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National League

NLA: Kloten von Bern demoliert & Problemloser Sieg für Lugano & Ulmer

Kloten wurde auswärts vom SC Bern regelrecht in Einzelteile zerlegt und verlieren haushoch mit 9:2. Der EVZ siegt dank seiner Effizienz in der Valascia. Beim einzigen Treffer der Leventiner durch Ngoy assisiterten D’Agostini und Zwerger. Lugano-Goalie Elvis Merzlikins feierte seinen ersten Shutout der laufenden Meisterschaft. Die SCL Tigers erarbeiteten sich den dritten Heimsieg und hievten sich dadurch erstmals über den Strich, während Gottéron den Spitzenblatz an die Berner abgeben mussten. Biel verlor vor eigener Kulisse gegen den tonangebenden HC Davos mit 3:2.

Die Begegnung zwischen Bern und Kloten stand von Beginn an unter einem schlechten Stern. Nach dem frühen Goaliewechsel in der 8.Minute von Saikkonen zu Boltshauser wurde die Lage der Gäste immer unheilsvoller und Kloten kassierteseine höchste Niederlage seit dem 1:10 vor zwölf Jahren im Kampf der letzten Runde um den letzten Playoffplatz, ebenfalls auswärts gegen den SC Bern. Mit solchen desaströsen Leistungen wie gestern Freitagabend wird es der EHC Kloten schwer haben den Weg in die Playoffs und dies zum wiederholten Mal zu finden.

Kloten startete zum 3.Mal in dieser laufenden Saison mit Denns Saikkonen in die Partie und leitete mit seinen beiden Fehlgriffen (bei 6 Schüssen) das Klotener Debakel ein. Danach zog Coach Pekka Tirkkonen die Reissleine und ersetzte Saikkonen durch Boltshauser, der im Nachhinein ebenfalls 5 der ersten 15 Schüsse auf sein Tor passieren liess. Dennoch wäre es falsch, die hohe Niederlage allein den Goalies zuzuschieben, da der EHC Kloten allgemein eine äusserst schwache Vorstellung abgab. Aus den 6 Auswärtsspielen dieser Spielzeit resultierte für sie noch kein Punktgewinn bei den bisher nur sechs erzielten Toren.

Der SC Bern dagegen kommt immer besser auf Touren und die Partie gestaltete sich für sie zum reinsten Schaulaufen, wobei sie die nicht vorhandene Gegenwehr derf Klotener Gäste eiskalt zum Toreschiessen eiskalt ausnutzten.

So erzielte Marc Kämpf mit seinem Hatttrick die ersten Tore in der NLA und kam mit dem Kanadier Andrew Ebbett und Mason Raymond auf vier Skorerpunkte und der Schweizer Meister übernimmt mit dem 9:2 Erfolg auch gleich die Tabellenspitze während der EHC Kloten die rote Laterne fasst. Der Shutout wurde Genoni dennoch verwehrt, fielen doch in den letzten fünf Minuten durch Pralplan und Andersén zwei Klotener Tore. Beim zweiten Treffer der Zürcher Unterländer assistierte Patrick Obrist. 

Ein EVZ-Sieg in der Valascia dank effizientem Spiel
Erfolglos kämpfte Ambri Piotta und Dominic Zwerger gegen einen effizienten spielenden EV Zug an. Die Leventiner seinerseits wurden für ihre mangelhaften Effizienz mit einer 1:4 Niederlage bestraft.

Lange dauerte es bis in dieser Partie der erste Treffer fiel. Dominic Lammer mit seinem 300.NLA-Spiel und 17 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels brachte die Innerschweizer mit dem 1:0 in Führung. Mit seinem 7. Meisterschaftstor erhöhte Viktor Stalberg auf 2:0. David McIntyre und Carl Klingberg erhöhten das Skore noch auf ein 4:0, bevor Michael Ngoy eine Sekunde vor Spielende auf Zuspiel von D’Agostini und Zwerger für das Heimteam der Ehrentreffer gelang und so dem Zuger Keeper Stephan den Shutout vermieste. Bereits die 1:0-Führung der Zuger nach fast zwei Dritteln stellte das Konzept der Leventiner auf den Kopf, trotz dem stark verbessertem Spiel zeigte sich Ambribis zu diesem ersten Gegentreffer als ebenbürtig, störten die Gäste früh bei ihrem Spielaufbau und erkämpften sich zudem viele Spiel- und Chancen-Anteile. Dennoch vermochten konnten die Leventiner diese Möglichkeiten nicht zu Toren ummünzen, selbst bei einer doppelten Überzahl während 98 Sekunden schaute nichts zählbares heraus, zudem gesellte sich noch einige Male das Pech im Abschluss dazu und trafen nur die Torumrandungen. Dies hatte für Ambri die 5.Niederlage in Serie zur Folge und bleiben daher mit nur einem Sieg das schwächste Team der National League im eigenen Stadion und nähert sich kontinuierlich dem momentanen Schlusslicht Kloten.

