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National League

NLA: Sieg für Stefan Ulmer und Lugano dank fulminanter Schlussphase

Mit einem 6:4 und dem fünften Sieg in Serie setzte sich der HC Lugano in der Resega vor eigenem Publikum durch. Dies dank den Toren in den letzten vier Minuten vor Spielschluss. 

Schwierige Zeiten für den Torhüter des Lausanne HC, Cristobal Huet. Der ehemalige NHL-Keeper wurde bei der 2:4 Niederlage gegen den SCB vom Freitag nach dem ersten Drittel beim Stande von 0:4 durch Zurkirchen ersetzt. Für die gestrige Partie gegen Lugano entschied sich Lausanne-Coach Sarault für Zurkirchen. Bei den Lugano kehrte Gregory Hofmann zurück un der neue Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis eröffnete das Spiel anhand eines symbolischen Puckeinwurfs.

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Lausanne. Nach einem Steilpass von Junland stand Ryser plötzlich allein vor Merzlikins, welcher sich Backhand bezwingen lassen musste. Reuille vergab einem Abpraller von Zurkirchens und die Möglichkeit zum Ausgleich. Glück hatte Lugano bei einem Backhand-Schuss von Genazzi, der im Powerplay nur den Pfosten traf.
Dann erfolgte der Ausgleich für Lugano durch Sannitz und Furrer traf zur 2:1 Führung. Wenig später Junland für Lausanne den 2:2 Ausgleich her, nachdem der HC Lugano fehlerhaft, drei Icings hintereinander produzierte. Erneut trat das Duo Sannitz/Bertaggia in Aktion, doch Bertaggia konnte die Scheibe nicht an Zurkirchen vorbei schrammeln. Beim nächsten Aussetzer der Bianconeri konnte Lausannes Mieville provitieren, der allein vor dem Lugano-Goalie stand und diesen bezwingen konnte.

Im mittleren Drittel kamen beide Mannschafteb zu Powerplay’s. Für Lugano hatten Fazzini, Sanguinett und Hofmann die Chance für einen Führungstreffer, doch wurden diese verpasst, Lausanne wenig später, reagierte viel effizienter. Ein Abpraller von Merzlikins verhalf Lausanne zur 2:3 Führung durch Danielsson. Eine weitere Überzahlsituation der Bianconeri verlief eher harmlos, dennoch versuchte es Cunti per Backhand und ein Schuss von Lajunen ging knapp am gegnerischen Gehäuse vorbe. Vauclair bei Vollbestand der Luganesi traf nur die Latte. Sekunden später klappte es dennoch: Fazzini konnte nach dem Pass von Klasen zum 3:3 ausgleichen und es machte den Anschein als ob der HC Lugano die Partie noch drehen könnte, doch ein Fehler in der eigenen Zone führte zu einem Scheibenverlust wobei erneut Danielsson zum 3:4 traf.

Für das letzte Drittel ersetzte Huet Zurkirchen im Lausanner Tor, der sich scheinbar im mittleren Drittel verletzt hatte. Die Bianconeri übernahmen nun die Regie und bei einem weiteren Überzahlspiel kam Fazzini zu einem Direktschuss, welcher aber von der Latte zurückprallte. Danach kam Lausanne wie aus heiterem Himmel zu einer Riesenmöglichkeit, als Froidevaux alleine vor Merzlikins auftauchte, doch der Stürmer verfehlte das Tor. Fazzini blieb weiter der gefährlichste Mann auf Eis und versuchte es mittels einer Drehung, doch erneut war der Pfosten im Weg. Kurz darauf stand Sanguinetti alleine vor Huet, der aber das Duell gewann. Eine Strafe von Mieville führte zu einem weiteren Powerplay der Luganesi, welches im dritten Anlauf erfolgreich war. Fazzini traf von der blauen Linie zum 4:4 Ausgleich und in der 59. Minute erneut ein Jubel der Bianconeri, Lajunen hatte Huet bezwungen. Sarault nahm seine Challenge, weil Klasen zu Beginn der Aktion möglicherweise im Offside stand. Doch wurde der Treffer nach dem Videobeweis gegeben. Lausanne warf nun alles nach vorne und spielte ohne Torhüter. Zangger hatte den Ausgleich auf dem Stock, verfehlte jedoch. Lapierre machte schlussendlich mit seinem Treffer ins verlassene Gehäuse alles klar.

