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National League

NLA: Fribourg‘s Reaktion gegen Lugano: Mottet schiesst Gottéron in Overtime zum Sieg

Die ZSC Lions mit dem ersten Break. Bern steht mit einem Bein im Halbfinal. Biel mit der Führung in der Serie gegen Davos. In der Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen Lugano und Gottéron zeigen die Fribourger im dritten Aufeinandertreffen Reaktion.

Lugano musste ohne Brunner, Bürgler und Captain Chiesa antreten. Alle dreil Spieler wurden in diesen Tagen operiert und werden den Bianconeri mindestens 5-6 Monate fehlen .

Fribourg-Gottéron hingegen konnte auf Jim Slater zurückgreifen, während Chris Rivera und Holös überzählig waren. Lugano lief mit derselben Formation auf wie am vergangenen Dienstag. Zudem wurde zum ersten Mal in der NLA eine Playoff-Viertelfinal-Serie in der Overtime entschieden. Nachdem Gottéron einen 0:2 Rückstand aufholen konnte wurde die Entscheidung in der Resega in der Verlängerung zu Gunsten der Saanestädter entschieden, wo Chris Mottet in der 76.Minute das Siegtor der Drachen erzielte.

Das Duell zwischen Lugano und Gottöeron stand unter Hochspannung und wurde von Rempeleien und Auseinandersetzungen begleitet. Da sich die Fribouger sich nicht vor dem drohenden 0:3 Aus in der Serie beugen wollten, agierten sie viel aktiver als in den zwei Partien zuvor. Mittels ihrer Tschechen-Fraktion fanden sie im letzten Drittel zurück ins Spiel. Michal Birner und Roman Cervenka sorgten mit ihrer Doublette für den Ausgleich und retteten ihr Team in die Verlängerung.

Lange Zeit hatte nichts auf einen Sieg der Fribourger hingedeutet, denn kampflos wollten sie das Feld nicht räumen und sich zum Viertelfinal-Statisten degradieren lassen. Tristan Vauclair erzielte, nachdem Cunti zum 1:0 für Lugano getroffen hatte, Reuille auf Pass von Ulmer auf 2:0 erhöhte, den Anschlusstreffer der Drachem zum 1:2. Trotz heftiger Gegenwehr der frustierten Gäste fiel das 3:1 durch Lajunen und Gottéron daraufhin auf einigen Nebenschauplätzen mit Härte reagierte. So löste Tristan Vauclair mit einer gemeinem Attacke gegen Sébastien Reuille eine längere Kontroverse aus und kassierte, nachdem er den am Boden liegenden Reuille weiter malträtierte, eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Gottéron, nach 35 Strafminuten und drei Gegentreffern aufgeputscht, kamen nun spürbar besser ins Spiel, da sie sich fortan aufs Eishockey spielen konzentrierten. Auch Goalie Goalie Barry Brust fand nach den zwei schwierigen Viertelfinal-Partien, wo seine Fangquote auf 72% gesunken war, den Tritt wieder. Zuvo, 63 Sekunden nach Spielbeginn, kassierte der Ex-KHL-Torhüter eine Strafe wegen Beinstellens, danach konnte sich der Kanadier jedoch markant steigern und fand mit seinen Big Safes meist einen Weg aus diversen heiklen Situationen.

Die Luganesi mit dem besseren Start in die Verlängerung hatten erste Möglichkeiten durch Sannitz und Reuille, um die Overtime früh zu beenden. Auf der Gegenseite wurde Merzlikins von Sprunger und Rossi geprüft, der nach einem Querpass von Schmutz zu Neuenschwander mit seiner Glanzparade die Entscheidung vorerst verhinderte. Ein klarer Stockschlag von Barry Brust gegen Sannitz wurde von den Referee’s gesehen, pfiffen aber wenig später eine Strafe gegen Lugano wegen zuvielen Spieler auf dem Eis, wovon Gottéron jedoch nicht profitieren konnte. Es dauerte bis in die 76. Minute, als Kilian Mottet mit einem satten Schuss den Siegtreffer für Fribourg zum 3:4 erzielte und seinet Mannachaft damit ein neues Leben einhauchte.

Das Greg Ireland-Team sollte sich an der eigenen Nase nehmen, hatten sie es nach dem guten Startdrittel zusehends abgebaut, verpassten es im Mitteldrittel mit den zwei Überzahlspielen hr Skore mit einem vierten Treffer zu erhöhen. Dadurch liessen sie die  Gäste im Spiel, welche mit ihren zwei Toren zum Ausgleich kamen. Somit wird die Partie von morgen Samstag bereits zu einem Schlüsselspiel.

