Was wurde aus...? Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/sonstiges/was-wurde-aus/ Alle News über das nationale und internationale Eishockey Sun, 02 May 2021 07:04:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://hockey-news.info/wp-content/uploads/2017/07/cropped-Hockey-News-Logo-Button-grau-80x80.png Was wurde aus...? Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/sonstiges/was-wurde-aus/ 32 32 43937416 Q&A #29: Was wurde aus… Michael „Gixi“ Güntner? https://hockey-news.info/qa-29-was-wurde-aus-michael-gixi-guentner/ Sun, 02 May 2021 07:04:31 +0000 https://hockey-news.info/?p=96235 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 29.Ausgabe haben wir uns mit einem ehemaligen Verteidiger unterhalten, der vor der EBEL-Ära […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 29.Ausgabe haben wir uns mit einem ehemaligen Verteidiger unterhalten, der vor der EBEL-Ära viele Jahre auf Top-Niveau verteidigte und auch viele Jahre im Nationalteam aktiv war. Michael „Gixi“ Güntner bestritt nicht weniger als 6 A-Weltmeisterschaften und war auch bei olympischen Spielen für Österreich am Eis.

Michi, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin in der Stadionverwaltung in Graz-Liebenau für die Technik und Organisation der drei Sportstätten (Merkur Arena, Merkur Eistadion und SZ Weinzödl) zuständig. In der Freizeit trainiere ich eine Hobbymannschaft und spiele auch noch in der NHL-Graz Meisterschaft.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja natürlich, in Graz bin ich teilweise beruflich bei den Spielen der 99ers und war auch ab und zu als Experte für die Antenne Steiermark tätig. Zurzeit – Corona bedingt eher nicht!

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich habe eine geregeltere Freizeit und mehr Zeit für Familie, Hund und Hobbys. Eishockeytechnisch ist alles professioneller geworden. Die Spieler sind körperlich Top-Fit dadurch gibt es zwar schnelleres Eishockey, es ist aber auch Fehleranfälliger geworden und nicht mehr ganz so schön anzuschauen. Durch die Schnelligkeit leidet oft das Spiel, da manche Spieler überfordert sind.

MICHAEL GÜNTNER
NATIONALITÄTAUT
ALTER53
SPIELZEIT1987 - 2002 (vor EBEL-Ära)
TEAMSInnsbrucker EV, Kapfenberger SV, EC Graz, Wiener EV, Graz99ers
BUNDESLIGA-SPIELE387
BUNDESLIGA-PUNKTE161
SONSTIGES- 2x österreichischer Vize-Meister mit dem EC Graz
- 2x Alpenliga Vize Meister (EC Ottakringer Graz und HC Bozen)
-1x Italienischer Vize Meister (HC Bozen)
- 6 A-Weltmeisterschafts-Teilnahmen
- 1 Olympia-Teilnahme (Lillehammer 1994)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nicht wirklich! Grundsätzlich glaube ich, dass ich vielleicht ein wenig disziplinierter zu meinem Körper (Ernährung, Ruhezeit usw.) sein hätte sollen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
1994 Lillehammer: Wir spielten im ca. 100km entfernten Gävle gegen Finnland. Beim Aufwärmen ist mir eine Kufe gebrochen! Der Veranstalter versuchte aus Lillehammer neue Kufen zu organisieren. Ich musste mich permanent Aufwärmen bis die Kufe kam – es dauerte bis zum Spielende –  KEINE Kufe – gemeinsames Duschen war angesagt….

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich habe in Kapfenberg (Böhler) eine Lehre gemacht – vielleicht wäre ich noch immer in der Metallindustrie. Motorradpolizist hat mich immer interessiert oder sogar Profi-Handballer (In unserer Saisonpause trainierte ich beim HC Bruck/Mur mit).

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Alle WM-Spiele 1993 in München!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Es waren immer sehr lustige Eingewöhnungsrituale vor den Saisonen, diese sollte/darf man heute Zeit nicht mehr erwähnen… 😉.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Rob Doyle, Wayne Groulx, Tony Iob und Stefan Janisch
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Da waren einige in der langen Zeit! Im Nationalteam Herbie Hohenberger….
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Alexander Vostrikov (HC Bozen, Jesenice), Darcy Martini (KAC) und Manfred „Hidi“ Mühr
  • Dein bester Trainer?
    Im Team war es Ken Tyler und in den vielen Clubs Kent Johannson (HC Bozen) und Miro Berek (Kapfenberg)

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Q&A #28: Was wurde aus… Florian Mühlstein? https://hockey-news.info/qa-28-was-wurde-aus-florian-muehlstein/ Thu, 07 Jan 2021 12:08:28 +0000 https://hockey-news.info/?p=89912 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 28.Ausgabe haben wir uns mit einem ehemaligen Verteidiger unterhalten, der neun Jahre für […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 28.Ausgabe haben wir uns mit einem ehemaligen Verteidiger unterhalten, der neun Jahre für drei Teams in der EBEL spielte. Der vierfache EBEL-Champion Florian Mühlstein stand auch 27 mal für das österreichische Nationalteam am Eis, nahm dabei an einer A-WM teil und beendete seine Profikarriere 2017.

