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Deutschland

OL Nord: Spieltag 17: Erfurt überrascht die Indians – Spitze marschiert im Gleichschritt

Das Duo an der Spitze wird langsam unheimlich. Auch am 17. Spieltag marschieren die Tilburg Trappers und die Icefighters Leipzig im Gleichschritt. Der niederländische Titelverteidiger besiegte die Saale Bulls Halle mit 2:1 und die Sachsen besiegten die Moskitos Essen mit 3:2. Der Tabellendritte Duisburg hielt sich dank eines 9:1 über Timmendorf schadlos. Gleiches gilt für die beiden Hannoveraner Vereine. Die Scorpions siegten in Herne mit 5:3 und die Indians mit 5:1 gegen Berlin. Hinter den Indianern folgen die Verlierer Halle, Essen und Herne. Die Crocodiles Hamburg konnten die Niederlagen der Konkurrenten nicht nutzen und verloren 1:2 in Rostock. Die Black Dragons Erfurt festigten ihren Aufwärtstrend und gewannen bei den Harzer Falken mit 7:5.

Tilburg Trappers – Saale Bulls Halle 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)
Fast hätte Patrik Cerveny den Saale Bulls unverhoffte Punkte beschert, doch das konsequentere Überzahlspiel brachte den Sieg für den Meister. Während die Trappers das zweite, eigene Powerplay der Partie durch Mickey Bastings zum 2:1-Siegtreffer nutzen konnten (40.), haderte Halle (0/5 Überzahlsituationen) mit der Chancenverwertung. Dabei hatten Steven Tarasuk die Gäste in Führung geschossen (19.), Alexei Loginov traf später zum Ausgleich (32.). Ansonsten taten sich die Goalies hervor. Sowohl Cerveny (38 Saves) wie Ian Meierdres bei Tilburg (29) zeigten ganze starke Leistungen.

Icefighters Leipzig – Moskitos Essen 3:2 (1:1, 2:1, 0:0)
Richtig heiß her ging es in der Eisarena zu Taucha. Viele Nickeligkeiten und kleine Strafen prägten die Partie, entsprechend fielen die ersten Tore auch im Powerplay. Dominik Patocka sorgte gleich im ersten Überzahlspiel für die Leipziger Führung (4.), ehe Kyle DeCoste zweimal zu schlug. Jeweils im 5-gegen-3 traf der Kanadier für Essen (13./32.). Keine zwei Minuten nach der Essener Führung glich Michal Velecky die Partie wieder aus (34.) und wiederum 67 Sekunden später sorgte Florian Eichelkraut für das 3:2. Das letzte Drittel verlief dann Ereignislos, so dass die Icefighters den Sieg über die Zeit brachten.

Harzer Falken – Black Dragons Erfurt 5:7 (1:0, 1:1, 3:6)
Wo die Black Dragons sind, da ist zumindest in diesem Wochenende Spektakel. Dank eines furiosen Schlussdrittels konnten sich die Thüringer den Sieg sichern. Doch der Reihe nach: ein starker Dennis Korff und das Tor von Viktor Bjuhr (8.) für die Braunlager Führung. Robin Sochan sorgte für den Ausgleich (33.), ehe Bjuhr per Penalty die Falken wieder in Führung schoss (38.). Als Alexander Engel im Powerplay zum 3:1 traf (41.), dachten alle, dass die Partie so gut wie gelaufen ist. Doch dann liefen die Drachen richtig heiß und Michal Vazan eröffnete vogelwilde fünfeinhalb Minuten. Sein Doppelpack (46./ÜZ/48.) glich die Partie aus, Enrico Manske brachte die Gäste erstmals in Front (50.). Exakt 60 Sekunden später traf Bjuhr zum 4:4, 39 Sekunden später war dann Erfurt dank Sochan wieder in Front. Doch dann dauerte es nur 27 Sekunden, bis Thomas Schmid zum 5:5 ausglich. Doch das Momentum war nun auf Seiten der Erfurter und Vazan komplettierte seinen Hattrick zum 6:5 (56.) Eine Sekunde vor dem Ende traf Carsten Gosdeck noch ins leere Tor.

Herner EV – Hannover Scorpions 3:5 (1:3, 1:1, 1:1)
Hernes Trainer Frank Petrozza war am Freitag noch froh, endlich mal wieder drei Zähler gegen die direkte Konkurrenz eingefahren zu haben, am Sonntag war das dann schon wieder hinfällig. Ausgerechnet Robin Thomson, erst unter der Woche mit einem Vertrag ausgestattet, brachte Hannover nach 69 Sekunden in Führung. Die Anfangsphase gehörte klar den Scorpions, die durch Sachar Blank (8.) und Patrick Schmid (14.) nachlegten. Danny Albrecht brachte den HEV aber im ersten Drittel aufs Scoreboard (15.). Nun entwickelte sich eine rassige Partie, die zunächst das Hannoveraner 4:1 durch Björn Bombis (30.) sah. Herne arbeitete sich aber zurück, Brad Snetsinger (39.) und Aaron McLeod in Überzahl (41.) verkürzten auf 3:4. Blanks zweiter Treffer beendete aber die Hoffnung auf einen Punktgewinn der Gastgeber (48.).

Füchse Duisburg – EHC Timmendorfer Strand 9:1 (4:0, 3:1, 2:0)
Es war ein ungleiches Duell, wenngleich die arg dezimierten Timmendorfer gut dagegen hielten. Doch auch das zweite Spiel des Wochenendes nutzten die Füchse zum Frustabbau. Marius Nägele (2.), Björn Barta (5.), Robin Slanina in Überzahl (10.) und Sam Verels (13.) sorgten schon im ersten Drittel für die Entscheidung. Andris Berzins erhöhte wenig später auf 5:0 (22.), ehe Petr Gulda den Timmendorfer Ehrentreffer erzielen durfte (34.). Im Anschluss trafen Andre Huebscher (37./39.) und Sam Verelst (58.) jeweils im Powerplay, ehe Marco Habermann in der Schlussminute zum 9:1 traf.

Hannover Indians – Preussen Berlin 5:1 (1:0, 4:1, 0:0)
Die Indians zeigen sich gut erholt von der Freitags-Niederlage und weisen die Preussen in ihre Schranken. Lukas Valasek eröffnete in der 12. Minute den Reigen. Branislav Pohanka sorgte im Powerplay für das 2:0 (24.), auf den Anschluss von Marvin Krüger (25.) ließ Valasek das 3:1 folgen (30.). Noch im Mitteldrittel machten Dennis Arnold (33.) und Roman Pfennings (36.) alles klar.

Rostock Piranhas – Crocodiles Hamburg 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Die Piranhas können doch noch Tore schießen, während die Crocodiles wichtige Punkte liegen lassen. Dabei war der Rostocker Sieg verdient, denn ohne den gesperrten Kapitän Christoph Schubert fehlte der nötige Zugriff in der Defensive. Andrei Teljukin traf in doppelter Überzahl zum 1:0 (8.). Im Anschluss verhinderte ein starker Lucas DiBerardo eine höhere Führung, ehe Andre Gerartz gar ausgleichen konnte (35.). Aber auch im Anschluss ging der Zweikampf Piranhas gegen DiBerardo weiter und als sich alle schon auf die Overtime einstellten, fand Alexander Seifert eine Lücke und sicherte den Raubfischen drei Punkte (59.).

Christian Schülling

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