Die ZSC Lions mit dem ersten Break
Dank dem 3:2 Sieg ergatterten sich die Zürcher gegen den EV den Heimvorteil und führen die Serie mit 2:1 an. Mit dem zweiten Sieg der Lions kassierte der EVZ die erste Heimniederlage in diesem Jahr. Der kompakt spielende ZSC war zweimal in Unterzahl und einmal im Powerplay erfolgreich, welches die Grundlage zum Sieg der Gäste in der Bosshard-Arena bedeutete. 2: 0 führten die Stadtzürcher bereits nach 11 Minuten. Den Innerschweizer fehlte ihr Verteidiger und Powerplay-Spezialist Raphael Diaz an allen Enden. Diaz war im Schlussdrittel in Spiel 2 verletzt in der Kabine geblieben und laut Angabem der Zuger wolle man von Spiel zu Spiel schauen. Über die Art der Verletzung von Diaz wurde keine Angaben gemacht. Diaz Abwesenheit aber machte sich im ganzen Spiel bemerkbar, Unaufmerksamkeiten beim Spielaufbau und der Zuordnung wwaren die Folge, der Sieg der ZSC Lions daher verdient

Bern mit einem Bein bereits im Halbfinal
Auch in der dritten Partie der Serie gegen Genève-Servette liessen die Berner nichts anbrennen und deklassierten die „Grenats“ mit 5:1. Damit dürften die Genfer langsam die Ferien planen. Bern führt die Serie mit 3:0 an, mit einer Verlängerung der „Best-of-seven“ rechnet niemand mehr. Obwohl Coach Craig Woodcroft versuchte, den Negativ-Trend mit diversen Rochaden zu stoppen, scheiterte man aber in allen Belangen. Die Berner zelebrierten ein Schaulaufenmit dem Auseinandernehmen der Gäste.
Die Servettien mit der frühen Resignation und Ex-Coach Chris McSorley und jetzt machtlose Sportchef, musste von der Tribüne aus zusehen, wie sein Lebenswerk zerstört wurde. Diese Niederlage konnte auch der erstmals von Beginn an spielende Ersatzkeeper Christophe Bays nicht verhindern.

Nach dem dritten Spiel der Serie Biel gegen Davos liegen die Seeländer nach dem gestrigen 5:3 Sieg in der Serie 2:1 vorne.
Davos war bis zur Spielmitte nicht unbedingt besser aber klar effizienter. Das erste Überzahlspiel nutzte Anton Rödin in der 9. Minute nach einem Abpraller von Hiller zur Führung aus. In der 28.Minute war es erneut Rödin, der einen Schuss von Du Bois nah an der Grenze zum Torraum-Offside und unhaltbar für den Bieler Goalie zum 2:0 ablenkte.

Biel stets bemüht, erarbeitete sich vor allem in den zwei Überzahl-Situationen gute Chancen. Im Startdrittel verfehlte Pedretti das leere Gehäuse und Rajala scheiterte dreimal am Davoser Torhüter Gilles Senn. Der HCD, welcher nur mit drei Ausländern antrat, setzte auf einen 19-Jährigen und zwei 20-jährige Youngster. Robert Kousal, Mauro Jörg oder Samuel Walser waren überzählig, dennoch ging die Rechnung am Ende nicht auf. Auch hatte diese Partie für Captain Andres Ambühl Folgen, er zog sich eine Schnittverletzung am Fuss zu und wurde noch in derselben Nacht operiert. Zudem gab es in dieser Begegnung diverse heiss diskutierte Punkte, sowie jener beim 3:4-Anschlusstreffer durch Nygren, dem ein Rencontre zwischen Jonas Hiller und dem Davoser Jungstürmer Ken Jäger voraus gegangen war. Erst nach einer sehr langem Videokonsultation entschieden sich die Schiedsrichter, den Treffer doch noch zu geben und dürften die Reaktion von Hiller als Simulation gewertet haben

Der Poker von Del Curto schien zuerst aufzugehen, da sie bei Spielhälfte 2:0 iin Front lagen, doch Micflikier, Fabian Sutter und zweimal Rajala hatten etwas dagegen, holren den Rückstand in dieser Reihenfolge auf und besiegten den HCD am Ende 5:3 besiegten.

Telegramme: Playoff-Viertelfinal Spiel 3

Lugano – Fribourg-Gottéron 3:4 (3:1, 0:0, 0:2, 0:1) n.V. Stand 2:1
Tore: 3. Cunti (Sanguinetti/Ausschlüsse Mottet, Meunier) 1:0. 8. Reuille (Ulmer) 2:0. 13. Tristan Vauclair (Neuenschwander) 2:1. 17. Lajunen (Cunti, Sanguinetti/Ausschluss Sprunger) 3:1. 41. Birner (Bykow, Sprunger/Ausschluss Hofmann) 3:2. 53. Cervenka (Rossi, Sprunger) 3:3. 76. Mottet 3:4.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Julien Vauclair (alle verletzt), Etem, Klasen, Sartori (alle überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Rathgeb (beide verletzt), Chiquet, Aebi, Rivera, Holos (alle überzählig).

Bern – Genève-Servette 5:1 (1:0, 3:0, 1:1) Stand 3:0
Biel – Davos 5:3 (0:1, 1:1, 4:1) Stand 2:1
EV Zug – ZSC Lions 2 : 3 (1:2, 1:1, 0:0) Stand 1:2

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