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National League

NLA: Trotz 2:0 Führung – unglückliche Heimniederlage des HC Lugano

Unglückliche Heimniederlage des HC Lugano, weil der EV Zug den 0:2 Rückstand ausgelichen konnte und dank einem Tor im letzten Drittel den 5. Sieg in Folge feiern und auf den 2.Platz der Tabelle vorrücken konnte. Die Bianconeri hingegen konnten bei fünf Überzahlsituationen keinen Nutzen ziehen.

Im Duell zwischen Lugano und dem EV Zug musste Lugano ohne den erkrankten Luca Cunti antreten, dafür kehrte Gregory Hofmann aus Nordamerika zurück. Ulmer und Brunner fehlen weiter. Beim EV Zug stellte Coach Kreis sein Team an diversen Positionen um. Helbling kehrte nach seinen abgesessen Sperren zurück, McIntyre gab sein Comeback, dafür fehlte Suri verletzungsbedingt und wurde Yannick Zehnder ersetzt.

Den Anwesenden in der Resega bot sich von Beginn weg ein schnelles und ansprechendes Spiel. Dennoch kamen die Zuger Gäste bereits nach wenigen Augenblicken zu einer ersten gefährlichen Aktion. Doch dabei reagierte Rückkehrer Hofmann schneller als ein EVZ-Verteidiger, indem er sich den Puck schnappte und im folgenden etwas chaotischem Durcheinander, bei der Fazzini am schnellsten reagierte und den frühen 1:0 Führungstreffer für Lugano erzielte. Nachdem beide Teams ein folgendes Überzahlspiel nicht zu Toren ummünzen konnte, wurde Zug’s Goalie Stephan anhand seines Ablenkers von Fazzini geprüft, kurz darauf versuchte es derselbe mit dem Bauerntrick, wobei Hofmann blitzschnell zum 2:0 einschoss. Ein Überzahlspiel des EVZ verwertete Roe einen Pass von Kast zum Anschlusstreffer, Merzlikins war zwar dran, konnte den Puck jedoch nicht unter Kontrolle bringen.

Im Mitteldrittel vergaben die Innerschweizer zwei hochkarätige Chancen zum Ausgleich, da der Lugano-Keeper etwas dagegen hatte. Danach diktierten Lugano das Spiel und kamen ebenfalls zu zwei Überzahlsituationen, welche sie jedoch nicht nutzten und wurden dafür am Ende des 2.Abschnitts in einer Überzahl- Situation von den Gästen durch den Ausgleich zum 2:2 durch Klingberg bestraft. Ein klares Delikt eines Zugers an Sanguinetti wurde von den Referee’s nicht sanktioniert und somit das 2:2 für Zug eher etwas schmeichelhaft.

Das Schlussdrittel vernahm für die Bianconeri nicht den gewünschten Verlauf. Eine erste Überzahl der Tessiner brachte trotz einigen gefährlichen Szenen vor dem Zuger Goalie nichts zählbares. Dafür jubelten die Gäste über ihre erstmalige Führung. Ein Weitschuss von Diaz wurde von Schnyder unhaltbar für Merzlikins zum 2:3 abgelenkt. Lugano regierte in einem weiteren Powerplay erneut mit viel Druck, doch wollte der Ausgleich nicht fallen. Obwohl sie in den folgenden Minuten beharrlich auf den Ausgleich drückten und es am Ende noch ohne Goalie versuchte. Dennoch brachte der EV Zug den schmeichelhaften Sieg doch noch über die Distanz.

Telegramm: 8. und 7. Spielrunde

Lugano – Zug 2:3 (2:1, 0:1, 0:1).
Tore: 2. Fazzini (Hofmann) 1:0. 13. Hofmann (Fazzini, Furrer) 2:0. 16. Roe (Grossmann, Kast/Ausschluss Klasen) 2:1. 39. Klingberg (Lammer, McIntyre/Ausschluss Walker) 2:2. 50. Schnyder (Diaz, McIntyre) 2:3.

Weiters:

ZSC Lions – Lausanne 6:1 (0:0, 3:1, 3:0)

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