Florian, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin mittlerweile Regionalentwicklungstrainer beim Österreichischen und Kärntner Eishockeyverband. Nach meiner Laufbahn als Spieler habe ich die Trainerausbildung gemacht und einen Verein in der Landesliga (Spittal Hornets) als Nachwuchskoordinator und Headcoach der Erwachsenen-Mannschaft übernommen. Seit fast zwei Jahren nun bin ich beim ÖEHV als Regionalentwicklungstrainer angestellt. Zusätzlich betreue ich das U15 Nationalteam und hatte im Dezember die Gelegenheit bekommen als Assistenz Coach zu den World Juniors  zu fliegen.

Verfolgst du die Liga noch?
Ich schaue mir schon regelmäßig Spiele der ICE-Hockey-League an, mein Fokus liegt aber eher bei den Nachwuchsspielen.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich stehe jetzt auf der anderen Seite und ich bin dankbar dafür. Verschiedene Entwicklungsstufen der Athleten zu sehen, diese mit ihnen durchzumachen und vor allem zu verbessern und zu entwickeln ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes.

FLORIAN MÜHLSTEIN
NATIONALITÄTAUT
ALTER30
EBEL-SPIELZEIT2008 - 2017
EBEL-TEAMSEC KAC, Red Bull Salzburg, EC VSV
EBEL-SPIELE312
EBEL-PUNKTE48
SONSTIGES- U20-Meister 2009 (KAC)
- EBEL-Champion 2009 (KAC), 2010, 2011, 2015 (jeweils RB Salzburg)
- 27 A-Länderspiele (2 Assists)
- Vize-Weltmeister der Div. I mit Österreich (2014)
- 1 A-WM-Teilnahme (2015)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein! Ich bin zufrieden, wie alles gekommen ist.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Eine Reise nach Ungarn mit dem KAC zu meinem vermeintlich ersten EBEL-Spiel. Ich wurde jedoch vergessen anzumelden und somit war ich den ganzen Tag unterwegs und durfte bei dem Spiel nur zusehen.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wahrscheinlich würde ich aufgrund meiner schulischen Ausbildung in irgendeinem Büro sitzen. Diese Frage hat sich aber nie gestellt. Ich wollte meinen Traum verwirklichen und habe diesem alles untergeordnet.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Nochmal erleben muss nicht sein. Ich schaue auf großartige Siege wie auf schmerzhafte Niederlagen zurück und bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Da gibt es einige. Würde mir aber nie in den Sinn kommen etwas von der Kabine nach Außen zu tragen 😉.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Benjamin Petrik
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Daniel Welser
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Benoit Gratton
  • Dein bester Trainer?
    Ich hatte viele gute Trainer und Persönlichkeiten. Angefangen bei Kruno Sekulic über Helmuth, Hans Sulzer und Gerald Ressmann bis Pierre Page, Matt McIlvane und Don Jackson.

Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

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Q&A #27: Was wurde aus… Rob Schremp? https://hockey-news.info/qa-27-was-wurde-aus-rob-schremp/ Sat, 02 Jan 2021 17:16:50 +0000 https://hockey-news.info/?p=85256 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die heimische Liga in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 27. Ausgabe widmen wir uns einem US-Amerikaner, der zweimal in der heimischen […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die heimische Liga in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 27. Ausgabe widmen wir uns einem US-Amerikaner, der zweimal in der heimischen Liga auflief, jedoch nur bei einem Verein: Den Red Bulls aus Salzburg. Besonders in Erinnerung bleiben wohl seine Lacrosse-Style-Einlage wie hier im Jänner 2018 gegen die Graz99ers.

Rob, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Meine Tage sind sehr genau durchgeplant. Ich leite zwei Firmen und verbringe meine Zeit damit, Prozesse und Abläufe zu organisieren und sicherzustellen dass alles reibungslos verläuft.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge alle Ligen da sich eine meiner Firmen mit der Entwicklung von Spielern beschäftigt. Deshalb verfolge ich den Eishockeysport weltweit.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich habe nun selbst die Kontrolle über mein Leben und bin für mein Tun und Handeln und über meinen Erfolg alleine verantwortlich.

