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NHL: “Metro” gewinnt das Schaulaufen der Superstars
Von: HNRedaktion Am: 30 Jan, 2017 | Kategorien: N.Amerika, NHL, zSlideshow

Die 62.Auflage des NHL All-Star Game ist Geschichte. Im „Staples Center“ von Los Angeles stiegen am vergangenen Wochenende die Festivitäten, die sich über zwei Tage hinweg zogen. Den Fans bot sich so manches Highlight.

Bereits am Samstag stieg die traditionelle Skills Competition, in welcher sich die Topstars in verschiedensten Kategorien messen. Die Atlantic Division, bestehend aus Carey Price, Shea Weber, Erik Karlsson, Brad Marchand, ,Frans Nielsen, Nikita Kucherov, Victor Hedma, Auston Matthews, Kyle Okposo, Vincent Trocheck und Tuukka Rask, sollte sich den Titel holen und durfte sich somit den Gegner beim All-Star 3on3 Turnier aussuchen. Die Wahl fiel auf die Metropolitan Division – ob das eine gute Idee war?

Vor dem 3on3-Turnier gab es für alle NHL-Fans einen Leckerbissen, denn ein Großteil der besten 100 Spieler des abgelaufenen Jahrhunderts stand für die Stars von Heute Spalier. Größen wie Wayne Gretzky, Mario Lemieux, Mark Messier, Bobby Orr, Scott Niedermayer, Steve Yzerman – sie alle wohnten den Festivitäten bei.

Das eigentliche Turnier begann mit einem eindeutigen 10:3 Erfolg der Pacific Division über die Vertreter aus der Central Division, die über Jahre hinweg als die stärkste Gruppierung der NHL galt. Für die Pacific standen Martin Jones, Mike Smith, Connor McDavid, Jeff Carter, Johnny Gaudreau, Bo Horvat, Ryan Kesler, Joe Pavelski, Brent Burns, Drew Doughty und Cam Fowler auf dem Eis. Bereits in der ersten Hälfte des 20 Minuten dauernden Spiels machte das Team von Coach Peter DeBoer alles klar. Blackhawks Schlussmann Corey Crawford musste in zehn Minuten fünf Mal hinter sich greifen. Devan Dubnyk ging es im zweiten Abschnitt nicht anders, denn auch er musste fünf Gegentreffer hinnehmen, offensiv ging für das Team von Coach Bruce Boudreau recht wenig. Patrik Laine, Patrick Kane, Nathan MacKinnon, Tyler Seguin, Vladimir Tarasenko, Jonathan Toews, P.K. Subban, Ryan Suter und Duncan Keith blieben unter den Erwartungen der Fans.

Im zweiten Duell standen sich die Atlantic und die Metropolitan Division gegenüber. Die Metro, die von Wayne Gretzky gecoached wurde, schickte mit Sidney Crosby, Alex Ovechkin, John Tavares und Taylor Hall nicht weniger als vier 1st Overall Picks ins Rennen. Ergänzt wurde diese Star-Power durch Sergei Bobrovsky, Braden Holtby, Wayne Simmonds, Justin Faulk, Seth Jones, Ryan McDonagh und Cam Atkinson, der für den verletzten Evgeni Malkin nachnominiert wurde. Nach zehn Minuten stand es noch 3:3, in der zweiten Hälfte drehte die Metro allerdings auf und stürmte zu einem 10:6 Erfolg. Crosby und Ovechkin bildeten zusammen mit McDonagh eine Linie, die beiden Superstürmer kamen aber „nur“ auf jeweils ein Tor und eine Vorlage.

Im Finale standen sich somit die Pacific und die Metropolitan Division gegenüber. Die „Gastgeber“ gingen durch Joe Pavelski bereits nach 22 Sekunden in Führung, doch Tore von Seth Jones und Justin Faulk schoben die Metro in Front. Connor McDavid und Bo Horvat drehten die Partie erneut – 3:2 Pacific. Mit diesem Score ging es in die zweite Hälfte, wo sich Jackets Goalie Sergei Bobrovsky schadlos halten sollte. Cam Atkinson und Wayne Simmonds trafen fünf Sekunden voneinander getrennt und sicherten der Metro den Sieg und den Check von 1 Million US Dollar. Wayne Simmonds wurde zum MVP des Turniers gewählt und mit einem brandneuen Pickup-Truck „ausgestattet“.

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