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Schweiz

NLB: Martin Ulmer und Olten stehen im Finale!

Olten gewinnt in Langenthal mit 3:2 und steht in den Playoffs der Swiss League als erstes Team im Final

Anfang Februar wurde Oltens Headcoach Bengt-Ake Gustafsson freigestellt und durch seinen Assistenten Chris Bartolone ersetzt, was einen Ruck durch das Oltener Team zur Folge hatte. So bewiesen die Powermäuse im gestrigen fünften Halbfinal-Duell gegen Langenthal viel Moral, als sie einen 0:2 Rückstand aufholten und die Partie nach dem ersten Drittel wendeten. Langenthal war in den ersten 20 Minuten die klar bestimmende Mannschaft, was auch das Schussverhältnis von 20:6 unterstreicht. Der Lohn dafür waren die Treffer von Dal Pian und Tschannen.

Trotz der 2:0-Führung des SC Langenthal jubelte am Ende der EHC Olten. Rouiller war es, der in der 49. Minute mit seinem Sololauf den Siegtreffer zum 3:2 für Olten erzielte und bei den Oberaargauern für hängende Köpfe und dem Saisonende sorgt.

Olten weiter mit viel Power und Langenthal dermassen schockiert waren, dass sie reihenweise Fehler begangen und vor eigenem Publikum für Kopfschütteln löste. Die Oberaargauer welche im Startdrittel wie aus einem Guss, konsequent, einheitlich, dominierten den EHCO von A-Z. Kreiierten haufenweise Chancen, fuhren die Checks konsequent zu Ende und trafen doppelt. Giacomo Dal Pian sorgte für den Führungstreffer in der 4. Minute und Stefann Tschannen verwertet einen Abpraller kurz vor der ersten Pause zum 2:0.

Danach aber geriet der SCL-Motor ins Stottern und hörten nachdem sie eine doppelte Unterzahl überstanden hatte, aus unerklärlichen Gründen einfach auf zu spielen, so als ob sie ihren Sieg bereits im Trockenen hätten. Es folgten keine Angriffe mehr auf den gegnerischen Goalie Mischler und Olten begann Lunte zu riechen und nutzte diese Situation gnadenlos aus. So konnte SCL-Goalie Mathis einen haltbaren Schuss nicht behändigen, dabei rutschte ihm die Scheibe über die Schulter hinweg ins Tor. Beim Ausgleichstreffer der Powermäuse velor Brent Kelly den Puck und Oltens Ihnacak würgt die Scheibe schliesslich über die Linie. Die Schlussminuten endeten für den SC Langenthal tragisch sowie auch ärgerlich. Wie schon oft in dieser Serie rannten sie gegen das drohende Aus und womöglichem Saisonende an, schafften es jedoch nicht mehr, die Scheibe am Oltener Goalie vorbeizubringen. Für die mitgereisten Olten Fans und Spieler begann nach dem Sieg in der Schoren zu Langenthal eine Siegesfeier, die nicht enden wollte.

Lakers legen wieder vor
In Spiel fünf der Halbfinal-Serie zwischen den Lakers und Ajoie setzte sich Rapperswil in ihrem Heimspiel erneut wieder durch. Martin Ness und Josh Primeau brachten die Rosenstädter kurz vor der zweiten Pausen mit einem Doppelschlag innert 16 Sekunden 4:2 in Front. Danach liessen die Gastgeber, welche zuvor ihre 2:0 Führung vergeigt hatten, nichts mehr anbrennen und brachten 4:2 Sieg ohne grosse Schwierigkeiten über die Runden.

Alles hatte nach einem problemlosen Sieg der Rosenstädter ausgesehen, als Dion Knelsen mit seinem ersten Treffer in dieser Serie sein Team in der 3. Minute in Führung brachte und Sven Lindemann sechs Minuten später auf 2:0 erhöhte. Ein 3:0 vergab Primeau Augenblicke später, als er allein vor Ajoie-Goalie Dominic Nyffeler stand. Ajoie aber dank den zwei Treffern von Konstantin Schmidt, fanden wieder ins Spiel zurück, was sich jedoch nur als ein kurzes Aufbäumen erwies.

Mit einer klaren Leistungssteigerung und mit viel Physis zeigten die Lakers ein erstes echtes Playoffspiel und bezwang den Kontrahenten mit 4:2. Ein Aussetzer in der 36.Minute wurde Ajoie zum Verhängnis, als Ness nach Ablauf einer Strafe die Scheibe ins Netz der Ajouluts stocherte und Primeau im Nachhinein den vierten Treffer erzielte. Ein guter Schachzug bewies Lakers-Coach Tomlinson, als er Primeau, Ness und Hüsler konsequent auf die Ausländer-Linie der Jurassier ansetzte. Alle drei erledigten ihren Job mehr als zufriedenstellend und nahmen die Ajoie-Ausländer Hazen und Devos ein ums andere Mal aus dem Spiel. Trotzdem kam Ajoie plötzlich zu zwei Treffern und beides Mal hiess der Torschütze Konstantin Schmidt. Die Lakers unbeeindruckt powerten weiter und entschieden das Duell in der 36. Minute für sich und brachen den Ajoulots damit das Genick. Auch gab es in dieser teilweise auch gehässigem Duell auch viele unschöne Szenen. So konnten Hazen (Ajoie) und Hügli (Lakers) nach den Checks gegen den Kopf nicht mehr weiterspielen. Dementsprechende Videos dürften derweil wohl auf dem Schreibtisch des Einzelrichters gelandet sein und die Möglichkeit besteht, dass Martin Ness und Samuele Guidotti für das morgige Spiel in der Ajoie gesperrt werden.

Telegramm:

Langenthal – Olten 2:3 (2:0, 0:2, 0:1) Stand 1:4
Tore: 4. Dal Pian (Füglister) 1:0. 20. (19:43) Tschannen 2:0. 34. Haas (Schirjajew, Bagnoud) 2:1. 36. Ihnacak (Rouiller) 2:2. 49. Rouiller 2:3.

Rapperswil-Jona Lakers – Ajoie 4:2 (2:1, 2:1, 0:0) Stand 3:2
Tore: 3. Knelsen (Mason, Büsser) 1:0. 9. Lindemann (Casutt, Gähler) 2:0. 17. Schmidt (Ausschluss Casutt) 2:1. 29. Schmidt (Privet) 2:2. 36. (35:29) Ness (Hügli, Iglesias) 3:2. 36. (35:45) Primeau (Ness) 4:2.

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