ROB SCHREMP
NATIONALITÄTUSA
ALTER34
EBEL-SPIELZEIT2012/13 & 2017/18
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg
EBEL-SPIELE92
EBEL-PUNKTE110
SONSTIGES- OHL-Champion 2005
- Beste Plus/Minus-Wertung in den EBEL-Playoffs 2013
- Meiste Assists in den EBEL-Playoffs 2013
- EBEL-Vizemeister 2018
- AHL Allstar-Game 2008 & 2016
- Feierte heuer ein Comeback in der lettischen Liga bei Mogo

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, ich hab als ganz junger Mensch Nordamerika verlassen. Das hat dazu geführt dass ich meine Frau kennen lernte und mit ihr eine Familie gründete. Somit kann ich keineswegs sagen dass ich etwas bedaure.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ich kann hier wirklich nicht eine Sache besonders hervorheben. Ich hab nämlich so viel Schei… gesehen…

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Vermutlich Spiel 7 in den EBEL-Finals 2018. Es ist mir unerklärlich wie wir den 3:2 Serien-Vorsprung gegen Bozen verspielen und Spiel 7 verlieren konnten…

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Kiril Kabanov
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Robert Nilsson
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Sidney Crosby
  • Dein bester Trainer?
    Don Kirnan

Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

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Q&A: 26 Cracks standen Rede & Antwort: https://hockey-news.info/qa-26-cracks-standen-rede-antwort/ Mon, 14 Sep 2020 08:24:52 +0000 https://hockey-news.info/?p=83979 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben:

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben:

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

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Q&A #26: Was wurde aus… Engelbert Linder? https://hockey-news.info/qa-26-was-wurde-aus-engelbert-linder/ Mon, 10 Aug 2020 08:28:14 +0000 https://hockey-news.info/?p=82232 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die heimische Liga in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 26. Ausgabe widmen wir uns einem VSV-Urgestein, das mit den Villacher Adlern […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die heimische Liga in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 26. Ausgabe widmen wir uns einem VSV-Urgestein, das mit den Villacher Adlern vier Meistertitel holte. Aussagen wie „Wennst bei mir einistichst rinnt’s aussa, dos blaue Bluat“ sind legendär und „Zopfn“ Linder wurde zum Villacher Volksheld. Auch für das österreichische Nationalteam war er jahrelang ein Fixposten und nahm neun Jahre in Folge an Weltmeisterschaften teil.

Engelbert, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nach der Karriere habe ich eine Familie gegründet, arbeite beim Magistrat der Stadt Villach und bin Präsident der VSV Old Stars.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, weil mein Neffe Nico Brunner derzeit beim VSV in der ICEHL spielt.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Der Alltag hat sich sehr verändert. Ich trainiere weniger und habe mehr Zeit für Familie und Freunde.

ENGELBERT LINDER
NATIONALITÄTÖSTERREICH
ALTER58
EBEL-SPIELZEIT-
EBEL-TEAMS-
EBEL-SPIELE-
EBEL-PUNKTE-
SONSTIGES- 4-facher österr. Meister mit dem VSV (81/92/93/99)
- Spiele 21 Saisonen für Villach und 2 für die Graz99ers
- nahm für Österreich an 2 Olympischen Spielen, 5 A-WM's und 4 B-WM's teil
- VSV-Crack Nico Brunner ist sein Neffe

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, absolut nicht.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Kurios waren die vier Meistertitel mit dem VSV und besonders die Saison 91/92. Dabei vor Allem das Siegestor in Graz zum Österreichischen Meistertitel. Auch die Teilnahme an zwei Olympischen Spielen und etlichen A Weltmeisterschaften waren absolute Highlights.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Definitiv: Szene-Gastronom!

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, das bereits erwähnte Finalspiel in Graz 91/92. Weil es ein unglaublicher Moment für den VSV, die Fans und Villach selbst war. Und auch das Spiel zum Meistertitel in Klagenfurt 1998/99 würde ich gerne nochmal erleben.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Das waren viel zu viele um sie jetzt aufzuzählen…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Giuseppe Mion, Roland Schurian und Roland Kowalczyk
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Giuseppe Mion, Herbert Hohenberger und Sven Klimbacher
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Ich hatte keine Gegner…
  • Dein bester Trainer?
    Bart Crashley und Ron Kennedy

Pic: Screenshot/Twitter

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Q&A #25: Was wurde aus… Luciano Aquino? https://hockey-news.info/qa-25-was-wurde-aus-luciano-aquino/ Thu, 06 Aug 2020 09:46:27 +0000 https://hockey-news.info/?p=82058 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 25. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der ein absoluter Punktegarant war und […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 25. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der ein absoluter Punktegarant war und 2016 mit nur 31 Jahren seine Karriere früh beendete. Luciano Aquino war in Dornbirn und danach in Salzburg ein absoluter Topscorer mit einer unglaublichen Quote von 1,3 Punkten pro Spiel. Er ist damit auch in der gesamten EBEL-Geschichte unter den Top 6 der Spieler mit dem höchsten Punkteschnitt.

