hause mit 5:4 nach Penaltyschießen. Reisen nach Bozen haben sich für die Adler in letzter Zeit jedoch nicht ausgezahlt, die Kärntner siegten in Südtirol zuletzt am 14.09.2014 oder vor 1.126 Tagen. Seither behielten die Italiener fünf Mal in Folge die Oberhand und feierten dabei sogar vier Mal einen Zu-Null-Sieg (4:0, 2:1, 1:0/SO, 3:0, 3:0)!
  • Ryan Glenn kommt mit dem EC VSV erstmals als Gegner nach Bozen.
  • Es kommt zum Duell Topscorer vs. Top-Torjäger. Mit Austin Smith (19 Punkte), Alexander Petan (16) und Michae Halmo (15) führen sogar drei Bozner Cracks aktuell die Scorerwertung der Erste Bank Eishockey Liga an. Villachs Miha Verlic erzielte bisher die meisten Tore (8).

Stimmen:
Marcel Melichercik, Torhüter des HCB Südtirol Alperia: „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir über 60 Minuten gutes Eishockey spielen können. Wir spielen als Team, ich bekomme Unterstützung von den Teamkollegen, sie blocken Schüsse und räumen die Rebounds weg. So müssen wir weitermachen!“

Niki Brunner, Verteidiger des EC VSV: „Wir müssen jetzt zusammen halten und einen Weg finden wieder Spiele zu gewinnen. Wir müssen effektiver in den Zweikämpfen sein. In Bozen werden wir anders auftreten und alles geben.“

So, 15.10.2017: Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg (17:30 Uhr)
Referees: GAMPER, K. NIKOLIC, Pardatscher, Sparer.

  • In Dornbirn steht am Sonntag das Nachzügler-Duell Dornbirn Bulldogs vs. EC Red Bull Salzburg auf dem Programm. Die beiden Teams sind auch Tabellennachbarn, die Vorarlberger liegen nach dem ersten Viertel des Grunddurchgangs mit elf Punkten (3 Siegen) auf Rang 11, die Red Bulls mit zwölf Zählern (4 Siegen) auf Platz 10.
  • Während der EC Red Bull Salzburg in der Champions Hockey League als einziger Verein aus Österreich das Achtelfinale erreicht hat, läuft es für die Mozartstädter in der Erste Bank Eishockey Liga hingegen derzeit nicht nach Wunsch: Thomas Raffl und Co. verloren ihre letzten drei Spiele und erzielten dabei  nur fünf Treffer. Damit haben die Red Bulls aktuell den schlechteste Lauf aller zwölf Liga-Teams.
  • Acht Punkte (zwei Siege) aus fünf Heimspielen bedeuten für den DEC nur den zwölften und letzten Platz in der Heimtabelle. Aber Achtung: Am Freitag besiegten die Bulldogs zu Hause den EC-KAC knapp mit 4:3.
  • Die Dornbirn Bulldogs gewannen das erste Saisonduell in Salzburg 4:3. Zu Hause waren die Vorarlberger gegen die Mozartstädter zuletzt allerdings vor 701 Tagen am 13. November 2015 erfolgreich, seither verließen die Red Bulls drei Mal in Folge als Sieger das Ländle.
  • Bei den Special Teams liegen beide Teams im Mittelfeld.

Stimmen:
Dave MacQueen, Headcoach Dornbirn Bulldogs „Salzburg spielt ein anderes Eishockey als Klagenfurt. Die Teilnahme an der Champions Hockey League hebt das Spielniveau der Mannschaften an.“

Raphael Herburger, Stürmer EC Red Bull Salzburg: „Jeder muss besser spielen, damit wir nach 60 Minuten als Sieger vom Eis gehen. Wir sind voll motiviert wie in jedem Spiel. Wie wollen auch in der Liga in Form kommen und mit Siegen von hinten raus kommen!“

So, 15.10.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – HC Orli Znojmo (17:30 Uhr)
Referees: KINCSES, STERNAT, Nemeth, Soos.

