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National League

NLA: Dominic Zwerger und Ambri-Piotta verlieren im Gotthard-Derby gegen den EV Zug

Offenbar hat der EV Zug nach seiner Krise den Tritt wiedergefunden und feierten den dritten Sieg hintereinander, nachdem sie zuvor sieben Spiele in Folge verloren hatten. Ambri-Piotta hingegen ist noch auf der Suche nach dem Weg aus der Negativ-Spirale und erlitt die vierte Niederlage in Serie. Pech hatte Dominic Zwerger, als er in der 42. Minute nur die Latte traf. Der Gäste aus der Leventina starteten schwungvoll in die Partie und lagen nach nur 17 Sekunden absolut verdient in Führung. Vermochten jedoch nicht mehr zu reagieren, als der EVZ sein Tempo ab dem zweiten Drittel erhöhte. Die Innerschwizer benötigten jedoch ein Überzahlspiel, um wieder ins Spiel zu finden, wobei aber nichts Zählbares resultierte. Der zweite Versuch war dann erfolgreich, als sich Reto Suri den Puck erkämpfte, diesen an die blaue Linie spedierte, Alatalo diesen an McIntyre weiterleitete, welcher die Scheibe mit einer Direktabnahme an Conz vorbei ins Netz hämmerte. Die Freude der Innerschweizer aber nur kurz, als Ambri’s Plastino den Puck ergatterte, zum völlig im Slot freistehenden Emmerton passte und der kurzerhand zum 2:1 einnschoss.. Danach fielen im ersten Drittel keine Tore mehr.

Im Part 2 kam der EVZ besser aus den Startlöchern, übte mehr Druck aus, dies vor allem auf Ambri-Goalie Conz. Nach 6 Min. im Mitteldrittel kam der Zug’s Sandro Furrer zu einer Topchance, traf aber das Tor nicht. Zwei Minutenspäter schoss auch Suri am Gehäuse vorbei. Erst wenige Sekunden vor dem zweiten Pausenpfiff waren die Zentralschweizer endlich erfolgreich. Nach den Zuspielen von Alatalo und Stalberg, erwischteLder wendige Lino Martschini Benjamin Conz am langen Pfosten zum ersehnten 2:2 Ausgleich. Derweil sah sich Ambri-Coach Luca Cereda gezwungen, als er bemerkte, dass sein Team ins Trudeln geriet, sein Timeout zu nehmen, welches aber nur eine kurzfristige Wirkung zeigte und der EV Zug weiterhin die Regie führte.

Nachdem der EVZ zweimal einen Rückstand wettmachen konnte, war es Stalberg, der seine Mannschaft anhand eines Strafschusses 24. Sek. nach dem Anpfiff ins letzte Drittel in Führung brachte. D’Agostini im Gegenzug vergab den Ausgleich der Binacoblu. Schliesslich sorgte Klingberg in einem Powerplay mittels einem kunstfertigen Ablenkers zum 4:2 in der 52. Minute, welches gleichzeitig die Entscheidung war.

Weitere Begegnungen:
Die ZSC Lions erspielten sich in Lausanne den sechsten Sieg hintereinander. Obschon die Waadtländer ein gutes Spiel zeigten, liess Effizienz doch zu wünschen übrig. Zudem leisteten sie sich in den ungünstigsten Momenten zuviele haarsträubende Fehler. Dennoch sorgte Dustin Jeffrey mit seinen beiden Treffern für einen Blitzstart seines Teams, welche nach 25 Sekunden 1:0 und nach sieben Minuten mit 2:1 in Führung lagen. Dummerweise verloren die Lausanner im Nachinein den Faden, als ihr Verteidiger Dario Trutmann mit seinem Foul nach zwölf Minuten eigentlich für Ruhe vor dem eigenen Tor sorgen wollte und deswegen für fünf Minuten auf die Strafbank verbannt wurde. In dieser Zeit erzielte ZSC Stürmer Wick innert 21 Sekunden zwei Tore zum 3:2.