Luciano, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nach meiner Eishockeykarriere habe ich im ganz normalen Berufsleben Fuß gefasst und leite meine Firma. Nun habe ich aber mehr Zeit für meine Familie.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge die Liga nach wie vor über die sozialen Medien.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Gar nichts, außer das ich nicht mehr Eishockey spiele 😂

LUCIANO AQUINO
NATIONALITÄTKANADA/ITALIEN
ALTER35
EBEL-SPIELZEIT2012-2016
EBEL-TEAMSEC Dornbirn, Red Bull Salzburg
EBEL-SPIELE173
EBEL-PUNKTE226
SONSTIGES- NCAA-Champion 2004 (University of Maine)
- IHL-Champion 2008 (Fort Wayne)
- EBEL-Champion 2016 (Salzburg)
- EBEL-Topscorer 2013 (71 Punkte)
- 5 A-Teamspiele für Italien

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, es gibt keine Entscheidung die ich aus meiner Hockeykarriere wirklich bereue. Eines hätte ich aber mit dem Wissen von heute doch anders gemacht: Ich würde die Zeit mit meinen Teamkollegen denke ich mehr genießen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ja da gibt es eine die mir spontan einfällt: Als ich in Italien spielte, fiel ein massiver Bau vor uns auf die Straße und wir saßen im Bus fest. Wir mussten 14 Stunden warten bis die Feuerwehr den Baum entfernt hatte und wir zurückkehren konnten.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wäre ich kein Eishockeyspieler geworden hätte ich definitiv schon früher gemacht was ich jetzt mache: Ich bin Finanzberater.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, 2 Spiele: Einerseits das Finalspiel 7 2008 mit den Fort Wayne Komets in der IHL gegen die Port Huron Icehawks, als wir den Titel holten. Und andererseits Finalspiel 6 mit Salzburg 2016 gegen Znojmo. Auch da holten wir den Titel.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ich erinnere mich daran als ein Spieler einem anderen die Skates mit Rasierschaum füllte und seine Schuhbänder abschnitt.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Dale Mitchell
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Wojtek Wolski
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Jeff Carter
  • Dein bester Trainer?
    Stan Butler

Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Der Beitrag Q&A #25: Was wurde aus… Luciano Aquino? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Q&A #24: Was wurde aus… Christian Cseh? https://hockey-news.info/qa-24-was-wurde-aus-christian-cseh/ Mon, 03 Aug 2020 10:49:06 +0000 https://hockey-news.info/?p=81873 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 24. Ausgabe widmen wir uns einem Wiener, der zwar nur in einer Saison […]

Der Beitrag Q&A #24: Was wurde aus… Christian Cseh? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 24. Ausgabe widmen wir uns einem Wiener, der zwar nur in einer Saison EBEL spielte, aber da den Title holte. Christian Cseh ist seither und mittlerweile seit 15 Jahre als Goaliecoach tätig und kam dabei auch bis nach Deutschland. Im Q&A erzählt er ausführlich seine Erlebnisse und Erfahrungen aus über 30 Jahren Goalie-und Coaching.

Christian, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin heute Tormanntrainer der Okanagan Hockey Akademie und dort für die Entwicklung der Torhüter und des gesamten Torhüter-Programms zuständig. Außerdem bin ich Ausbildner einiger hoffnungsvoller Talente im Bereich Torhütertrainer. Weiters organisiere ich Torhütercamps. Dazu findet man alles unter www.hockeygoaliecamp.com. Davor war ich bei den Vienna Capitals für die Entwicklung der Torhüter und des Entwicklungsprogramms für Torhüter zuständig.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge die Liga natürlich noch. Besonders interessant ist es wenn junge Torhüter spielen. Leider kommt das aber nicht allzu oft vor.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Die Ausbildung der Torhüter ist viel breiter gefächert als früher. Zu meiner Zeit ging es meist nur um Spielsituationen die man durchgenommen hat. Heute wird die Entwicklungsarbeit in verschiedene Teile aufgebrochen. Es wird viel mehr darauf geschaut was der Torhüter braucht um sich zu verbessern. Technik und Physik ist das eine, aber heute arbeitet man verstärkt an der mentalen und taktischen Seite. Alles wird viel genauer gemacht, es gibt auch mehr Torhütertrainer. Man ist vernetzt und tauscht sich viel oder auch permanent mit Trainern aus anderen Nationen aus.

