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EBEL: Roland Kaspitz: „Vom VSV hat mit mir noch niemand gesprochen“
Von: Markus Rinner Am: 12 Mrz, 2017 | Kategorien: EBEL, Villacher SV, zSlideshow

Nach einem Seuchenjahr in Frankreich blickt Roland Kaspitz nur bedingt in die sportliche Zukunft. Dass er beim VSV im Gespräch sei, weiß er selbst nur aus den Medien. Ob und wo er seine Karriere fortsetzt steht noch in den Sternen.

Schlüpft Kaspitz nochmal in sein Heimatdress? (Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner)

„Richtig glücklich war ich hier nicht“ – das ist die schön formulierte, diplomatische Version, die man als Antwort bekommt wenn man Roland Kaspitz nach seinem Jahr in Frankreich fragt. Es war ein Abenteuer das er in Lyon erlebte und vielleicht gerade deswegen war seine Bereitschaft, seine Erlebnisse in Form eines Blogs auf Hockey-News wieder zu geben da. Vielleicht war es seine Art, die Tatsachen zu verarbeiten.

Die Zeit in Frankreich war nicht nur was da Umfeld betrifft ein Flop, auch sportlich war es eine Saison zum Vergessen. Das weiß Roland Kaspitz und beschäftigt sich nur sekundär mit der nächsten Saison.

Kaspitz geigte auch in Graz (Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner)

„Wenn jemand nur meine Statistiken sieht dürfte mich keiner mehr wollen. Man muss ja denken ich hätte das Eislaufen verlernt“, so der Routinier auf die Frage nach seiner nächsten Destination. Immer wieder hört und liest man dass der VSV ihn gerne zurückholen würde, bloß er selbst weiß diesbezüglich noch nichts. „Ich hab mir weder Gedanken darüber gemacht, noch habe ich mit Jemandem gesprochen“, so der 35-jährige.

Der Villacher, der bereits letzte Saison eng mit dem VSV in Kontakt stand, dann aber, als der VSV offiziell ein Angebot vorlegte, bereits Lyon im Wort stand, stellt überhaupt seine sportliche Zukunft in Frage. Schon vor der aktuellen Saison stand ein Ende der Laufbahn im Raum, auch heuer weiß er noch nicht ob er weitermachen wird. Das hängt wohl auch damit zusammen, welche Teams anklopfen und wie herausfordernd das Angebot ist. Auf ein Abenteuer wie in Lyon wird er sich definitiv nicht mehr einlassen.

Die Zeit in Lyon war wenig erfolgreich (Pic: Sébastien VELLA / www.sebasphotos.com)

Übrigens: Morgen erscheint die neue Blog-Ausgabe (Teil 3) mit den Vorstellungen eines französischen Erstligisten wie Legionäre zu wohnen hätten…