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Österreich

KEHV: Roland Kaspitz ist zurück auf österrechischem Eis!

Er bestritt 790 Spiele in Österreichs höchsten Spielklassen, sammelte dabei 624 Scorerpunkte und stand zuletzt in Frankreich am Eis. Doch nun ist Roland Kaspitz zurück auf österreichischem Eis und spielt in der Kärntner Division II-Mitte für den ELV Zauchen.

Roland Kaspitz braucht man keinem österreichischen Eishockeyfan vorzustellen. Der mittlerweile 36-jährige war 13 Jahre lang österreichischer Teamspieler und beherrschte den „Tödlichen Pass“ wie kaum ein anderer.

(Pic: facebook.com/elvzauchen)

Kaspitz debütierte 1999 für seinen VSV in der damaligen „Bundesliga“, also noch vor der „Ära EBEL“ und stieß damit zur aktuellen Meistermannschaft aus 1999 hinzu. Bereits in seiner ersten vollen Saison hatte er einen Punkteschnitt von 1,0 und trug auch wesentlich zum Titelgewinn 2002 bei.

Auch in der Saison 2005/06, nach einem einjährigen Gastspiel in Innsbruck, war er einer der tragenden Säulen beim bislang letzten Titelgewinn der Adler. Bis 2012 trug er noch den Dress der Adler, ehe eine Odyssee für ihn begann.

In Villach nicht mehr gebraucht ging es erst nach Landshut, danach in die zweite schwedische Liga (Apslöven), um in die EBEL, genauer gesagt nach Graz zurück zu kehren. Eine zweite Saison in Innsbruck folgte, um danach in Laibach Erfahrungen zu sammeln die er sich gerne erspart hätte. Kaspitz flüchtete aus wirtschaftlichen Gründen nach 41 Spielen und schloss sich erneut den Graz99ers an.

In der abgelaufenen Spielzeit sah es nach einem Comeback bei seinem VSV aus, doch als sich die Verantwortlichen bei ihm meldeten war es schon zu spät, er lag bereits Lyon im Wort. Doch auch dies war eine Entscheidung die er im Nachhinein bereuen sollte.

(www.sport-bilder.at)

Nach der letzten Saison stand er nun ohne Verein da und entschloss sich nun dem Buhlen des ELV Zauchen in der zweiten Kärntner Liga zu beugen. Deren Obmann Martin Kollmann erzählt: „Wir waren schon seit dem Sommer hinter Roli her und nach langen Gesprächen ist es uns schlussendlich doch gelungen ihn zu uns nach Zauchen zu holen. Natürlich ist er eine sensationelle Verstärkung und wird uns noch viel Freude machen.“

Zwei Assists sind die Ausbeute aus seinem Debütspiel, dem 10:1 Sieg bei Schlusslicht Arnoldstein, dem ersten Saisonsieg im dritten Spiel für Zauchen. „Natürlich ist er eine sensationelle Verstärkung und wird uns noch viel Freude machen.“, so Kollmann und davon ist auszugehen.

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