CHRISTIAN CSEH
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER48
EBEL-SPIELZEIT2004-05
EBEL-TEAMSVienna Capitals
EBEL-SPIELE7
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- EBEL-Champion 2005 (Vienna Capitals)
- Absolvierte acht Saisonen in der damaligen Bundesliga für den WEV, die KSV und die Vienna Capitals
- Bestritt 1990 die U20-WM für Österreich
-seit 15 Jahren als Torhütertrainer tätig

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ja, da gibt es tatsächlich eine. Ich weiß nicht mehr genau ob es 1994 oder 1995 war. Da bekam ich einen Anruf vom damaligen Präsidenten der VEU, Herrn Amann. Er bot mir damals an, gemeinsam mit Claus Dalpiaz das Torhütergespann in Feldkirch zu bilden. Reinhard Divis war damals noch in der Jugend der VEU. Ich sagte ab und blieb beim CE Wien, der zu dieser Zeit in der Bundesliga spielte. Ich sagte also Nein zu der Möglichkeit bei der damals besten Mannschaft Europas zu spielen. Im Nachhinein interessant zu hinterfragen was wohl passiert wäre wenn ich Ja gesagt hätte. Vielleicht wäre ich ja dann später statt Reinhard in der NHL gewesen. 😅

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Naja, in der guten alten Zeit gab es vieles das heute als kurios betrachtet werden würde. Sicher eine der kuriosesten Geschichten war, als ich mit dem UEC Niederösterreich der damals in St. Pölten spielte, ein Vorbereitungsspiel gegen Ehrwald hatte und Peter Szybisti und Heinz Kuchinka sich zuerst am Eis und dann, nachdem beide ausgeschlossen wurden, sich auf der Tribüne so bekämpften. Und zwar so intensiv, dass wir Spieler einfach zu spielen aufhörten und nach oben sahen, ohne dass ein Pfiff das Spiel unterbrochen hätte.

Oder vor dem zweiten Finalspiel mit den Capitals gegen den KAC. Wir vergaßen damals Ray Podloski an der Autobahnraststätte. Es hat eine Weile gedauert bis wir da drauf gekommen sind…

Es gibt soviele Geschichten, da könnte ich einen Abend damit füllen…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Zu meiner Zeit war es ja sowieso so, dass viele Spieler auch einen Job hatten. Die Professionalität die wir heute kennen, war damals noch nicht so gegeben…. Ein Kromp, Lanzinger oder ich waren bei der Post, beim KAC waren einige beim Magistrat und bei anderen Teams gab es auch Spieler die auch arbeiteten. Als Kind wollte ich Straßenbahnfahrer werden, dann Koch, dann Lehrer usw….😅

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es gibt tatsächlich drei Spiele die ich wirklich gerne nochmals erleben wollen würde, zwei davon gegen den KAC. Erst mal das Alpenliga-Semifinale, ich glaube das war 1995. Wir haben damals trotz vieler Verletzter den KAC in Klagenfurt mit 1:2 besiegt und sind ins Finale gegen Feldkirch eingezogen.

Und dann noch das Semifinalspiel 3 in Klagenfurt mit den Kapfenberg Tigers. Ich glaube das war die Saison 2000/01. Wir waren damals in der Best of Five-Serie schon 0:2 zurück. Der legendäre Klagenfurter Reporter Willi Valentin hat damals schon während dem Warm-Up auf dem Eis die Klagenfurter Spieler posieren lassen. Klagenfurt war so siegessicher und am Ende gingen wir als 2:6 Sieger vom Eis. Auf Youtube gibt es das Video vom legendären Interview mit Gixi Güntner, das war von diesem Spiel. Seit Jahren versuche ich diese Spiele irgendwo herzubekommen, da es damals TV-Spiele waren, sollte es Aufzeichnungen geben. Diese zwei Spiele würde ich gerne nochmal erleben.

Und dazu mein Spiel gegen Deutschland bei der U20-WM in Bad Tölz. Wir waren gegen die damals übermächtigen Deutschen klare Außenseiter. Unter Bill Gilligan haben wir uns aber lange gewehrt. Wir haben dann zwar 4:0 verloren, aber den Respekt des Gegners und des Publikums gewonnen.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Da gab es viele. Mir haben sie mal meine Socken zum heimgehen nass gemacht und ins Gefrierfach gelegt. Mit denen konnte ich maximal jemanden erschlagen aber nicht damit heimgehen. Versteckte Sachen, angenagelte Schuhe, zerschnittene oder verknotete Schuhbänder direkt vor dem Training, abgeklebte Kanten der Kufen, sogar zerschnittenes Gewand waren damals fast täglich Teil unseres Spieler Lebens… 😂😂😂