  • Bei EHC LIWEST Black Wings Linz vs. HC Orli Znojmo kommt es am Sonntag zum Verfolgerduell. Die beiden Jäger von Leader Vienna Capitals halten nach 11 Spielen bei 21 Punkten (sieben Siegen). Die Tschechen belegen vorm Duell der Tabellennachbarn dank des besseren Torverhältnisses (30:23 vs. 31:29) Platz 2, Linz ist Dritter. 
  • Beide Teams feierten zuletzt zwei Siege. Die Tschechen gewannen ihre letzten zwei Spiele vs. die Moser Medical Graz99ers (3:0) und in Villach (2:0) sogar zu Null. Goalie Marek Schwarz ist mittlerweile seit 120 Minuten und 15 Sekunden ohne Gegentreffer. Linz hingegen war in Torlaune, traf in zwei Spielen acht Mal.
  • Heimteams im Vorteil: Der HC Orli Znojmo gewann das erste Saisonduell zum Liga-Auftakt nach Überstunden 3:2/OT. Überhaupt endeten die letzten fünf Duelle dieser Teams mit Heimsiegen. Als letztes Team konnte der HC Orli Znojmo am 24. März 2016 oder vor 569 Tagen einen Auswärtssieg in Oberösterreich feiern.
  • Die Black WIngs gewannen ihre letzten drei Heimspiele mit +1 Tor. Aber Achtung: Die Gäste aus Znojmo sind im Oktober auswärts noch ohne Punkteverlust, siegten in Bozen (4:2) und zuletzt in Villach (2:0).
  • Bei den Special Teams sind die beiden Teams fast gleichauf, liegen im Penalty Killing im Spitzenfeld (BWL sogar Erster) bzw. im Powerplay im Mittelfeld.     

Stimmen:
Fabio Hofer, Stürmer EHC LIWEST Black Wings Linz: „Es wird ein hartes Stück Arbeit. Aber der Sieg gegen Salzburg gibt uns auf jeden Fall Selbstvertrauen!“  

Marek Schwarz, Goalie HC Orli Znojmo: „Wir spielen defensiv sehr gut. Es ist Teamwork: Es liegt nicht nur an mir. Die Jungs vor mir blocken die Schüsse und helfen mir. Ich glaube wir werden so weitermachen und das Spiel genießen!“

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

So, 15.10.2017: Moser Medical Graz99ers – KHL Medvescak Zagreb (17:30 Uhr)
Referees: FICHTNER, TRILAR, Angerer, Hribar.

  • Bei Moser Medical Graz99ers vs. KHL Medvescak Zagreb kommt es am Sonntag im Merkur Eisstadion zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Murstädter belegen nach dem ersten Viertel des Grunddurchgangs mit 17 Punkten (sechs Siege) Platz 5, die Kroaten sind mit 15 Zählern (fünf Siege) Sechster.
  • Die Moser Medical Graz99ers sind schwer im Aufwind: Die Steirer gewannen vier ihrer letzten fünf Partien. Erst am Freitag fuhren Oliver Setzinger und Company einen ungefährdeten Heimsieg über Fehervar AV19 ein. Für die Kroaten hingegen waren die letzten sechs Spiele ein Auf und Ab, Sieg und Niederlage wechselten sich stets ab. Zuletzt unterlagen die Bären am Freitag in Bozen 1:4. 
  • Die Moser Medical Graz99ers sind eine echte Heimmacht. Die Steirer gewannen ihre letzten vier Heimspiele. Die Cracks von KHL Medvescak Zagreb hatten hingegen in der Fremde bisher ihre Mühe: In sechs Spielen gelang den Bären noch kein voller Erfolg, zwei Mal siegte man nach Überstunden. Im Oktober setzte es für die Kroaten auswärts bisher aber nur Niederlagen in Salzburg (1:3) bzw. Bozen (1:4).   
  • KHL Medvescak Zagreb gewann das erste Saisonduell zu Hause mit 5:2.  
  • Mike Boivin kehrt mit KHL Medvescak Zagreb erstmals als Gegner nach Graz zurück. Der Verteidiger absolvierte Ende der letzten Saison 15 Spiele für die 99ers und erzielte dabei fünf Punkte (2T/3A).

Stimmen:
Doug Mason, Headcoach Moser Medical Graz99ers: „Wichtig ist das man cool bleibt vor dem Tor. Zagreb spielt mit mehr Geschwindigkeit und Forecheck. Uns fehlen drei gute Cracks, die Kroaten kommen mit vier Sturmlinien und sieben Verteidigern. Wenn das Tempo sehr hoch ist wird es schwierig, aber ich glaube in die Mannschaft. Wir sind topfit und bereit!“    

Connor Cameron, Headcoach KHL Medvescak Zagreb: „Graz ist ein starker und unangenehmer Gegner. Es wird schwierig dort, aber wir werden gut vorbereitet sein und bereit sein und wollen Punkte holen!“
 
So, 15.10.2017: Fehervar AV19 – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:45 Uhr, M4 live)
Referees: GRUMSMEN, PIRAGIC, Gatol, Jensen.

  • Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ bestreitet in Szekesfehervar sein zweites Spiel binnen 22,5 Stunden. Die Ungarn verloren bereits am Freitag in Graz mit 2:5, kassierten dabei 22 Strafminuten, sowie drei Unterzahl-Treffer.
  • Schlusslicht Fehervar AV19 holte neun seiner elf Punkte (drei von vier Siegen) zu Hause. Innsbruck hatte bisher auswärts Schwierigkeiten.
  • Fehervar AV19 gewann seine letzten drei Heimspiele gegen Teams aus Österreich (DEC, RBS, VSV) und kassierte dabei nur zwei Gegentreffer.
  • Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ gewann das erste Saisonduell mit den Ungarn 4:2 und konnte auch die letzten drei Gastspiele in Fehervar für sich entscheiden. Die Teufel warten seit dem 1. November 2015 oder 713 Tagen auf einen Heimsieg über die Tiroler. 
  • Fehervar AV19 hat ein Offensivproblem. Das Schusslicht erzielte in elf Spielen erst 22 Treffer, im Schnitt zwei Tore pro Spiel. In den letzten acht Runden gelangen den Teufel nie mehr als zwei Treffer, trotzdem konnte man zwei Siege feiern.

Stimmen:
Benoit Laporte, Headcoach Fehervar AV19: „Wir kassierten in Graz drei der fünf Treffer in Unterzahl. Wir haben einfach zu viele Strafen bekommen und das kostete uns auch den Rhythmus. Wir müssen weiter kämpfen und nun zu Hause gegen Innsbruck einfach gewinnen.“

So, 15.10.2017: EC-KAC – Vienna Capitals (17:45 Uhr, www.servushockeynight.com live)
Referees: BABIC, M. NIKOLIC, Nagy, Rakovic.

  • Bei EC-KAC vs. Vienna Capitals kommt es am Sonntag in Klagenfurt zum Duell der beiden Vorjahresfinalisten. Die Wiener bestreiten dabei ihr zweites Match innerhalb von nur 22,5 Stunden. Das erste Saisonduell gewannen die Caps daheim in Runde 2 mit 4:1. 
  • Beide Teams verloren diese Woche in der Champions Hockey League gegen Schweizer Teams und schieden damit aus dem europäischen Klub-Bewerb aus.
  • Heimstärke trifft Auswärtsmacht: Rekordmeister EC-KAC gewann vier seiner sechs Heimspiele und erzielte dabei nie mehr als drei Treffer. Die Vienna Capitals sind das beste Auswärtsteam, sie holten aus ihren bisherigen vier Auswärtsspielen das Maximum von 12 Punkten und erzielten dabei ein Score von 20:5-Toren.
  • Meister und Leader Vienna Capitals kassierte in der heimischen Meisterschaft seine letzte (Auswärts-)Niederlage am  19. Februar dieses Jahres in Klagenfurt.
  • Goalie Pekka Tuokkola kommt mit dem EV Vienna Capitals erstmals als Gegner nach Klagenfurt. Der 33-jährige Finne, der erst vor wenigen Tagen von den Wiener als Ersatz für den Verletzten J.P. Lamoureux verpflichtet wurde, spielte von 2014 bis 2016 in Klagenfurt.

Stimmen:
Christoph Duller, Verteidiger EC-KAC: „Mit dem ersten Teil des Grunddurchgangs können wir von den Ergebnissen her nicht zufrieden sein, spielerisch sind wir aber sicherlich am richtigen Weg. Aktuell springen viele Pucks nicht für uns, umso mehr Leidenschaft und Ambition müssen wir aufs Eis bringen, damit sich das Blatt wendet. Vor eigenem Publikum haben wir zuletzt gut performt und viele Punkte eingefahren, diese Entwicklung soll sich gegen den überlegenen Tabellenführer Wien fortsetzen.“

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 12 – Sonntag, 15.10.2017:
So, 15.10.2017: HCB Südtirol Alperia – EC VSV (16:00 Uhr)
So, 15.10.2017: Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg (17:30 Uhr)
So, 15.10.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – HC Orli Znojmo (17:30 Uhr)
So, 15.10.2017: Moser Medical Graz99ers – KHL Medvescak Zagreb (17:30 Uhr)
So, 15.10.2017: Fehervar AV19 – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:45 Uhr, M4 live)
So, 15.10.2017: EC-KAC – Vienna Capitals (17:45 Uhr, www.servushockeynight.com live)

www.erstebankliga.at

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