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EBEL: Punkte die wichtig sein könnten! 99ers mit Sieg bei Tabellenführer Wien
Von: Lorenz Feierle Am: 13 Jan, 2017 | Kategorien: EBEL, Graz99ers, Vienna Capitals, zSlideshow

Die Graz 99ers siegten bei den UPC Vienna Capitals dank drei Powerplay-Treffern mit 3:1. Drei Punkte, die für Graz in weiterer Folge viel wert sein könnten. Die Mannschaft von Doug Mason lieferte eine solide Partie ab. Zudem war es der erste Sieg, in den letzten sieben Begegnungen. Die Caps, die auf Ferland, Lakos, Sharp und Wukovits verzichten mussten, brachten nicht die nötige Energie ins Spiel.

Lakos war heute nicht im Line-up der Wiener

Das vorletzte Spiel des Grunddurchgangs, das nur noch für die Grazer von kleiner Bedeutung war, begann erst in der dritten Minute so wirklich, als Maxa auf Seiten der Wiener wegen Beinstellens in die Kühlbox musste. Die Grazer konnten sofort Kapital daraus schlagen. Woger brachte die Scheibe in Richtung Tor, wo Beach genau richtig stand und das 1:0 erzielte. Die Hauptstädter wurden erst in Minute sieben das erste Mal gefährlich. Rotter bediente Bowman, der allerdings den Kasten knapp verfehlte. Weiter ging es in der zehnten bzw. elften Minute, als Vause bzw. Klimbacher die beiden Torhüter prüften. Dann mussten die Fans in der Albert-Schulz Halle bis zur 16. Minute warten, bis es abermals gefährlich wurde. Setzinger hatte die große Chance auf das 2:0. Allerdings streifte der Puck die Latte. Eine Minute später hatte Maxa das Glück nicht auf seiner Seite. Der abgefeuerte Schuss von McKiernan, lenkte der Wiener nur um Zentimeter neben das Tor. (17.) Brophey scheiterte kurz vor der Pause noch an Lamoureux. (20.)

Den Mittelabschnitt begannen die Wiener druckvoller. Rotter, Holzapfel und Pollastrone waren dem Ausgleich bereits in den ersten zwei Spielminuten des Drittels sehr nahe (21. bzw. 22). In der 25. Minute konnte Setzinger, einen Nödl Fehler nicht ausnützen. Er scheiterte im Slot an Goalie Dahm. Wenig später spielte Pöck, die Scheibe zu inkonsequent aus dem Drittel. Daraus resultierten weitere gute Einschuss Möglichkeiten der Wiener (27.) Es ging nun hin und her. 28. Minuten waren gespielt, als sich Setzinger in Überzahl ein Herz fasste und das 0:2 bejubelte. Knapp drei Minuten später war Pollastrone, Nutznießer von einem Abpraller und erzielte ebenfalls mit einem Mann mehr am Eis,  den Anschlusstreffer (31.). Das nächste Powerplay folgte sobald in Minute 36. Und erneut drückten die Grazer dem Powerplay ihren Stempel auf. Zusevics erzielte unbedrängt das 1:3. Gut zwei Minuten vor Schluss, also in Minute 38., erneutes Powerplay für Graz. Schiedsrichter Piragic schickte Cuma, zum Frust der Caps Fans, auf die Strafbank. Ein erneutes Powerplay-Tor sollte den Muhrstädtern allerdings nicht gelingen. Somit ging es mit 1:3 in das Schlussdrittel.

Goalie Dahm war wieder der gewohnt sichere Halt (www.sport-bilder.at)

Die letzten 20 Minuten des Spiels ließen vorerst keinen Spielfluss zu. Woger hatte in Minute 44. noch die beste Chance. Der Vorarlberger, im Dress der 99ers, vergab vor Schlussmann Lamoureux. In Minute 46. fasste Rotter eine fragwürdige Strafe aus. Das starke Powerplay der Grazer, führte jedoch zu keinem weiteren Tor. Mit Fortdauer des Spiels wurde es dank den Schiedsrichtern etwas ruppiger. Spielerische Highlights waren Mangelware. Fünf Minuten vor Schluss hatte der auffällige Setzinger die Entscheidung auf der Schaufel. Im Break-Away scheiterte der gebürtige Wiener aber mit seinem Versuch zwischen die Beine. Die Capitals drückten gegen Schluss mächtig auf das Gas, vergaben zwei hundertprozentige Chancen. So gelang es den 99ers, wichtige Punkte zu sammeln.

Erste Bank Eishockey Liga – 43.Runde

UPC Vienna Capitals : Moser Medical Graz 99ers – 1:3 (0:1|1:2|0:0)

Tore: 0:1 Beach (3.) PP 0:2 Setzinger (28.) PP 1:2 Pollastrone (31.) PP 1:3 Zusevics (36.) PP

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