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Europa

National League: Die mittlerweile in die Jahre gekommene Davoser-Eishalle soll in neuem Glanz erstrahlen!

Viel Bewegung herrscht zurzeit beim HC Davos und seinem Stadionprojekt zum Umbau der Vaillant-Arena. Die Sanierung des Stadions ist wegen feuerpolizeilichen Auflagen der Bündner Gebäudeversicherung dringend nötig.


 

Um das Davoser Eisstadion mit dem aktuellen Fassungsvermögen von 6.800 Zuschauern weiterhin nutzen zu können, müssen die geplanten, massiven Änderungen bis spätestens 2018 vorgenommen werden. Ohne die Umsetzung der aufwendigen Renovierungsarbeiten müsste der HCD ansonsten die Zuschauerkapazität drastisch nach unten senken. Konsequenzen wären der wirtschaftliche Ruin und der Abstieg aus der Nationalliga.

Vorgegeben wurde am Wettbewerb der teilnehmenden Architekturbüros für die Sanierung ein Kostenvoranschlag von 20,5 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer. Für die Vergabe hat sich die Jury einstimmig für das Projekt des Luzerner Architekturbüros Marques AG entschieden. Wie teuer aber das Projekt nach der Optimierung und der Überarbeitung wirklich zu stehen kommt, ist noch nicht klar. Das Fassungsvermögen von 6.800 Zuschauern soll beibehalten werden, dafür stehen aber weniger Steh – aber mehr Sitzplätze zur Verfügung. Die Sanierung sollte in vier Etappen erfolgen, damit der Spielbetrieb mit den Provisorien sichergestellt ist.

Der große Landrat der Gemeinde hatte sich einstimmig hinter das Projekt „Umbau des Stadions“ gestellt. Auch sprach sich der Kanton für eine Kostenbeteiligung von fünf Millionen Franken aus und das Gemeindeparlament genehmigte den nötigen Gesamtkredit von 25,5 Millionen Franken.

Doch vor der Sanierung des Eispalastes will der HCD ein anderes Projekt in die Tat umsetzen. So soll auf dem offenen Eisfeld bei der Sportanlage hinter der Vaillant Arena eine überdachte Trainingshalle aus Holz und lichtdurchlässigen Wandelementen entstehen, welches vom HC Davos finanziert wird und 6 Millionen kosten würde. Damit würde der Club gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Werden keine Einsprachen das Projekt hinauszögern, soll die Trainingshalle von Mai bis September 2018 erstellt werden.

Gründe für den Bau einer überdachten Trainingshalle sind folgende: Da in den Sommermonaten während der Sanierung der Vaillant-Arena für den HCD keinerlei Eistraining möglich ist, würde die Trainingshalle diese Situation entschärfen. Das Training auf dem noch offenen Eisfeldes fällt bei schlechten Wetterbedingungen aus, wäre aber in der geplanten überdachten Trainingshalle jederzeit möglich und würde zusätzlich neue Trainingsmöglichkeit die Zusammenarbeit mit dem EHC Chur fördern, da die Churer Junioren ebenfalls die Möglichkeit hätten, in Davos zu trainieren.

Bei der Sanierung der Vaillant-Arena umfasst das Gesamtprojekt eine Erneuerung der Südtribüne und der bereits bestehenden Tribüne und die Erstellung zusätzlicher Garderoben und Nasszellen unter der Südtribüne. Zudem soll ein Umbau der Ost-und Westtribünen die Anzahl der Sitzplätze (teilweise auf Kosten der Stehplätze) erhöht werden. Geplant ist auch der Einbau einer weiteren Empore, neue zusätzliche Verkehrsflächen, die Umsetzung eines neuen Entflüchtungskonzeptes, weitere Flächen für das Cateringflächen und der Einbau eines zusätzlichen Restaurants im Stadion, eine Verbindung mit der zusätzlich geplanten Trainingshalle und ein verbindender Umgang aller Sektoren.

Läuft alles wie geplant ab, so soll auf die Saison 2020/21 und der HC Davos sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, der „Eispalast“ im neuen Glanz erstrahlen.

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