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EBEL-Qualiround: Heute startet der Kampf um die letzten beiden Playofftickets!

Mit drei Spielen startet heute in der Erste Bank Eishockey Liga der Kampf um die letzten beiden Playofftickets.

Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Startschuss zur Zwischenrunde erfolgt in Znojmo Der Startschuss in die Qualifikationsrunde erfolgt am Freitag in Znojmo! Die Tschechen haben zuletzt nach vier Niederlagen am Stück in Wien wieder die Kurve gekratzt und nehmen damit die “Hoffnungsrunde” mit zwei Bonuspunkten in Angriff. Zum Auftakt erwarten die “Roten Adler” am Freitag den Dornbirner EC. Erst vor kurzem unterlagen Peter Pucher und Co. daheim den Bulldogs 3:4 und sind damit gewarnt. Im Saisonduell steht es 2:2, nachdem zunächst die Tschechen zwei Mal erfolgreich waren, siegte zuletzt zwei Mal der West-Klub. Die Bulldogs sind überhaupt die Mannschaft der Stunde: Mit einem tollen Jänner, man punktete in allen sieben Spielen und holte dabei fünf Siege, sprintete man noch zu einem Bonuspunkt. Die Pause nützte der DEC auch um die Abwehr mit Drew Paris zu verstärken. Die Teams liegen aktuell auf Platz 3 bzw. 4 in der Tabelle der Qualifikationsrunde.

Da nur die Top 2 das Play-off erreichen, muss der HC Orli Znojmo in den nächsten zehn Spielen zumindest einen Platz bzw. der Dornbirner Eishockey Club zumindest zwei Plätze auf die Konkurrenz gut machen. “Spiele in der Top Gruppe wären uns mehr entgegen gekommen, da die Eishockey spielen. Aber der Trainer hat uns gut vorbereitet. Wir wissen, dass wir einen Platz gut machen müssen, um unter die Top 8 zu kommen. Wir wollen das Playoff so schnell wie möglich fixieren”, so Allrounder Jan Lattner. Bisher waren die Tschechen in allen fünf Jahren in der Post Season dabei, 2011/12 sogar von Platz 10 aus. Die Bulldogs standen bisher zwei Mal im Play-off, zuletzt im Vorjahr als man die Post Season bereits nach Runde 44 fixiert hatte. 2013/14 schaffte man es von Platz 8 aus, von weiter hinten noch nicht. “Ein guter Auftakt wäre wichtig. Wir treffen in den ersten drei Spielen auf die Teams vor uns. Es zählen nur die Resultate. Die Jungs holten sich in den letzten Wochen Selbstvertrauen. Es wird aber nicht leicht, denn wir treffen auf gute Teams. Jeder Spieler, weiß was von ihm verlangt wird! Wir fahren nach Znojmo für drei Punkte. Die Tschechen spielen schnelles Hockey und technisch stark. Wir dürfen keine Turnovers produzieren, sie schalten schnell um”, weiß DEC-Headcoach Dave MacQueen.

(Photo: sport-bilder.at/Harald Dostal)

Ljubljana seit 781 Tagen ohne Sieg in Villach Der EC VSV nimmt die Qualification Round am Freitag mit dem Maximum von sechs Bonuspunkten in Angriff. Allerdings ist das kein Ruhepolster, das mussten die Adler 2011/12 bereits selbst erfahren. Als Siebter nach dem Grunddurchgang mit der besten Ausgangslage in die “Hoffnungsrunde gestartet, verpasste man noch das Play-off. Dieses Missgeschick passierte zudem dem EC-KAC 2013/14! Erster Gegner der Adler ist am Freitag zuhause der HDD Olimpija Ljubljana. Gegen die Slowenen gewannen die Kärntner ihre letzten sechs Heimspiele – inklusive Pre-Season. Die Drachen waren zuletzt am 30.11.2014 oder vor mittlerweile 781 Tagen in der Draustadt erfolgreich. “Wir haben Respekt vor Ljubljana, sie sind sehr stark geworden und wir nehmen das Spiel sicher nicht auf die leichte Schulter. Wir müssen 60 Minuten hart arbeiten und alles geben, wenn wir erfolgreich sein wollen”, weiß Headcoach Greg Holst. In den letzten vier Jahren war der EC VSV Dauergast in den Play-offs, u.a. im Vorjahr als man die Zwischenrunde von Platz 7 aus in Angriff nahm.