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Da gab es viele, zwei Besondere waren Dan Kesa mit dem ich ein Jahr bei den Capitals gespielt habe und Bobo Wieselthaler. Auch Helmut Zeiner, heute „Slimheli“ und Mogens Kostiha mit denen ich in meiner Zeit in der zweiten Liga gespielt habe, waren jeder auf seine eigene Art sehr sehr lustige Typen…
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Der beste Torhüterkollege, das ist schwer zu sagen: Fredy Chabot war ein toller Partner, für kurze Zeit auch Marko Leinonen. Der beste Teamkollege bei den Feldspieler ist noch Schwerer: Es gab einen Dieter Kalt der ein Vorbild für alle war, von den Verteidigern habe ich mit Kevin Wortman gut harmoniert. Es gab wirklich einige die ich hier angeben könnte…
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Ich würde meinen Bengt Ake Gustafsson. Ein großartiger Spieler der schwer auszurechnen war. Ein Christian Perthaler war sehr unangenehm vor dem Tor, ein Manfred Mühr in Villach, der mir öfter auf die Finger geklopft hat, da gab es Einige…
  • Dein bester Trainer?
    Der Trainer dem ich wohl am meisten zu verdanken habe, war Kurt Rusizka. Das wissen nur die Wenigsten, aber er war Österreichs erster Tormanntrainer, lange lange bevor ein Markus Kerschbaumer als Trainer da war. Als ich begonnen habe im Tor zu spielen, hatten wir beim damaligen WEV bereits Torhütercamps. Wir hatten zweimal am Tag Eis-und Trockentraining, Video mit am Eis, Videoanalysen, etc.,etc. Filme der russischen Torhüter-Schule um Tretiak, die damals eigentlich nicht zu bekommen waren… Und all das jahrelang! Er war seiner Zeit weit voraus. All die Wiener Torhüter wie Andreas Salat, Andreas Philipp, Martin Satorina, meine Wenigkeit, einige andere und nicht zu vergessen auch ein Reinhard Divis haben bei ihm gelernt. Der eine länger der andere kürzer, aber er war eigentlich Österreichs Pionier in Sachen Goaliecoaching gut 20 Jahre vor Markus Kerschbaumer. In meiner jetzigen Funktion als Trainer bin ich meinem Mentor Stefan Ladhe (Tormanntrainer des Schwedischen Nationalteams) sehr dankbar, denn er hat meinen Horizont als Trainer enorm erweitert.

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Q&A: Was wurde aus…? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-2/ Sun, 02 Aug 2020 10:39:07 +0000 https://hockey-news.info/?p=81871 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben:

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben:

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

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Q&A #23: Was wurde aus… Jari Suorsa? https://hockey-news.info/qa-23-was-wurde-aus-jari-suorsa/ Wed, 29 Jul 2020 07:14:59 +0000 https://hockey-news.info/?p=81762 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 23. Ausgabe widmen wir uns einem finnischen Stürmer der vor Allem bei den […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 23. Ausgabe widmen wir uns einem finnischen Stürmer der vor Allem bei den Vienna Capitals lange aktiv und sehr beliebt war. Seinen Wechsel nach Graz bereut er jedoch. Jari Suorsa bestätigt die These, dass Finnen nicht unbedingt die gesprächigsten Zeitgenossen sind und hält sich mit seinen Antworten recht kurz. Seine aktive Karriere ließ der heutige Profischiedsrichter übrigens 2011 in Zell am See ausklingen.

Jari, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Aktuell bin ich Schiedsrichter in der finnischen Liiga und arbeite parallel mit einer Jugendmannschaft in meiner Heimatstadt.

Verfolgst du die Liga noch?
Manchmal, aber nicht sehr häufig. Ich hätte aber einen Wunsch: Ich würde irrsinnig gerne ein Spiel in der ICEHL als Referee leiten!

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich habe meine Karriere ja gar nicht beendet, sie nur etwas verändert😂

JARI SUORSA
NATIONALITÄTFinnland
ALTER44
EBEL-SPIELZEIT2003-2007
EBEL-TEAMSVienna Capitals, Graz99ers
EBEL-SPIELE178
EBEL-PUNKTE89
SONSTIGES- EBEL-Champion 2005 (Vienna Capitals)
- 123 Nationalliga-Einsätze für Zell am See (173 Scorerpunkte)
- Liiga-Vizemeister 1998 (Ilves Tampere)
- War in sieben Ländern aktiv

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ja, ich hab mich in der Saison 2006/07 für das falsche Team entschieden… (Anmerkung: Soursa unterschrieb damals bei den Graz99ers)

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Die Zeit in Graz…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich glaube ich wäre Fischer oder Fußballspieler geworden.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, das letzte Finalspiel 2005 gegen den EC KAC!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Darcy Werenky
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Ray Podloski
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Phil Lakos
  • Dein bester Trainer?
    Jim Boni