Einen Aussetzer leistete sich Danielsson, der als hinterster Mann Mann den Puck an Fabrice Herzog verlor und Lausanne nach 34 Minuten die 4:2 Niederlage zufügte. Pech hatten die Lions, als sie ihren Stürmer Robert Nilsson verloren, der im 2:Drittel verletzt das Eis verlassen musste.

Ende der Davoser Niederlagenserie
Nach drei erlittenen Niederlagen kehrt der HC Davos zu Hause vor eigener Kulisse zum Siegen zurück und schickt den EHC Biel mit einer 3:2 ins Seeland zurück. 

Eine deutlich erkennbare Unsicherheit bei den Davosern wirkte sich zuerst auch resultatsmässig aus, lagen die Bieler doch bereits nach dem ersten Drittel mit 2:1 in Front. Für das zweite Tor des EHC Biel hatte Julian Schmutz 58 Sekunden vor dem ersten Pausentee gesorgt, kurz nachdem der Davoser Broc Little 41 Sekunden davor per Ablenker im Powerplay ausgleichen konnte.

Für den 2:2 Ausgleich in der 22. Minute war Samuel Walser im Powerplay zuständig und in der 27. Minute traf Enzo Corvi zum 3:2 Siegtreffer. Bei Biel stand in dieser Partie der von Olten ausgeliehene Goalie Rytz anstelle von Jonas Hiller zwischen den Pfosten. Hiller wurde eine Pause gegönnt, allerdings nicht wegen seines Ausrasters vom letzten Dienstag, bei welchem er aus Frust gegenüber seinen Vorderleuten seinen Stock am Gehäuse zu Kleinholz zertrümmert hatte.

Gottéron gewinnt die Partie gegen die SCL Tigers dank starkem Finish
Bei Fribourg-Gottéron scheint nach einer langen Durststrecke alles wieder in die Gänge zu kommen, feierten sie doch gegen die SCL Tigers mit dem 4:2 den vierten Sieg in Folge. Vor dieser zweiten Siegesserie in dieser Saison hatte Gottéron sieben Spiele von acht, beziehungsweise neun Partien von elf verloren.

Roman Cervenka traf nach 10 Minuten zum 1:0 für die Drachen, in der 38. Minute kamen die Langnauer Gäste zum 1:1 Ausgleich durch Koistinen. Zuvor kamen in der 35. Minute Cervenka und später in der 40. Minute auch Mottet mit ihren Sololäufen nicht am Goalie der Tigers Ciaccio nicht vorbei, der erst zum ersten Mal seit Ende September wieder ein Spiel beginnen durfte. Auch Gottéron vertraute für diese Partie auf seine Nummer zwei im Tor, Ludovic Waeber, welcher den Vorzug gegenüber Stammgoalie Barry Brust erhielt. 

In der 43. Minute war es Jim Slater zu verdanken, welcher die Tore zum 2:1 und 4:2 vier Minuten vor Schluss erzielte. Für den wichtigsten Treffer aber sorgte Flavio Schmutz, der die Saanestädter nach 51 Minuten mit einem Alleingang die dritte Führung brachte.

Resultate vom 17.11.2017

Zug – Ambri-Piotta 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
Tore: 1. (0:17) Zgraggen (Trisconi) 1:0. 8. McIntyre (Alatalo/Ausschluss Fora) 1:1. 13. Emmerton (Plastino) 1:2. 30. Martschini (Alatalo, Stalberg) 2:2. 41. Stalberg 3:2 (Penalty). 52. Klingberg (Martschini, Diaz/Ausschluss Ngoy) 4:2.
Bemerkungen: Zug ohne Diem, Schlumpf, Helbling und Grossmann. Ambri-Piotta ohne Guggisberg, Hrabec, Stucki, Pinana (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer).

Lausanne – ZSC Lions 2:5 (2:3, 0:1, 0:1)
Davos – Biel 3:2 (1:2, 2:0, 0:0)
Fribourg-Gottéron – SCL Tigers 4:2 (1:0, 0:1, 3:1)

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