Die Slowenen schafften einmal – 2007/08 – den Einzug in die Ko-Runde über die Qualifikationsrunde, zuletzt hatte man vier Mal in Folge jedoch keinen Erfolg! Top-Torjäger Chris Langkow verließ Ljubljana in Richtung Schweden. “Das ist natürlich ein schmerzlicher Abgang”, weiß Trainer Bojan Zajc, der weitere vier Spieler verletzt vorgeben muss: “Wir stehen vor einer schwierigen Aufgabe in Villach. Aber wir sind bereit. Die Art und Weise, wie die Mannschaft zuletzt gegen Top-Teams auftrat, hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Die Adler sind Favorit, aber mit den letzten Leistung können wir jeden überraschen!”

Rasches Wiedersehen in Graz Zu einem raschen Wiedersehen kommt es zum Auftakt der Qualification Round zwischen den Moser Medical Graz99ers und Fehervar AV19. Erst am letzten Spieltag kreuzten die zwei Teams in Szekesfehervar die Schläger, die Steirer siegten klar mit 5:1. Im Saisonduell steht es somit 2:2, beide Teams gewannen einmal zu Hause bzw. einmal in der Fremde. Zuletzt verliefen die Formkurven der Teams unterschiedlich, während die Steirer vier ihrer letzten fünf Spiele für sich entscheiden konnten, blieben die Ungarn vier Mal sieglos und kassierten dabei 18 Gegentreffer.Die Steirer hingegen rührten zuletzt hinten Beton an und mussten in Wien (3:1) und in Szekesfehervar (5:1) jeweils nur einen Gegentor schlucken, bei gleich acht erzielten Auswärtstreffern. Die Steirer verpassten in den letzten drei Jahren die Play-off-Qualifikation über die Hoffnungsrunde, Fehervar AV19 war im letzten Jahr in der Post Season auch nicht dabei, zuvor aber zwei Mal, unter anderem in der Saison 2013/14 von Rang 10 aus. Mike Boivin, vor zwei Jahren noch im Fehervar AV19-Dress zu sehen, trifft bei seinem Liga-Comeback für die 99ers gleich auf seinen Ex-Klub. „Wir nützten zuletzt unsere Chancen nicht und bekamen zu einfache Tore. Die 99ers sind ein gutes und talentiertes Team und aktuell in toller Form. Doug Mason brachte Disziplin in ihr Spiel. Es wird eine harte Herausforderung. Alle sind bereit dafür“, so Head Coach Benoit Laporte.

Die 99ers haben diese Woche Energie für die Zwischenrunde getankt und taktisch noch an Feinheiten gearbeitet. Zudem mit Mike Boivin einen neuen Verteidiger an Bord geholt, nachdem man zuletzt wegen Verletzungen phasenweise nur mit fünf Abwehrspielern agiert hat. “Die Stimmung im Team ist gut. Jeder hat ein gutes Gefühl: Wir wissen, dass wir das Play-off erreichen können, wenn wir unsere Leistung bringen”, so Verteidiger Sven Klimbacher. Ihren ersten Gegner, Fehervar AV19, besiegten die 99ers erst kürzlich 5:1. “Das Spiel was enger als das Ergebnis aussagt”, erwartet sich der Verteidiger einen harten Kampf.

Erste Bank Eishockey Liga, 1. Qualifikationsrunde:

Fr, 20.01.2017: HC Orli Znojmo – Dornbirner EC (18:30 Uhr) Referees: K. NIKOLIC, TRILAR, Kontschieder, Rakovic.

Fr, 20.01.2017: EC VSV – HDD Olimpija Ljubljana (19:15 Uhr) Referees: LEMELIN, STOLC, Pardatscher, Verworner.

Fr, 20.01.2017: Moser Medical Graz99ers – Fehervar AV19 (19:15 Uhr) Referees: KINCSES, SMETANA, Kaspar, Nemeth.

www.erstebankliga.at