Pic: GEPA pictures/ Heiko Mandl

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Q&A: Was wurde aus…? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus/ Mon, 20 Jul 2020 15:29:12 +0000 https://hockey-news.info/?p=81532 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben: Photo by Mariah Hewines on Unsplash

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

Hier die Übersicht aller bislang veröffentlichten Ausgaben:

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Photo by Mariah Hewines on Unsplash

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Q&A #22: Was wurde aus… Patrick Machreich? https://hockey-news.info/qa-22-was-wurde-aus-patrick-machreich/ Sun, 19 Jul 2020 11:40:36 +0000 https://hockey-news.info/?p=81503 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 22. Ausgabe widmen wir uns einem österreichischen Torhüter, der beinahe seine gesamte Karriere […]

Der Beitrag Q&A #22: Was wurde aus… Patrick Machreich? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 22. Ausgabe widmen wir uns einem österreichischen Torhüter, der beinahe seine gesamte Karriere in der Heimat verbrachte. Für insgesamt vier Teams stand er in der EBEL zwischen den Pfosten und auch im Nationalteam war er im Einsatz, nahm an zwei Weltmeisterschaften teil. Patrick Machreich ist nun im Trainergeschäft tätig.

Patrick, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nachdem ich, für mich unerwartet, keinen Vertrag mehr bekommen habe, bin ich kurze Zeit in der Luft gehangen. Durch ein Gespräch mit einem Freund ergab sich die Möglichkeit, in einer Gärtnerei zu arbeiten, wo ich jetzt hauptberuflich tätig bin.
Außerdem bin ich als Trainer tätig.  Zum einen trainiere ich die U10 und die gesamten Goalies beim EK Zell am See. Zum anderen war ich letzte Saison Goalietrainer des U16-Nationalteams und betreue die Goalies bei den Camps der „The Hockey Engineers“ von Dieter Werfring. (Anm. der Redaktion: Das Interview fand vor der Bekanntgabe dass Machreich neuer VSV-Goalietrainer wird statt)

Verfolgst du die Liga noch?
Ja.  Sofern die Zeit es erlaubt,  schau ich  mir online Spiele an und lese die News der Liga. Allerdings war mein Fokus vergangene Saison mehr auf die AHL gerichtet.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Eishockeybezogen hat sich der Blickwinkel geändert. Als Trainer musste ich lernen (und lerne immer noch), worauf meine Beobachtungen zu richten sind. Gerade in der Kampfmannschaft des EKZ hab ich viel gelernt, worauf ich bei Spielern (nicht nur Goalies) achten muss, sei es im Bereich des Systems, der Skills, der Körpersprache etc.

