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Was macht eigentlich… Greg Day?
Von: Lorenz Feierle Am: 6 Mrz, 2017 | Kategorien: Sonstiges, Was macht eigentlich..., zSlideshow

Etliche Cracks, Trainer und Funktionäre haben im Laufe der Jahre die österreichische Eishockeyszene geprägt. Einige sind in Vergessenheit geraten, andere werden das nie. In unserer Serie “Was macht eigentlich…?” wollen wir uns diesen unvergessenen Persönlichkeiten widmen, einen Blick auf ihre aktive Zeit werfen und hinterfragen was sie heute machen.

Bob Wren, Derek Ryan, Luciano Aquino, Guillaume Lefebvre, Todd Elik,  Benoit Gratton waren eine unglaubliche Bereicherung für die Liga und die Ersten, denen wir uns in unserer Rubrik “Was wurde aus…” widmeten. In der heutigen Ausgabe haben wir es geschafft, mit einem Spieler zu sprechen, der als „feiner Kerl“ galt und die Eishockey Zeit einfach nur genoß. Die Rede ist von Greg Day.

Greg Day 
Geburtstag25.02.1977
GeburtsortTecumseh, ON, CAN
EBEL- Einsätze660
EBEL Punkte (Tore/Assists)363
Team-Auszug
1994-1995Belle River Canadiens, GLJCHL
1995-1997Tecumseh Bulldogs, WOHL
1998-2002Bowling Green State University, NCAA
2002-2003Peoria Rivermen, Worcester IceCats,ECHL bzw. AHL
2003-2004Lowell Lock Monsters, Las Vegas Wranglers, AHL bzw. ECHL
2004-2005Mulhouse, Frankreich
2005-2006Valerenga, Norwegen
2006-2008Graz 99ers, Mailand, EBEL bzw. Italien
2008-2010Graz 99ers, EBEL
2010-2011Medvescak Zagreb, Thurgau, EBEL bzw. NLB
2011-2012Medvescak Zagreb, EBEL
2012-2014Graz 99ers, EBEL
Highlights
Frankreich Champion
Norwegen Champion
ECHL, Player of the Month
ECHL, Player of the week

Hallo Greg! Als erstes, wie geht es dir und was machst du zurzeit?

Mir geht es gut! Ich arbeite in einer 3D Prototyp Firma. Zuvor war ich zwei Jahre bei der Power Check Hockey Academy engagiert.

Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?

Eigentlich passierte es zufällig. Ich habe mich bei einer Abteilung beworben und dann ging es durch einen Interview Prozess. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals hier arbeite. Es macht mir aber auf jeden Fall Spaß, weil jeder Tag anders ist.

Du warst sehr lange in Österreich bzw. in der EBEL tätig. Wie würdest du diese Zeit resümieren?

Ja, das war die beste Zeit. Ich glaube, wenn man solange an einem Ort ist, sagt das alles darüber aus.

Die Fans liebten deinen Stil, wie du Eishockey spielst. Hast du das mitbekommen, dass du ein “local hero“ warst?Mit der Zeit begreifst du natürlich, dass dich die Leute kennen und mögen. Die Fans waren spitze. Ich bin ja gegangen und wieder gekommen. Die Leute haben meine Rückkehr stets honoriert.

Was waren aus deiner Sicht die Highlights deiner Karriere?

Es war ein Segen für mich, solange dabei sein zu dürfen. Die Zeit, die Freundschaften auf der ganzen Welt…. Man realisiert erst später, wie genial das alles war.

Greg Day in Aktion (Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner)

Mit welchen Spielern stehst du noch in Kontakt?

Ich stehe mit Manuel Ganahl (Anm: KAC)  und Matt Sidall (Anm:99ers) in Kontakt.

Wird es eine Rückkehr von Greg Day nach Österreich geben?

Ja, definitiv. Im Moment ruft die Arbeit, jedoch komme ich sicher wieder einmal nach Österreich, wenn ich frei habe.

Wie beurteilst du den „Druck“ der Eishockeyspieler? Du warst ja auch in der Schweiz. Wie siehst du den Unterschied zur EBEL.

In der Schweiz war es härter. Ich finde es waren bessere Spieler vor Ort. Dort musst du dich sicherlich mehr beweisen.

Wie sieht es mit deinem Deutsch aus?

Ich kann eine „normale“ Unterhaltung führen. Wenn meine Frau spricht, verstehe ich das Meiste.

Dazu musst du uns bitte kurz über die Familienverhältnisse aufklären.

Ich heiratete Patrick Mössmer’s Schwester.

Als du das erste Mal Österreich gehört hast. Was ging dir da durch den Kopf?Ich kannte Arnold Schwarzenegger. Davor war ich in Norwegen und es war ebenfalls sehr nett, jedoch unfassbar teuer. Ich wollte einfach noch besseres Eishockey spielen.