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National League

NLA: Enttäuschendes Lugano kassiert die sechste Pleite aus den letzten acht Partien

Das Startdrittel gestaltete sich ausgeglichen und Lugano hatte ein leichtes Chancenplus. Doch die SCL Tigers mit Ciaccio zwischen den Pfosten konnten kämpferisch dagegen halten.

Erste gute Chancen verzeichneten die Gastgeber in der 2. Minute durch Nüssli und Lardi, wobei Manzato im Lugano-Tor zu Beginn unsicher wirkte. Erste Möglichkeit für eine Führung der Luganesi vergab Lapierre in der 8.Minute, als dieser allein vor Ciaccio auftauchte. Für die Langnauer traf der neue Ausländer Cam Barker im einzigen Überzahlspiel des ersten Drittels nur die Latte. Weitere Möglichkeiten wurden auf beiden Seiten vergeben, erst in der 17. Minute lag die Scheibe endlich im Tor. Nach einem Zuspiel von Gagnon, beförderte Alexei Dostoinov den Puck hinter Manzato ins Netz zur Führung der Gastgeber.

Ab dem 2. Drittel übernahmen die Tigers die Regie, waren sie doch meist einen Schritt schneller und ihre Zuspiele präziser als jene der Bianconeri. Alexei Dostoinov, an dieser Partie der auffälligste Spieler erhöhte in kurz vor der Spielhälfte auf 2:0, indem er Manzato in der hohen Ecke erwischte. Doch auch die Gäste aus Lugano hatten ihre Chancen, scheiterten jedoch am stark spielenden Langnau-Goalie oder am eigenen Unvermögen.

Die Tigers egal, sie erhöhten ihr Skore in der 32. Minute auf ein 3:0. Neuling Cam Barker feierte mit seinem Direktschuss von der blauen Linie ein gebührenden Einstand. Lugano Coach verärgert, nahm danach einen Goaliewechsel vor. Gebracht hat der Wechsel nichts, denn auch Merzlikins musste in der 39. Minute hinter sich greifen. Sexdoux liess dem Goalie keine Chance und netzte zum 4:0 ein, was gleichzeitig auch die Vorentscheidung war.

Vom Schlussdrittel erwartete man deswegen nicht mehr viel. Es fielen keine Treffer mehr, dafür füllten sich die Strafbänke. So wurde Langnaus Neuzuzug Cam Barker nach einem überharten Check auf offenem Eis an Klasen mit einer Spieldauerstrafe aus dem Verkehr gezogen. Je nach Beurteilung des Einzelrichter könnten noch weitere Spielsperren folgen. Keine Reaktion erfolgte im anschliessendem fünfminütigen Powerplay der Luganesi. Die letzte Hoffnung der Gäste wurde zunichte gemacht, als man in einen Konter lief und zu einer Strafe führte. Die SCL Tigers brachten ihre 4:0 Führung über die Runden und das lustlos auftretende Lugano musste eine weitere Niederlage einstecken.

Bei den Langnauer feierte Goalie Ciaccio seinen zweiten Shutout der Saison hintereinander und der neue kanadische Verteidiger Barker, welcher erst am Vortag vom KHL-Team Slovan Bratislava eingetroffen war, feierte mit einem Treffer und einem Assist einen erfreulichen Einstand. Doistonov glänzte als Doppeltorschütze. Durch den Sieg schloss Langnau bis auf zwei Punkte zum Tabellen-Achten Fribourg-Gottéron auf. Lugano hingegen kassierte die sechste Niederlage aus den letzten acht Spielen.
Das lustlose Auftreten der Südtessiner führte dementsprechend zu zahlreichen Diskussionen, von daher kursierte auch das Gerücht in dem man vermutet, dass die Lugano-Spieler gegen ihren Trainer Greg Ireland spielen würden.

Weitere Partien:

SCB Niederlage bei der Martin Plüss Ehrung

Die Partie zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions fing etwas später an. Deshlab, weil der langjährige SCB-Spieler und Captain Martin Plüss in der vollen PostFinance Arena für seine Zeit beim SCB geehrt wurde und seine Nummer 28 nicht mehr vergeben wird und unters Dach gezogen wurde. 581 Punkte aus total 791 NLA-Spielen, aus 153 Spielen für die Schweizer Nationalmannschaft erzielte Plüss 109, sowie den 136 Skorerpunkte in 195 Spielen für Frölunda. Mit Bern gewann der Zürcher vier Meistertitel (2010, 2013, 2016, 2017) sowie den Cup-Sieg (2015).

