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ÖEHV: So viel „verdient“ ein Nationalteamspieler bei der WM…

Vorweg: Kein Teamspieler läuft für sein Vaterland des Geldes wegen aufs Eis – zumindest sollte es so sein. Aber anders ist es auch gar nicht zu erklären, als dass der Stolz für seine Farben bei einer WM aufzulaufen an oberster Stelle steht und dann mal lange nichts kommt. Denn das was die ÖEHV-Cracks bei der WM „verdienen“ können, ist definitiv nicht der Anreiz den Sommerurlaub zu verkürzen…

“Reich” werden Heinrich & Co. in der Ukraine nicht (www.sport-bilder.at)

Die Trauben hängen bei der „Operation Aufstieg“ hoch. Immerhin wartet Kasachstan mit einigen aus Nordamerika eingebürgerten Kalibern und größter Favorit im Turnier gleich als Auftaktgegner und erster Gradmesser.

Doch selbst wenn Österreich den Kasachen ein „Haxl“ stellt, wirkt sich das für die ÖEHV-Cracks finanziell nicht gravierend aus, wie die „Kronen Zeitung“ recherchierte. 150€ lautet die Prämie pro Sieg und pro Kopf bei der WM. Macht bei fünf Spielen maximal 750€. Wobei der ÖEHV bei einem Turniersieg das Börserl nochmal öffnet und eine Prämie von 1.500€ pro Crack ausschüttet. Damit sind maximal 2.250€ für jeden Spieler drin.

Dem ÖEHV kann man jedoch keinen Vorwurf machen. Das Turnier kostet dem Verband inklusive aller Reisen und Unterkünfte einen sechsstelligen Betrag – inklusive Vorbereitung wohlgemerkt! Bei einem Jahresbudget von 4,1 Millionen Euro ein großer Brocken.

Doch was Konstantin Komarek betont gilt wohl für alle Spieler: „Die Motivation leidet bestimmt nicht darunter“, so der Schweden-Legionär gegenüber der Krone.

Dass der Aufstieg mehr finanziellen Spielraum bringen würde ist logisch und darauf hofft nicht nur Verbandsboss Mittendorfer.