Stefan Ulmer gibt nach seiner Verletzung sein Comeback, Merzlikins feiert Shutout
Dank der Meister-Leistung des Lugano-Keepers Merzlikins und dem effizienten Powerplay mit drei erzielten Toren kamen die Bianconeri zu ihrem dritten Sieg in Folge. Mit dem Sieg des HC Lugano aber werden die Genfer Sorgen immer grösser und die Stimmungslage der Calvin-Städter verschlimmert sich zusehends. Bereits zuvor war der harzige Saisonstart ein grosses Thema in und um das Genfer Team. Bereits am Dienstag dieser Woche folgte nämlich eine weitere Niederlage der „Grenat“ gegen Gottéron, wo zu allem Elend auch noch ihr Captain Kevin Romy verletzt das Eis verlassen musste. Für das gestrige Heimspiel gegen den HC Lugano brauchte es daher unbedingt neue Impulse, zumal auch ihr Torhüter Robert Mayer zum ersten Mal in dieser Saison nach seiner Verletzung von Anfang an das Tor hütete. So zeigten sich die Genfer auch bereit, die Regie bei Spielbeginn sofort zu übernehmen, welches aber nur bis zur Mitte des ersten Drittels dauerte.

Der Genfer Tim Traber agierte etwas zu übermotiviert und zu hart, was ein Powerplay für die Gäste nach sich zog und Luganos Bobby Sanguinetti die Gelegenheit in Überzahl zur Führung ausnutzte. Obwohl das Heimteam auch zu zwei Powerplay Gelegenheiten kam, scheiterten sie bei beiden ziemlich kläglich und sich das Publikum mit ersten Pfiffen bemerkbar machte. Jeremy Wick und Juraj Simek kamen für Genf noch zu guten Chancen für einen Ausgleich, vergaben diese jedoch. Weitere gute Möglichkeiten taten sich auf, doch Merzlikins liess keinen Treffer zu, Für Lugano vergab Fazzini im Mitteldrittel eine grosse Möglichkeit aus idealster Position, schlug aber über den Puck. Weiter war es Lugano’s Goalie, welcher die Genfer Akteure Mal für Mal verzweifeln liess. Sündigten die Romands vorne, so spielten sie in der Verteidigung nichtallzu gescheit. Eine dumme Strafe fasste Vukovic in der 47. Minute, welche Gregory Hoffmann gleich zur 2:0 Führung nutzte. Den Einheimischen mit ihrem zu verspielten Offensivkollektiv gelang in der Folge rein gar nichts mehr.

Endgültig entschieden zugunsten der Gäste aus Lugano wurde die Partie in der 54. Minute, als wiederum Gregory Hoffmann nach einem Abpraller zum 3:0 traf. Knapp vier Minuten später erzielte traf Bobby Sanguinetti mit per Slapshot zum 4:0 und avancierte so zum Doppeltorschützen. Danach entledigten sich noch einige Genfer Spieler ihren aufgestauten Frust und zeigten sich als schlechte Verlierer. Somit blieb auch nach der schwachen Vorstellung der „Grenats“ vom vergangenen Dienstag in Fribourg eine positive Reaktion aus.

NLA 10.Spieltag

Bern – Kloten 9:2 (4:0, 4:0, 1:2
Tore: 1. (0:19) Bodenmann (Haas, Andersson) 1:0. 8. Ebbett (Andersson, Raymond) 2:0. 13. Kämpf (Raymond, Krueger) 3:0. 20. (19:18) Ebbett (Raymond, Kämpf) 4:0. 24. Noreau (Moser) 5:0. 26. Ruefenacht (Ebbett, Untersander/Ausschluss Bäckman) 6:0. 29. Kämpf (Ebbett, Raymond) 7:0. 39. Kämpf (Untersander) 8:0. 44. Scherwey (Bodenmann, Haas) 9:0. 57. Praplan (Hollenstein) 9:1. 59. Andersen (Leone) 9:2.
Bemerkungen: Bern ohne Gerber, Berger, Hischier, Blum (alle verletzt) und Pyörälä (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Ramholt, Santala, Bieber und Harlacher (alle verletzt).

Ambri-Piotta – Zug 1:4 (0:0, 0:1, 1:3
Tore: 40. (39:43) Lammer (Stalberg) 0:1. 52. Stalberg (Lammer, Roe) 0:2. 55. McIntyre (Helbling, Stalberg) 0:3. 58. Klingberg (Roe) 0:4. 60. (59:59) Ngoy (Taffe, Zwerger) 1:4.
Bemerkungen: Ambri ohne Stucki (verletzt), Zug ohne Kast, Alatalo und Forrer (alle verletzt).

Genève-Servette – Lugano 0:4 (0:1, 0:0, 0:3
Tore: 11. Sanguinetti (Klasen, Bürgler/Ausschluss Traber) 0:1. 48. Hofmann (Furer/Ausschluss Vukovic) 0:2. 54. Hofmann (Fazzini) 0:3. 58. Sanguinetti (Klasen/Ausschluss Fransson) 0:4.
Bemerkungen: 5 Minuten plus Spieldauer gegen Genève-Servette, 5 plus Spieldauer gegen Lugano’s Lapierre und plus 10 Minuten gegen Chiesa
Servette ohne Bays, Douay, Petschenig, Romy, Rubin und Spaling (alle verletzt), Lugano ohne Brunner, Kparghai (beide verletzt), Walker (gesperrt).

Weitere Begegnungen:
SCL Tigers – Fribourg-Gottéron 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)
Biel – Davos 2:3 (0:0, 0:2, 2:1)

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