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AlpsHL

AlpsHL: Ausgleich!-Lustenau erzwingt gegen Salzburg ein siebtes Spiel!

Der HK SZ Olimpija Ljubljana gewann am Donnerstag Viertelfinale #6 in Klobenstein mit 3:1 und zieht damit als drittes Team ins Halbfinale der Alps Hockey League ein. Der EHC Alge Elastic Lustenau erzwang hingegen mit einem 4:2-Heimsieg über die Red Bull Hockey Juniors ein Entscheidungsspiel am Samstag in Salzburg…

Alps Hockey League, Viertelfinale #6 (best of seven):
Do,28.03.2019: EHC Alge Elastic Lustenau vs. Red Bull Hockey Juniors 4:2 (1:1,0:1,3:0)
Referees: DURCHNER, A. LAZZERI; Zuseher: 1.816
Stand in der best-of-seven-Serien: 3:3
Bei den Red Bull Hockey Juniors versuchte Trainer Teemu Levijoki mit veränderten Sturmreihen neuen Schwung in das Spiel bringen. Die Gäste übten auch früh Druck auf den Lustenauer Torhüter Mathieu Corbeil aus, Marcel Zitz hatte in der zweiten Minute die erste Großchance. Nach knapp fünf Minuten war es jedoch Chris D’Alvise, der die Gastgeber in Führung brachte. Die Gäste blieben aber unbeeindruckt und nach guten, aber nicht zählbaren Angriffsversuchen, traf Verteidiger Lukas Schreier zum 1:1-Ausgleich (9.). Für den 19-jährigen gebürtigen Salzburger war dies der erste AHL-Ligatreffer. Die Mozartstädter waren weiter am Drücker, verpassten es jedoch in einem Powerplay in Führung zu gehen.

Der Mittelabschnitt startete mit einem erneuten Powerplay gut für die Red Bulls, nach einer Chance von Julian Klöckl stand Paul Huber wenig später goldrichtig vor dem Tor und verwertete den Rebound zur Führung. Lustenau schraubte die Gangart weiter nach oben. Bei abermals 4-gegen-4 auf dem Eis stand Thomas Auer plötzlich komplett frei vor dem Tor, Leevi Laakso behielt die Nerven und entschärfte seinen Schuss (25.). Die Gäste aus Salzburg vergaben dann in einer ab Drittel 2 von Strafen geprägten Partie eine doppelte Überzahl und damit die große Chance auf das 3:1.

In der 42. Minute überschlugen sich die Ereignisse: zunächst tauchte Oliver Nordberg allein vorm Lustenauer Tor auf, im Gegenzug behiel Laakso die Oberhand gegen den anstürmenden David König. Kurz vor Ablauf einer erneuten vier Minuten Strafe gegen die Red Bulls erzielte Lustenau mit einem Baseball-Tor den 2:2-Ausgleich. Nach einer kleinen Bankstrafe gegen die Red Bulls schlug Topscorer D’Alvise erneut zu und drehte das Spiel zu Gunsten der Gastgeber (47.). Nun waren die Juniors gefordert und legten alles nach vorne, ein weiteres Überzahlspiel blieb dabei ungenutzt. Mit einem Feldspieler für Torhüter Laakso setzte Trainer Teemu Levijoki 89 Sekunden vor dem Ende alles auf eine Karte, das Tor erzielte Eetu Arkiomaa per Empty-Net zum 4:2-Endstand für die Vorarlberger.

Der EHC stellte damit in der best of seven Viertelfinalserie auf 3:3. Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale muss nun am Samstag in Spiel 7 in Salzburg fallen. 

Tore EHC: D’Alvise (5. – M. Wilfan, Hrdina, 47./pp – M. Wilfan, Slivnik), Tschernutter (45./pp – P. Winzig, M. Wilfan), Arkiomaa (59./EN – Grabher Meier)
Tore RBJ: Schreier (9. – Zitz), Huber (22./pp – Nordberg).

Do, 28.03.2019: Rittner Buam vs. HK SZ Olimpija 1:3 (0:2,0:0,1:1)
Referees; MORI, STRASSER; Zuseher: 826
Endstand der best-of-seven-Serie: 2:4
Bei den Rittner Buam meldete sich Torjäger Alex Frei nach längerer Verletzungspause wieder zurück. Der HK SZ Olimpija verzeichnete aber den besseren Start und stellte mit zwei schnellen Treffern schon früh in der Partie die Weichen auf Sieg. Ein Schuss von Luka Zorzo wurde in Überzahl von Stefan Quinz ins eigene Tor gelenkt (7./pp) und Ziga Pesut erhöhte mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck in Minute 9 auf 2:0.

Im zweiten Spielabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, richtig gefährlich war aber kein Team. Die Gäste machten hinten dicht und ließen so gut wie gar nichts zu. Kurz nach dem letzten Seitenwechsel machten es die Italiener aber wieder spannend. Thomas Spinell fälschte einen Schluss von Simon Kostner zum 1:2 ab. Gleich darauf netzte Markus Spinell sogar zum 2:2 ein, sein Treffer wurde jedoch annulliert.

Zehn Minuten vor der Schlusssirene sorgten die Slowenen für die Vorentscheidung: Wiederum im Powerplay schob Ziga Svete den Puck zum 3:1-Sieg ein. Der HK SZ Olimpija gewann damit die Serie 4:2 und zog als drittes Team ins Halbfinale ein.

Tor RIT: T. Spinell (45. – Kostner) 
Tore HKO: Zorko (7./pp), Pesut (9. – Kranjc), Svete (50./pp – Music, Vidmar)

www.eishockey.at, Pic: Bernd Stefan – Hockey 24/7

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