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National League

NLA: Stefan Ulmer steht im Finale der National League!

Nach zwei Toren in den ersten 42 Sekunden entschied ein Doppelpack von Bertaggia und Cunti im 2.Drittel die Partie zwischen Lugano und Biel. Lugano siegte schlussendlich mit 6:2.

Vor Spielbeginn gedachte man mit einer Schweigeminute den jungen Opfern des kanadischen Juniorenteams Humboldt Broncos, welche bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ihr Leben verloren.

Biel konnte im sechsten Spiel wieder auf seinen Goalie Jonas Hiller zählen, für den verletzten Jacob Micflikiert rückte Sam Lofquist nach. Keine Änderung gab es in der Aufstellung des HC Lugano.

Dert Start begann für Lugano mehr als optimal. Es dauerte nur wenige Sekunden bis die ersten beiden Tore für den Gastgeber fielen. Hiller liess dabei in der 28. Sekunde einen Schuss von Furrer abprallen, Hofmann stand dabei goldrichtig und konnte den Rebound zum 1:0 verwerten. 18 Sekunden später landete ein von Vauclair vor dem gegnerischen Tor, wo diesmal Walker bereit stand und das 2:0 erzielte. Biel aber hätte daher genug Zeit um das noch 59. Minuten dauernde erste Drittel, den Rückstand aufzuholen. Stattdessen aber hatte Sanguinetti nach einem Pass von Walker und dem Zuspielen von Lajunen und Reuille die nächste Möglichkeit, diesmal aber war Hiller parat. Erste Lebenszeichen des EHC Biel gab es kurz vor Ende des Startdrittels durch Pouliot und Lofquist, welche Merzlikins mit ihren Weitschüssen prüften, 75 Sekunden vor Schluss nutzten die Bieler einen ersten Fehler der Luganesi im Spielaufbau aus. Rajala mit dem Rückpass zu Lofquist, welcher für die Seeländer auf 2:1 verkürzen konnte.

Der Versuch der Seeländer, den Schwung vom Anschlusstreffer mitzunehmen, scheiterte vorerst, weil sich die Bieler keine klaren Torchancen erarbeiten konnten. Erst bei einer Strafe gegen Furrer hatten sie Chancen für einen Ausgleich. Earl jedoch vergab diese Möglichkeit, indem er das Tor verfehlte. Ein erstes Powerplay für die Bianconeri mit einer Möglichkeit für Hofmann, welcher Cunti bediente, dieser den Pass weiter zu Bertaggia leitete und dieser aus spitzem Winkel zum 3:1 traf. Eine unnötige Strafe handelte sich Biel’s Lofquist ein, bei welcher die Gäste nur mit viel Glück einem vierten Treffer entgingen. Doch dann wie aus heiterem Himmel, kamen Pouliot und Pedretti zu Chancen. Merzlikins aber liess sich nicht bezwingen. Nach einem längeren Spielunterbruch, kam Pedretti beim Bully vor dem Lugano Tor plötzlich zu einer Riesenchance für den ersehnten Anschlusstreffer, aber erneut rettete Merzlikins. Mit einem Foul in der Offensivzone gegen Ulmer, erwies Pouliot seinem Team einen Bärendienst, Lugano mit druckvollem Powerplay blieb weiter in Scheibenbesitz, als beide Teams wieder komplett waren. Dabei fand Johnston’s Backhandpass. 78 Sekunden vor Ende des 2. Drittels, den Weg zu dem im Slot stehenden Cunti, der problemlos zum 4:1 einschiessen konnte. Auf der Gegenseite wurde der Lugano-Keeper mit einem Backhandschuss durch Schmutz geprüft. Wenig später ergatterte sich Bertaggia die Scheibe und bezwang Hiller 3 Sekunden vor dem zweiten Pausenpfiff zum vorentscheidenden 5:1.

Für Hiller war, wie bereits am vergangenen Dienstag das Spiel zu Ende und Elien Paupe übernahm. Bei einem Überzahlspiel der Seeländer scheiterte Earl zweimal an Merzlikins. Danach kassierten die Bieler Sutter und Lüthi nacheinander je eine kleine Bankstrafe. Bei der 48 Sekunden lang dauernden Überzahlspiel der Bianconeri, glänzte Paupe mit einer starken Parade gegen Fazzini und der EHC Biel überstand diese Phase ohne einen Gegentreffer. Biel’s Coach Törmänen versuchte nochmals alles und nahm Paupe zweimal aus dem Gehäuse. Diese Massnahme endete jedoch zu ungunsten seines Teams, denn diese Situation nutzte Bertaggia für seinen Hattrick beim Resultat von 6:1. Erst 58 Sekunden vor Schluss kam der (zu) späte Anschlusstreffer der Seeländer zum 6:2 durch Philippe Wetzel im Powerpay zur Resultatskosmetik. Lugano schoss sich damit in der ausverkauften Resega mehr als verdient in den Final der Playoffs 2017/18.

