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TOPS & FLOPS: #75
Von: Markus Rinner Am: 9 Apr, 2015 | Kategorien: Sonstiges, Tops & Flops, zSlideshow

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Tops & Flops/Ausgabe 75:

Top 1: Red Bull Salzburg vs. Vienna Capitals Flop 1: Graz 99ers
Top 2: EHC Lustenau vs. VEU Feldkirch Flop 2: Avangard Omsk
Top 3: Miskolci Jegesmedve JSE Flop 3: Ziat Paigin
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Top 1: Red Bull Salzburg vs. Vienna Capitals

Die Finalpaarung in der EBEL steht fest (und startete mittlerweile bereits) und der Finaleinzug von Salzburg war weniger überraschend. Die Bullen aus Salzburg haben den Grunddurchgang und auch die Zwischenrunde als Sieger beendet. In den Play Offs hat das Team um Coach Dan Ratushny, Villach mit 4:1 in der Serie und den KAC mit 4:0 in der Serie in den Urlaub geschickt. Die Wiener mussten sogar die Trainer-Notbremse ziehen um ins Finale zu kommen. Nach dem Grunddurchgang Platz 4 und nach der Zwischenrunde nur auf Platz 5, veranlaßte die Caps den Ex-Meister Coach Tom Pokel am 25.02.2015 gegen Jim Boni aus zu tauschen. In den Play Off besiegten die Caps dann die Teufel aus Fehervar mit 4:2 in der Serie und den EHC Linz mit 4:1.

Gratulation an beiden Teams zur Finalteilnahme. Für Alle die kein Ausländisches Team in der EBEL haben wollen: Der EBEL Sieger 2014/2015 kommt zu 100% aus Österreich…

 

Top 2: EHC Lustenau vs. VEU Feldkirch

Das INL Finale ist 2014/2015 war ganz fest in Vorarlberger Hand. Feldkirch traf auf den Lokalrivalen aus Lustenau (Update nach Redaktionsschluss: Und siegte mit 3:0 in der Serie). Lustenau hat den Grunddurchgang als Zweiter beendet. In der Master-Round blieb für Lustenau, nachdem alle 5 Teams 14 Punkte hatten, nur der 4. Platz und so musste man in der ersten Play Off Runde gegen den Sieger des Grunddurchganges Bregenzerwald ran. Bregenzerwald wurde überraschend mit 4:0 aus dem Wettbewerb befördert. In der zweiten Play Off Runde wartete EK Zell am See, die gegen Kitzbühel die erste Runde gewinnen konnten. Lustenau besiegte die Zeller mit einem Gesamtscore von 3:1. Feldkirch war nach dem Grunddurchgang auf Platz 4 und nach der Zwischenrunde auf Platz Zwei. Gegen beherzt kämpfende Kapfenberger musste die VEU in der ersten Play Off Runde ran. Am Ende schafften die Vorarlberger ein glattes 4:0 gegen die Steirer und trafen in der zweiten Runde auf Jesenice. Die Slowenen haben gleich zu Beginn der Serie die VEU geschockt und mit 4:0 besiegt. Das war aber der einzige Sieg der Slowenen. Die VEU zog mit einem 3:1 Gesamtscore in das INL Finale ein. Auch in der INL gab es ein Österreicherfinale. Respekt!

 

Top 3: Miskolci Jegesmedve JSE

Der Sieger der MOL Liga heisst: Miskolci Jegesmedve JSE! Der Sieger des Grunddurchganges der Internationalen (Teams aus Ungarn, Rumänien und der Slowakei), von Ungarn ausgetragenen MOL Liga hat sich auch in den Play Offs durchgesetzt. Nachdem die Ungarn in der ersten Play Off Runde die Serie mit 4:0 gegen den Rumänischen Vertreter ASC Corona Brasov gewinnen konnten, wartete im Finale HK Nove Zamky aus der Slowakei.

Die Slowaken mussten das erste Spiel wegen einer Terminkollision (Zamky spielt neben der Mol Liga auch in der Slowakischen 3. Liga) platzen lassen und Miskolc konnte der restlichen drei Finalspiele für sich entscheiden und sich so den Meistertitel holen. Das entscheidende Spiel in Miskolc war an Spannung nicht zu überbieten. Nach 32. Minuten führten die Gäste aus der Slowakei mit 4:0! Miskolc kämpfte sich zurück und schaffte in der 53. Minute den Ausgleich. In der Verlängerung traf Jesse Dudas für zum 5:4 und krönte Miskolc zum ersten Mal Sieger der seit 2010 stattfindenden MOL Liga!

 

 

Flop

Flop 1: Graz 99ers

Alle Jahre wieder: Die 99ers bauen ihr Team um. Angeblich liegt es zur Zeit am Trainer, dass etliche Spieler dem Verein den Rücken kehren – Nun wechselt der 99ers Goalie Dany Sabourin nach Frankreich (wo nicht einmal 30 Saisonspiele auf dem Spielplan stehen) – trotz eines laufenden Vertrages. Zur Zeit haben die 99ers KEINEN Torhüter unter Vertrag, nur noch zwei Verteidiger und gerade einmal 2 Legionäre konnten in Graz gehalten werden (siehe Transferfenster). Jährlich grüßt das Murmeltier, nur dieses Jahr ist es so schlimm wie noch nie…

Flop 2: Avangard Omsk
Die KHL-Teams sind ja bekanntlich nicht zimperlich im Umgang mit ihren Spielern. So musste der Deutsche Felix Schütz über Twitter erfahren dass er gefeuert wurde. Der Manager von Schütz hat am Tag der Twitter Meldung noch mit dem Vorstand gesprochen, da war noch keine Rede von Kündigung. Erst einen Tag später wurde bekannt dass sich die Vereinsbosse von Omsk beim Namen geirrt haben und Schütz doch noch im Team ist – Wie lange wohl?  
Flop 3: Ziat Paigin

Beim 5:4 Sieg von Kanada gegen Russland im Finalspiel der World Junior Championship in Kanada hat sich der russische Verteidiger Paigin nicht gerade fair verhalten. Nach dem Schlußpfiff schleuderte der 20-jährige KHL Spieler aus Frust seinen Schläger in das Publikum. Der Verband IIHF hat den Spieler von Kazan für zwei internationale Spiele gesperrt – Zurecht – wie wir HIER sehen!

 

für Hockey-News

Max Zwanzger