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Dornbirn Bulldogs

EBEL: Was für ein Spiel! 99ers biegen Dornbirn in letzter Sekunde

Die Graz 99ers gewinnen, in einem turbulenten und spannenden Eishockeyspiel bis zur letzten Sekunde, mit 6:5 nach Verlängerung bei den Dornbirn Bulldogs. Neuzugang Camara schoss den so wichtigen Siegestreffer für die Grazer, der erst nach Videobeweis gegeben wurde. 

Eine heißer Kampf lieferten sich beide Teams bis zum Schluss (Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch)

Das Duell der Bulldogs aus Dornbirn und den Graz 99ers war vor Anpfiff von enormer Bedeutung. Dornbirn war in den Anfangsminuten aggressiver und kam so in der dritten Minute zum Führungstreffer. Leduc schlenzte die Scheibe in Überzahl zum 1:0 – Toivonen sah alles andere als gut aus. (3.) Weiter spielten nur die Vorarlberger nach vorne. Fraser hatte wenig später den Zwei-Tore Vorsprung auf der Schaufel, verzog aber knapp. (5.) Das Spiel nahm anschließend seinen Lauf, jedoch mit wenig nennenswerten Szenen. In Minute neun kamen die Grazer aus dem nichts zum Ausgleich. Higgs fand ein Platz zwischen Rinnes Schoner. (9.) Ab diesem Zeitpunkt waren es die Steirer, die das Duell bestimmten. Glück für Dornbirn gegen Ende des Drittels! Zusevics zog ab, traf aber nur die Stange (18.) So ging es mit 1:1 zur ersten „Besprechung.“

Der Mittelabschnitt brachte so einige Highlights. Dornbirn machte viele Fehler im Spielaufbau. Dies verunsicherte scheinbar auch Torhüter Rinne, der nach gut drei Minuten ein Geschenk verteilte. Der Finne ließ einen harmlosen Schuss von Ograjensek passieren. (23.) Damit aber nicht genug. Pirmann, gleich nach Wiederbeginn, stand alleine vor dem Bulldogs-Goalie – er scheiterte aber kläglich. Eine völlig verunsicherte MacQueen-Truppe musste wenig später das 1:3 hinnehmen. McLean stocherte die Scheibe ins Gehäuse. (26.) Die teils katastrophalen Fehler gingen weiter: Sekunden (!) später klingelte es erneut im Kasten der Ländle-Jungs. Oberkofler brachte seinem Team einen komfortablen Vorsprung ein. (26.) Reaktion? Diese hatten die Messestädter parat. D`Alvise drückte die Scheibe mit dem zweiten Powerplay-Treffer über die Linie. (30.) Dornbirn war aufgewacht. Timmins verkürzte gegen den Spielverlauf sogar auf 3:4. (32.) Die Partie war nun auf den Kopf gestellt. Plötzlich stand Arniel alleine vor Toivonen – Der Publikumsliebling traf jedoch das Tor nicht. Anschließend fasste die Nr.9 eine kuriose Strafe ein. Die 99ers antworteten prompt. Weihager´s Schuss in die Maschen beendete das turbulente zweite Drittel. (38.)

Doug Mason hatte bei dieser Partie alle Hände voll zu tun (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

Während die Grazer den Vorsprung über die Zeit spielen wollten, stand für die Dornbirner eine echte „Mammutaufgabe“ im letzten Drittel auf dem Programm. In den ersten zehn Minuten war viel „leerlauf“ zu sehen.“Dornbirn war bemüht, doch die Mannschaft von Doug Mason stand vorerst kompakt. Dann wurde es aber doch noch spannend. Leduc`s Hammer brachte wieder Stimmung in die Messehalle.(50.) Als dann Oberkofler noch eine Strafe nahm, wurde es sehr brenzlig. (52.) Und tatsächlich. Die Bulldogs kämpften sich zurück in die Partie! 5:5 stand es dank Arniel nach 53 Minuten. Spätestens jetzt war es ein Kampf auf Biegen und Brechen. 58. Minuten waren gespielt, als Sylvester in die Kühlbox musste. Die Chance für Graz zum späten, entscheidenden Treffer – doch dieser fiel nicht!

In der Overtime war es dann Camara,der für den viel umjubelten, nach Videobeweis entschiedenen Siegestreffer sorgte. Zuvor hatten die Bulldogs bereits zwei gute Chancen vorgefunden. Es bleibt also spannend.

Erste Bank Eishockey Liga
Dornbirner Eishockey Club : Moser Medical Graz 99ers – 5:6 n.V. (1:1|2:4|2:0/0:1)
Tore:
1:0 Leduc (3.) PP1
1:1 Higgs (9.)
1:2 Ograjensek (23.)
1:3 McLean (26.)
1:4 Oberkofler (26.)
2:4 D´Alivse (30.) PP1
3:4 Timmins (32.)
3:5 Weihager (38.) PP1
4:5 Leduc (50.)
5:5 Arniel (53.) PP1
5:6 Camara (65.)

 

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