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EBEL-Transfergeflüster: Angelt der VSV nach einem bekannten österreichischen Namen?
Von: Markus Rinner Am: 17 Apr, 2017 | Kategorien: EBEL, Exporte, N.Amerika, Villacher SV, zSlideshow

Sein Name ist in Österreich ein Begriff, aber in erster Linie durch seinen Vater, den Ex-Tennisprofi Alex Antonitsch. Die Rede ist von seinem Sohn Sam, der nach drei Jahren Übersee nun beim VSV im Gespräch sein soll. Doch dessen Pläne sind ganz andere…

(Pic: Wilkes-Barre Scranton Knights)

Der 21-jährige Antonitsch war im Dezember 2015 Teil des U20 Überraschungs-WM-Teams das in Wien bei der B-WM Silber holte, dabei Siege über Norwegen, Deutschland und Italien feierte. Antonitsch erzielte drei Tore und war damit gemeinsam mit Alexander Lahoda, Dominic Zwerger und Florian Baltram bester Torjäger des ÖEHV-Teams.

Seine Karriere begann er in St. Pölten auf der Okanagan Hockey Academy, die er 2014 abschloss. Danach ging es nach Übersee, wo er zwei Jahre in der USPHL Premier, einer US-Nachwuchsliga spielte und sich für ein Engagement bei den Wilkes-Barre/Scranton Knights empfehlen konnte. Dort absolviert er gerade die Playoffs in der NAHL, der zweithöchsten US-Nachwuchsliga nach der USHL.

(Pic: Wilkes-Barre Scranton Knights)

Nun kamen Gerüchte auf, dass der VSV Interesse am jungen Niederösterreicher zeigen würde. Die Affinität zum VSV kann die Familie Antonitsch nicht bestreiten, Vater Alex macht auch öffentlich keinen Hehl daraus, dass er großer Adler-Anhänger ist. Doch dass es nun schon zur Österreich-Rückkehr und zu einem Engagement des 21-jährigen Flügelstürmers, der in dieser Saison in bislang 56 Spielen 43 Punkte sammelte, kommen wird ist eher unwahrscheinlich.

Vater Alex Antonitsch gegenüber Hockey-News: „Sam hatte bislang eine Saison die von einigen Verletzungen überschattet wurde, weshalb er einige Spiele aussetzen musste. Nun ist er aber in Topform und dementsprechend ist auch das Interesse an ihm größer geworden“. Somit dürfte ihn sein nächster Karriereschritt nicht in die EBEL führen.

„Das Hauptaugenmerk liegt darauf, einen Platz an einem College zu bekommen“, so Antonitsch weiter. Dafür sind Verhandlungen mit einem Profiteam nicht zielführend, denn wer bereits einen Profivertrag inne hat oder hatte, für den ist der College-Zug laut Regulativ abgefahren.

Sollte es jedoch mit dem College-Traum nichts werden, braucht es Alternativen. Und vielleicht kommt dann ja doch wieder der VSV ins Spiel…