Im Landwassertal zu Gast, holte der EV Zug holt dreimal einen Rückstand auf, verliert die Partie gegen Davos trotzdem mit 3:4
Das Tief der Innerschweizer scheint weiter zu gehen. Der auf dem sechsten Tabellenplatz liegende EVZ unterlag gegen den HCD auswärts mit 3:4 und erlitt somit die bereits fünfte Niederlage en suite. Ein Grund dafür sind die zuletzt schlechten Resultate des Zuger-Boxplay. Zwar lagen sie in der Statistik vor dieser Partie auf dem 2. Rang, doch lässt ihre Bilanz in Unterzahl aus den letzten Spielen zu wünschen übrig. Auch hatten die Zentralschweizer in den vergangenen fünf Meisterschaftspartien nicht weniger als sieben Gegentreffer im Boxplay kassiert – im Ganzen sind es total zwölf.

Bitter für die Zuger war, dass sie zuvor einem Ausgleich mehrmals nahe gekommen war. Nach den Treffern von Tobias Geisser und Timo Helbling durften sie während zwei Minuten in doppelter Überzahl spielen, doch dabei schaute nichts Zählbares heraus. Dominic Lammer konnte den EVZ fünf Minuten vor Schluss ein drittes Mal bis auf ein Tor heranführen, doch der Ausgleich blieb den Zuger versagt. Davos hingegen durfte den 6.Heimsieg in Serie feiern

Der Sieg des Derby’s zwischen Bern und Biel geht klar an den Titelverteidiger Bern.
Der SCB hatte beim Sieg vor vollen Zuschauerrängen gegen den Kantonsrivalen Biel kein Probleme, der amtierende Meister bezwang den EHC Biel mit 4:1, was sogleich auch den 12. Berner Sieg aus den letzten dreizehn Meisterschaftsspielen bedeutete

Die Seeländer lieferten beim SC Bern zwar keine schlechte Leistung ab, waren aber in der Offenive viel zu harmlos. 1:0 lag Biel drei Minuten vor Ende des 1 Drittels in Führung, da Wetzel den Genoni-Ersatz Caminada bezwingen konnte. Danach schenkten die Seeländer dem Gastgeber zwei Tore zur Führung. Ebbet in der 19. Und Arcobello in der 27. Minute allein vor Hiller, netzten ein, weil die Bieler den Puck nicht vom Pfosten wegbrachten. In der 33. Minute Rüfenacht mit dem vermeintlichen 3:1, doch wurde das Video benötigt, weil Mike McNamara die Coaching Challenge beantragte im Glauben, dass ein Offside vorausgegangen sei, was dann auch bestätigt und der Treffer nicht gegeben wurde. Biel hätte nun mehr Druck erzeugen, Zweikämpfe suchen und mehr auf das Berner Tor schiessen müssen, doch die Seeländer agierten wie des öfters in letzter Zeit, zu passiv. Dennoch kamen die Berner doch noch zu ihrem dritten Treffer: Scherwey und Kämpf machten dem EHC Biel vor, wie man mit Kampfeswillen zum Erfolg kommt. Die Seeländer völlig überfordert wurden schlussendlich auseinandergenommen und das Duell nach 55 Minuten entschieden. Das 4:1 fiel in ins leere Tor.

Resultate vom 28.10.2017

Lugano – Lausanne 6:4 (2:2, 1:2, 3:0)
Tore: 1. (0:19) Ryser (Junland) 0:1. 7. Sannitz (Bertaggia) 1:1. 11. Furrer (Sanguinetti) 2:1. 13. Junland (Jeffrey) 2:2. 25. Danielsson (Pesonen, Jeffrey/Ausschluss Morini) 2:3. 34. Fazzini (Klasen, Vauclair) 3:3. 36. Danielsson (Jeffrey) 3:4. 57. Fazzini (Klasen) 4:4. 59. Lajunen (Chiesa, Klasen) 5:4. 60. (59:59) Lapierre 6:4 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Kparghai und Riva. Lausanne ohne Herren, Walsky, Gobbi, Conz und Vermin (alle verletzt).

Davos – Zug 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)
Bern – Biel 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

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