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National League

NLA: Lugano weiter im Hoch und Kloten mit der 5.Niederlage weiter im Elend

Die Niederlageserie des EHC Kloten geht unvermindert weiter. Kloten kommt nicht vom Fleck und fasste gestern auswärts in Biel die insgesamt elfte Niederlage aus dreizehn Spielen, die fünfte hintereinander.

Obwohl die Zürcher Unterländer das Spiel gegen den EHC Biel mehrheitlich domienierten, setzte es am Ende doch noch eine 4:2 Niederlage ab.
Nachdem schwachen ersten Drittel, waren sie danach 40 Minuten lang die bessere Mannschaft und setzten die Seeländer teilweise gewaltig unter Druck, soass sich der Bieler Coach McNamara gezwungen sah, bereits in der 49.Minute sein Timeout zu nehmen, obwohl Biel zu diesem Zeitpunkt mit 3:2 führten. Erst 38 Sekunden vor Spielschluss und mit dem Treffer ins leere Kloten-Gehäuse machte Biels Verteidiger Beat Forster alles klar. Der EHC Biel, auch nicht gerade in Bestform, feierte erst den zweiten Sieg aus den letzten sieben Spielen. Auch das erste Duell (3:0) der Seeländer gegen die Zürcher Unterländer endete zugunsten des EHC Biel.

Den verpassten Sieg konnten sich die Klotener aber teilweise selber zuschreiben, hatten sie doch den Start kläglich verschlafen und lagen nach knapp 10 Minuten mit 2:0 bereits wieder im Hintertreffen. Das erste Tor für den EHC Biel erzielte Tschantré per Shorthander. Doch dann bewiesen die Klotener Moral und kämpften sich dank Mattias Bäckman und Denis Hollenstein zweimal bis auf einen Treffer in die Partie zurück. Etwa sieben Minuten vor dem Spielende fasste Vincent Praplan wegen eines unnötigen Check an den Kopf des Gegenspielers Marco Pedretti eine Fünfminutenstrafe und erwies seinem Team nicht gerade einen Bärendienst.

Lugano siegt dank Shorthander
Mit dem 4:3 Heimsieg gegen Davos feierte Lugano den sechsten Sieg hintereinander. Doch erst knapp sieben Minuten vor Spielschluss gingen die Bianconeri erstmals in Führung. Sébastien Reuille in Unterzahl, erwischte den Davoser Keeper Joren van Pottelberghe mit einem Hammerschuss unter der Latte. Es war bereits der fünfte Shorthander der Luganesi in dieser Saison und das erste Saisontor des 36-jährigen Routiniers.
Im ersten Drittel betrieben die beiden Teams ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel. Dreimal ging die Führung an den HCD doch konnte der HC Lugano dreimal kontern. Mauro Jörg feierte seine 500. Partie in der NLA und erzielte das 3:2 für die Bündner. Doch das Happy End blieb dem Stürmer verwehrt, da das bessere Ende an seinen Ex-Club HC Lugano ging. 
Verlassen konnten sich die Luganesi wieder auf Grégory Hofmann, der nur in einem Spiel der bisher neun absolvierten Partien kein Tor erzielte. Dennoch, der HC Lugano musste ständig einem Rückstand hinterherlaufen, weil vor allem die Defensive vom Davoser Tempo überfordert wurde. Dreimal konnte Lugano ausgleichen, bevor sie zum ersten Mal in Führung gingen.

Weitere Begegnungen:

Bern erobert sich den Thron zurück

Der Schweizer Meister gab sich auch diesmal keine Blösse und siegte zum achten Mal (0:2) in Serie und durfte Genoni einen Shutout feiern. Bereits nach vier Minuten landete die Scheibe zum erstmals im Netz. Tristan Scherwey stand genau am richtigen Ort und traf zur 1:0 Führung. Dabei hatte der Langnau-Keeper Ivars Punnenovs den Schuss von der blauen Linie abprallen lassen, von dem Scherwey profitierte. Rüfenacht traf nach 27 Minuten zum 2:0 nach einem Scheibenverlust von Raphael Kuonen, der sich den Puck abluchsen liess. Somit ging das erste Derby dieser Saison gegen die SCL Tigers an die Adresse des SC Bern, welche in der Folge auf den Leaderthron zurückkehrte.

Die ZSC Lions im Aufwärtstrend

Erst im 14. Saisonspiel konnten die ZSC Lions zum ersten Mal ein Topteam us der oberen Region bezwingen. Mit dem 7:3 Sieg feierten sie ein Schützenfest gegen den EV Zug und bestätigten gleich ihren Aufwärtstrend. Am Freitag zuvor verloren die Lions in Bern äusserst unglücklich und umstritten in der Overtime. Gestern lagen sie bereits nach 17 Sekunden hinten, doch wie kaum zuvor in dieser Saison reagierten sie schlussendlich klar und unmissverständlich. Mit vier Toren zwischen der 7. und der 14. Minuten sorgten sie für die entscheidende Wende zu ihren Gunsten.

Telegramm: 13. Runde vom 14.10.2017

Biel – Kloten 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)
Tore: 4. Tschantré (Pouliot/Ausschluss Pedretti!) 1:0. 10. Fey (Jecker, Fuchs) 2:0. 21. (20:33) Bäckman (Praplan) 2:1. 26. Pouliot (Pedretti/Ausschluss Lemm) 3:1. 32. Hollenstein (Bieber, Sallinen/Ausschluss Fabian Lüthi) 3:2. 60. (59:22) Forster 4:2 (ins leere Tor)
Bemerkungen: Biel ohne Maurer, Valentin Lüthi, Neuenschwander (alle verletzt) und Rajala (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Ramholt, Kellenberger, Santala, von Gunten und Harlacher (alle verletzt).

Lugano – Davos 4:3 (1:2, 1:1, 2:0)
Tore: 4. (3:50) Ambühl (Dino Wieser, Eggenberger) 0:1. 5. (4:02) Klasen (Lajunen, Bürgler) 1:1. 16. Marc Wieser (Ambühl) 1:2. 22. Hofmann (Furrer/Ausschluss Marc Wieser) 2:2. 30. Jörg (Marc Wieser/Ausschluss Morini) 2:3. 46. Klasen (Sanguinetti) 3:3. 54. Reuille (Ausschluss Bertaggia!) 4:3.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair und Brunner, Davos ohne Barandun, Lindgren, Heldner (alle verletzt) und Du Bois (krank).

ZSC Lions – Zug 7:3 (4:1, 1:1, 2:1)
SCL Tigers – Bern 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

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