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National League

NLA-Finals: Die ZSC Lions holen sich in Lugano das Break

Mit dem 1:0 in der 35. Minute sichern sich die ZSC Lions in der Resega den Sieg im ersten Finalspiel gegen Lugano

Hans Kossmann, Coach der ZSC Lions stellte seine Mannschaft für das erste Finalspiel in Lugano auf drei Positionen um. Kevin Klein war nach seiner Sperre wieder mit dabei, zudem rückte Inti Pestoni in die Mannschaft und Mathias Seger war überzählig. Beim HC Lugano gab es keine personelle Änderungen.

Wie erwartet entwickelte sich die Partie zu einem engen Spiel, bei dem die Zürcher mit Pelletier und Künzle, auf Lugano’s Seite mit Hofmann gleich zweimal zu ersten Chancen kamen. In der 16. Minute musste Referee kurz passen, da er vom Puck getroffen, sich kurz ärztlich behandeln lassen musste, die Partie aber nach fünf Minuten fortgesetzt wurde.

Das zweite Drittel konnte der ZSC mit einem Powerplay beginnen, da Lugano’s Reuille noch eine Strafe wegen Spielverzögerung in den letzten Spielminuten des ersten Drittels kassierte. Beste Chancen dabei hatte Pestoni mit einem Ablenker und Klein mit zwei Weitschüssen. Kaum waren die Bianconeri komplett, kassierte Romanenghi die nächste Strafe und erneut agierten Klein und Pestoni am gefährlichsten. Bei Spielhälfte stand plötzlich Pettersson vor Merzlikins, welcher jedoch den Backhandschuss des Schweden parierte, ebenso wie Flüeler auf der anderen Seite den Abschluss von Sanguinetti sowie einen weiteren Schuss von Fazzini.

Die ZSC Lions kamen nun mit mehr Tempo ins Angriffsdrittel der Bianconeri, wo Merzlikins einen Schuss von Suter gerade noch abwehren konnte, beim zweiten Anlauf von Künzle zum 1:0 aber war er machtlos. Es folgte ein gefährlicher Weitschuss von Pettersson, danach prüfte Romanenghi per Ablenker den Zürcher Goalie. Nach einem Flüeler-Ablenker wenige Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels hatten die Zürcher Glück bei einer vier gegen vier Situation. Sanguinetti schlug nach einem Querpass von Lapierre über die Scheibe schlug, obschon er ein offenes Tor vor sich hatte.

Für Spannung war daher für das Schlussdrittel gesorgt. Suter mit einer Möglichkeit nach einem Pettersson Schuss, auf der anderen Seite liess Flüeler den Schuss von Bertaggia abprallen, dabei wurde Cunti vom Zürcher Goalie zu Fall gebracht, bevor er den Abpraller übernehmen konnte. Der ZSC vor dem eigenen Tor verteidigte sich geschickten und hinderten die Luganesi immer wieder vor dem Abschluss, indem sie einen Stock zwischen dem Puck und dem erfolgreichen Abschluss brachten. Auch der letzte Angriff der Südtessiner endete erfolglos, die Lions kamen zu ihrem wichtigen Auswärtssieg und haben sich dabei den Heimvorteil auf ihre Seite geholt. Auf eine Reaktion der Bianconeri darf man gespannt sein.

Lugano – ZSC Lions 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Tor: 35. Künzle (Sutter, Suter) 0:1.
Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Bürgler, Brunner (alle verletzt), Etem, Klasen (beide überzählig), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Vey (alle verletzt), Bachofner, Seger, Shore, Karrer, Hinterkircher (alle überzählig). 17. Schiedsrichter Eichmann vom Puck getroffen – nach kurzer Behandlungspause wieder auf dem Eis.

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