All for Joomla All for Webmasters
NHL

NHL Inside Out: Tradedeadline – Sind Grabners Tage im „Big Apple“ vorerst gezählt?

Die alljährliche Tradedeadline der National Hockey League (NHL) nähert sich mit großen Schritten und es kann durchaus sein, dass sich der eine oder andere Austro-Crack, wenn der Kalender von Februar auf März umspringt, bei einem anderen Team unter Vertrag steht.

Am Montag, den 26.Februar schließt das Transferfenster der NHL, bis dahin haben die Teams Zeit ihre Kader zu verändern – in welche Richtung auch immer. Bei den New York Rangers, die seit der Saison 2010/11 immer in den Playoffs vertreten waren, stehen vor wichtigen Entscheidungen. In einer äußerst engen und ausgeglichenen Metropolitan Division könnte es durchaus passieren, dass die Rangers an den Playoffs vorbeischrammen.

Zukunft wichtiger als der jetzige Erfolg?

Niemand garantiert den „blueshirts“ einen Titel, auch eine Playoffteilnahme ist keinesfalls sicher. In den letzten Jahren hat man viel „Jugend“ und „Zukunft“ in sofortige Kaderverstärkungen investiert, die Nachwuchspipeline ist somit eher dünn bestückt. Natürlich haben auch die New Yorker das eine oder andere Nachwuchstalent, mehr qualitative Masse wäre aber definitiv erstrebenswert. Derzeit kämpfen die Rangers mit Columbus und Philadelphia um einen Wildcard-Spot – es wird interessant zu sehen sein, wie sich General Manager Jeff Gorton ausrichtet, wenn die Rangers auch in zwei bis drei Wochen knapp außerhalb der Playoff-Plätze liegen. Trades um Spieler wie Rick Nash, Michael Grabner oder Ryan McDonagh könnten den Rangers starke Picks für die Zukunft einbringen.

Zwar gehen die Rangers mit sieben Picks in den NHL Entry Draft 2018, jeder Pick, den man in dieser starken Draftklasse zusätzlich hat, könnte Gold wert sein. Um alle drei oben genannten Cracks ranken sich Gerüchte – einige Teams sollen Interesse am Captain der Rangers und den beiden Stürmern bekundet haben. Gerade Grabner, mit seinem lächerlich niedrigen Caphit von 1,65 Millionen US Dollar, gepaart mit seinem Goalscoring-Touch machen den Kärntner für viele ambitionierte Teams zu einem Objekt der Begierde. Seit der Villacher am Broadway angeheuert hat, konnte er in 125 Spielen starke 48 Tore erzielen. Mit 21 Volltreffern ist der 30-jährige Flügelstürmer derzeit der torgefährlichste Ranger. Gerade solche Spieler sind für „contender“ der mögliche Schlüssel zu einem Cup-Triumph. Sollten sich die Rangers tatsächlich dazu durchringen, Grabner zu traden, so könnte es für den Villacher eventuell wieder in den Westen gehen. Die Nashville Predators suchen noch nach Scoring-Verstärkung in den Top 6, auch die San Jose Sharks, die Probleme mit dem Toreschießen haben, sind auf der Suche.

Vanek erneut „on the move“?

In Vancouver sind die Vorzeichen etwas anders. Die Canucks hatten einen guten Start, fielen aber in den letzten Wochen, auch wegen vieler Verletzungen, wieder weit zurück und befinden sich 13 Punkte außerhalb der Playoffs. Für General Manager Jim Benning sollte die Marschroute klar sein, doch ob die Canucks an der Deadline zu „sellern“ werden, wird sich zeigen. Defender Erik Gudbranson will man unbedingt verlängern und das obwohl viele Teams in der NHL nach Tiefe in der Defensive suchen und ein Gudbranson definitiv guten Gegenwert bringen würde. Thomas Vanek kennt diese Situation aus Detroit. Von dort wurde er zur Deadline nach Florida getradet. Mit 14 Toren und 22 Vorlagen in 50 Spielen zeigte der punktbeste Österreicher aller Zeiten, dass er noch immer eine Verstärkung für ein Team ist, welches auch versteht, seine Stärken richtig einzusetzen. Für ihn würden die Canucks sicherlich einen neuen Arbeitgeber finden.

www.hockey-news.info , Bild: Hockey Pictures/Andreas Robanser

To Top
error: Content is protected !!