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Was macht eigentlich… Brad Purdie?
Von: Lorenz Feierle Am: 4 Apr, 2017 | Kategorien: Sonstiges, Was macht eigentlich..., zSlideshow

Etliche Cracks, Trainer und Funktionäre haben im Laufe der Jahre die österreichische Eishockeyszene geprägt. Einige sind in Vergessenheit geraten, andere werden das nie. In unserer Serie “Was macht eigentlich…?” wollen wir uns diesen unvergessenen Persönlichkeiten widmen, einen Blick auf ihre aktive Zeit werfen und hinterfragen was sie heute machen.

Todd Elik, Bob Wren, Derek Ryan, Luciano Aquino, Greg Day, Guillaume Lefebvre… in unserer Serie geht es um die Stars & Lieblinge von einst. In der heutigen Ausgabe haben wir mit einem Spieler gesprechen der als „Künstler“ galt. Die Rede ist von Brad Purdie.

Geburtstag11.09.1972
GeburtsortDollard-des-Ormeaux,QC,CAN
EBEL- Einsätze242
EBEL Punkte (Tore/Assists)254
1992-1996University of Maine, Dayton Bombers,Cornwall Aces, NCAA,ECHL,AHL
1996-1997Chicago Wolves, Peoria Rivermen, AHL bzw.IHL
1997-1998Manitoba Moose, IHL
1998-1999Fort Wayne Komets, IHL
1999-2000Villacher SV, IEL-Austria
2001-2003Krefeld Pinguine, DEL
2003-2005Hamburg Freezers, DEL
2005-2007Iserlohn Roosters, DEL
2007-2011EHC Linz, EBEL
Highlights
2002-2003DEL Champion, DEL Most Assists
2001-2002DEL Most Points, DEL Most Goals, DEL Player of the year
2009-2010EBEL Most Goals Playoffs, EBEL Most Points Playoff
1999-2000EHL Most Points and Assists
NCAAChampion

Hi Brad, wie geht es dir und was machst du im Moment?

Momentan trainiere ich an der RINK Hockey Academy. Es ist ein Team von 13 bzw. 14-jährigen. Unser Team spielt in der Kanadischen Sports School Hockey League.

Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?

Als ich mit meine Karriere als Spieler beendet hatte, begann ich an der University of Manitoba zu coachen. Ich war dort vier Saisonen. Ich genieße es, Trainer zu sein.

Viele Spieler, die in Österreich spielten, waren auch an der University of Maine tätig. Kannst du das irgendwie erklären?

Ich weiß wirklich nicht, wieso so viele Spieler von der Maine Universität nach Österreich wechseln. Vielleicht ist Mathias Trattnig der Grund. (Anmerkung: Trattnig spielte dort von 1997-2001)

Du warst sechs Jahre lang in Österreich und enorm erfolgreich. Wie würdest du diese Zeit analysieren – War es so, wie erwartet?

Persönlich hatte ich sehr gute Saisonen. Ich spielte aber auch bei guten Teams mit wirklich tollen Mannschaftskollegen.

Hast du zuvor irgendetwas über Österreich gewusst, weil es ja deine erste Station in Europa war?

Das einzige, was ich über das Land wusste, war meine Tante. Sie heiratete einen Mann aus Fürstenfeld und lebte dort schon seit geraumer Zeit.

Brad Purdie und Marco Pewal (Photo: GEPA pictures/ Ralph Martin Fischer)

Sprichst du somit Deutsch?

Ich spreche ein bisschen Deutsch, meine Frau spricht gut.

Was waren aus deiner Sicht die Highlights der Karriere?

Die Highlights würde ich wiefolgt beschreiben: Meister in der DEL, Spieler der Saison der DEL und ich erhielt die Auszeichnung „Top Center“ der DEL drei Jahre hintereinander.

Verfolgst du immer noch die EBEL bzw. DEL?

Ich verfolge immer noch beides, um zu sehen wie sich meine Ex-Kamerdaden schlagen.

Wird man Brad Purdie eines Tages in Österreich wieder sehen?

Ich würde wirklich gerne wieder zurückkommen. Entweder als Trainer oder eben im Urlaub.