Damit hatte der HC Lugano in dieser Halbfinal-Serie gegen den EHC Biel den längeren Atem und setzten sich mit vier Siegen in Serie durch, stehen daher verdient und zum zweiten Mal innert drei Jahren im Final. Sie müssen nun gegen die ZCS Lions antreten, welche den Titelverteidiger Bern in der Verlängerung aus dem Rennen warfen.

Titelverteidiger Bern verliert das sechste Spiel gegen die ZSC Lions in der Overtime.  Damit stehen die Lions seit 2015 erstmals wieder im Playoff-Final.

Nach nur 2:43 Minuten in der Verlängerung verwertete Pius Suter, der Schweizer Internationale, das Zuspiel des Schweden Fredrik Pettersson zum viel umjubelten Siegtreffer für die Lions. Damit sind die Berner aus dem Rennen und können ihren Meistertitel nicht mehr verteidigen. 
In dem zum vierten Mal ausverkauften Hallenstadion war die Luft elektrisiert und es knisterte vor Spannung. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und zum zweiten Mal endete die Begegnung in einer Verlängerung. ZSC-Goalie Flüeler rettete dabei mirakulös Mark Arcobello, und noch in derselben Minute vergaben zweimal Pettersson sowie Suter drei Riesenchancen für die Zürcher Löwen. Dabei schoss Pius Suter aus kürzester Distanz neben das verlassene Berner Gehäuse, machte es zwei Minuten später nach Pettersson’s Querpass aber wieder gut und sorgte mit seinem Siegestreffer für Ekstase unter der Zürcher-Anhängerschaft.
Den letzten Treffer der regulären Spielzeit bekamen die Zuschauer bereits in der 24. Minute zu sehen, dies war der Ausgleich der Zürcher zum 2:2 durch Pettersson nach einer schönen Vorarbeit von Verteidiger Dave Sutter. Es war das fünfte Tor des stets gefährlichen ZSC-Stürmers und Topskorer in diesem Halbfinal gegen den SCB.

An Chancen mangelte es auf beiden Seiten aber nicht, um diese Partie vorzeitig noch zu entscheiden. Doch scheiterten die beiden Berner Simon Bodenmann in der 35. Minute und Arcobello eine Minute später zweimal an der Torumrandung. Ein Schuss von ZSC-Stürmers Lauri Korpikoski endete am Aussenpfosten.

Nach der 3:4 Niederlage vom Donnerstag hatte ZSC-Trainer Hans Kossmann in der Folge drei von vier Sturmlinien umgestellt, da das Team auf den kanadischen Verteidiger Kevin Klein verzichten musste. Klein wurde nach seinem Check gegen Kopf von Luca Hischier,welcher deswegen verletzungshalber fehlte, nachträglich für ein Spiel gesperrt worden.

Der Final in der „Best of 7“ Serie zwischen Lugano und dem ZSC beginnt am kommenden Donnerstag. Zum letzten Mal waren sich die beiden Teams im Final 2000 und 2001 gegenübergestanden, wobei sich die Lions beidesmal durchsetzen konnten.

Telegramm vom 7.4.2018

Lugano – Biel 6:1 (2:1, 3:0, 1:1)
Tore: 1. (0:28) Hofmann (Furrer) 1:0. 1. (0:42) Walker (Vauclair) 2:0. 19. Lofquist (Rajala) 2:1. 29. Bertaggia (Lapierre, Cunti/Ausschluss Tschantré) 3:1. 39. (38:42) Cunti (Johnston, Lapierre) 4:1. 40. (39:57) Bertaggia 5:1. 56. Bertaggia (Morini) 6:1 (ins leere Tor). 58. Wetzel (Sutter, Pedretti/Ausschluss Vauclair) 6:2.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen, Etem (beide überzählige Ausländer), Brunner, Bürgler, Chiesa (alle verletzt), Biel ohne Micflikier, Fey, Hächler und Valentin Lüthi (alle verletzt).

ZSC Lions – Bern 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) n.V.
Tore: 3. Künzle (Prassl, Miranda) 1:0. 9. Bodenmann (Haas/Ausschluss Künzle) 1:1. 14. Andersson (Bodenmann) 1:2. 25. Pettersson (Sutter) 2:2. 63. (62:43) Suter (Pettersson) 3:2
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Klein (gesperrt), Vey (überzähliger Ausländer), Blindenbacher, Nilsson und Sjögren. Bern ohne Hischier (alle verletzt), Raymond und Pyörälä (überzählige Ausländer).

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