Zu Beginn der Partie hatten die ZSC Lions etwas mehr vom Spiel und führten nach 6 Minuten mit 1:0. Danach reagierten die Berner offensiver und als die Gäste bei Spielhälfte die ersten zwei Strafen kassierten, schlug der SCB in doppelter Überzahl zu. Maxime Noreau traf mit seinem Direktschuss zum Ausgleich. In der gleichen Minute gelang Mason Raymond nach einem Dribbling die Führung seiner Mannschaft. Der Ausgleich der Zürcher durch Wick fiel kurz vor der Pause in Überzahl.

Bern nun konzentrierter. versuchte in den letzten 20 den erneuten Führungstreffer zu erzielen in der 47.Minute aber daneben ging. Wegen eines Wechselfehlers in der Defense konnten die Lions mit dem 2:3 reüssieren. Eine Strafe gegen Pettersson in der 53. Minute liessen die Berner ungenutzt dafür erzielte Pettersson kurz vor Spielende bei einem Gegenstoss das 2:4 zum Endresultat.

Ein Lebenszeichen von Genéve-Servette
Die Servettien im Heimspiel schlugen nach einer spektakulären und stimmungsvollen Partie den HC Davos in der Verlängerung mit 6:5. Trotz der negativen Schlagzeilen der Medien vor Spielbeginn anhand finanziellen Problemen, lieferten „Les Aigles“ eine spannende und kämpferische Partie ab und besiegten den HC Davos in der Overtime mit 6:5.

EV Zug verspielte seinen 3:0 Vorsprung leichtfertig, siegt aber dennoch
Die Zuger führten nach dem Startdrittel bereits mit 3:0. Doch konnte der EHC Biel das Spiel im mittleren Abschnitt wenden und ging seinerseits mit einer 4:3 Führung ins Schlussdrittel. Dort vermochten die Zentralschweizer aber auszugleichen und holten nach der torlosen Overtime den Zusatzpunkt im Penaltyschiessen und gewannen die Partie mit 5:4 n.P.

Resultate vom 12.1.2018

SCL Tigers – Lugano 4:0 (1:0, 3:0, 0:0)
Tore: 17. Dostoinow (, Erni) 1:0. 27. Dostoinow (Barker) 2:0. 32. Barker (Lardi, Gustafsson) 3:0. 39. Seydoux (Zryd, Nüssli) 4:0.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Himelfarb (überzähliger Ausländer), Stettler, Peter, Erkinjuntti (alle verletzt), Blaser (gesperrt), Lugano ohne Furrer (krank), Ulmer und Wellinger (verletzt). 47. Klasen verletzt ausgeschieden.

Bern – ZSC Lions 2:4 (0:1, 2:1, 0:2)
Bemerkungen: Bern ohne Arcobello (gesperrt), Moser und Rüfenacht. ZSC ohne Korpikoski, Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Shore, Karrer, Kenins, Marti (alle verletzt) und Miranda (krank). Wick im letzten Drittel verletzt ausgeschieden.

Zug – Biel 5:4 (3:0, 0:4, 1:0, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Zug ohne Nolan Diem (gesperrt), Grossmann und Forrer. Biel ohne Tschantré (beide verletzt), Maurer (krank) und Lofquist (überzähliger Ausländer).

Genève-Servette – Davos 6:5 (2:2, 2:1, 1:2, 1:0) n.V.
Bemerkungen: Servette ohne Da Costa und Almond (beide gesperrt), Bays, Spaling, Jacquemet, Mercier, Bezina, Descloux und Vukovic (alle verletzt), Davos ohne Lindgren, Jörg, Kindschi, Egli und Rödin (alle verletzt) sowie Kousal (überzähliger Ausländer). Verletzt ausgeschieden: 34. Jung (Schulter), 49. Schweri (Hand).

Resultat vom 11.1.2018

SCL Tigers im Penaltyglück
Sieg für die SCL Tigers nach sechs Niederlagen in Folge. Sie gingen in Lausanne als im Penaltyschiessen nach 65 torlosen Minuten als Sieger hervor. Dank Thomas Nüssli und Benjamin Neukom sicherten sie sich den Zusatzpunkt rückten in der Tabelle bis auf einen Punkt zu Lausanne auf, welche ebenfalls noch unter dem Strich liegen.

Lausanne – SCL Tigers 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Lausanne ohne Schelling (gesperrt), Ryser, Trutmann, Walsky (alle verletzt) und Gernat (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Blaser (gesperrt), Erkinjuntti, Stettler und Peter (alle verletzt).

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