PATRICK MACHREICH
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER39
EBEL-SPIELZEIT2003-2016
EBEL-TEAMSGraz99ers, EC VSV, Black Wings Linz, HC Innsbruck
EBEL-SPIELE213
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- EBEL-Champion 2006 (EC VSV)
-Nationalliga-Champion 2009 (EHC Lustenau)
- Nationalliga-Champion 2011 (VEU Feldkirch)
- 4 Spiele im A-Nationalteam
- Teilnahme an 2 A-Weltmeisterschaften (1 Einsatz)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich weiß, dass ich Fehler gemacht und auch falsche Entscheidungen getroffen habe, die ich aber nicht bereue. Ich habe aber genau so gute und richtige Entscheidungen getroffen. Das Wichtigste für mich ist es, aus meinen Fehlern gelernt zu haben. Aus dieser Erfahrung heraus, möchte ich sowohl jungen und auch älteren Spielern in ihrer Weiterentwicklung als Spieler und als Mensch helfen. Allerdings muss jeder Fehler machen, um daraus zu lernen und zu wachsen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Mir fällt dazu die Geschichte beim VSV ein, als der falsche Penaltyschütze (Lanzinger statt Bousquet) geschossen hat. Danach gab es ja den Einspruch bei der Liga und eines Tages hieß es, dass der eine Penalty wiederholt werden würde, was ja später auch geschah. Kurze Zeit vor der Wiederholung des Penaltys ist schon ein kleiner Teil der Mannschaft, ich glaube es  waren 6 Spieler, Gert Prohaska und ich mit dem Trainer, Richtung Wien gefahren. Der Penalty hätte damals schon wiederholt werden sollen. Kurz nach Graz bekamen wir wieder die Info, dass wir umkehren sollen und die Entscheidung vertagt wurde. Somit ging es wieder zurück nach Villach, mit einem Zwischenstopp im Hooters…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Hätte ich damals als junger Spieler geglaubt, dass ich nicht Profi werden kann, dann hätte ich wahrscheinlich die HTL besucht und hoffentlich auch abgeschlossen. Marketing hat mich später auch immer interessiert und tut es immer noch.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Da gibt es das eine und andere Spiel, das mir in Erinnerung ist. Aber das Spiel mit dem HCI gegen die 99ers, als Vanek beim Lock out in Graz gespielt hat, war sehr lässig. Nicht nur deshalb, weil wir gewinnen konnten. Vielmehr waren es die Emotionen und der gesamte Hype um Thomas.
Du konntest überall in den Medien Berichte über ihn lesen. Wenn ich mich nicht täusche, war es sogar das erste Heimspiel für Vanek. Servus TV war vor Ort und der „Bunker“ war ausverkauft. Er war ja zwei Saisonen lang mein Zuhause. Dazu kam, dass einige meiner steirischen Verwandten und Freunde in der Halle waren.
Das Spiel verlief für mich wie im Film. Ich musste meine Emotionen unter Kontrolle halten, was ich auch schaffte. Am Ende konnten wir knapp gewinnen.
Falls jemand das Spiel auf DVD hat, dann hätte ich gerne eine Kopie davon.  Danke!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Klassische Streiche, wie Wasser in den Schläger füllen, Ausrüstung mit Tape zusammen binden oder die Möbel des Hotelzimmers auf den Balkon stellen, sind Streiche die ich in Erinnerung habe.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Adam Munro (Ehemaliger HCI-Goalie) und Ryan Foster waren für mich sehr lustig und sehr sympathisch.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Mit Ryan Foster hat mich viel verbunden.  Wir waren insgesamt 9 (?) Saison in der gleichen Mannschaft. Dabei waren es drei unterschiedliche Teams.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Da fällt mir Heimo Lindner ein. Wir hatten einige Duelle im Penaltyschießen. Ich wusste was er für einen Move hatte und konnte meistens nichts gegen ihn ausrichten. Einmal überraschte er mich mit einem neuen Move. Ich blieb aber Sieger,  da mich die beiden Torstangen retteten.
  • Dein bester Trainer?
    Mike Zettel war für uns (damals jungen Spieler) in Graz sehr geduldig und sehr menschlich. Damals lernte ich, dass es im Leben nicht nur ums Eishockey geht.
    Auch Greg Holst war sehr ähnlich, wie ich in Zell am See in meiner letzten Saison als Profi sehen konnte. Er war natürlich der Motivator schlecht hin.
    Bill Stewart war speziell im taktischen Bereich sehr gut. Er analysierte alles und jeden. Die Wände waren voll von Infos und Statistiken über den Gegner.

Pic: Rohal

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Q&A #21: Was wurde aus… Guillaume Desbiens? https://hockey-news.info/qa-21-was-wurde-aus-guillaume-desbiens/ Wed, 15 Jul 2020 09:22:11 +0000 https://hockey-news.info/?p=81318 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 21. Ausgabe widmen wir uns einem kanadischen Stürmer, der mit NHL-Erfahrung nach Dornbirn […]

Der Beitrag Q&A #21: Was wurde aus… Guillaume Desbiens? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 21. Ausgabe widmen wir uns einem kanadischen Stürmer, der mit NHL-Erfahrung nach Dornbirn kam. Außerdem lief er auch einige Spiele für die Drachen aus Laibach auf. Seine Karriere beendete er 2017 mit einem Titel. Die Bulldogs verfolgt Guillaume Desbiens immer noch und eine Rückkehr nach Europa könnte er sich gut vorstellen.

Guillaume, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich lebe mit meiner Frau und unseren zwei Töchtern in Minneapolis, Minnesota und arbeite als Vertriebsmitarbeiter für Husqvarna Construction Products. Das ist mein Tagesjob. Ich bin aber auch Co-Trainer für eine High-School-Eishockeymannschaft hier in Minnesota und US-Scout für die Blainville-Boisbriand Armada, ein Team der QMJHL. Ich glaube, ich bin beschäftigter als früher, als ich Hockey gespielt habe!

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, sehr sogar. Ich habe Freunde, die noch in der Liga spielen. Ich halte mich auch gerne über Dornbirn auf dem Laufenden und sehe nach, wie es dem Team geht. Ich habe meine Zeit dort geliebt und meine Familie hat sehr gute Erinnerungen an unsere Zeit in Vorarlberg.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Es ist viel schwieriger, in Form zu bleiben! Durch meine Arbeit als Hockeyspieler war ich 12 Monate im Jahr in ausgezeichneter körperlicher Verfassung. Jetzt muss ich hier und da während der Woche 30-45 Minuten finden, um zu trainieren. Als Familie sind wir sehr aktiv und machen gerne Wanderungen, Radtouren, Spaziergänge und gehen sogar Inlineskaten. Das hilft!

GUILLAUME DESBIENS
NATIONALITÄTKANADA
ALTER35
EBEL-SPIELZEIT2014-2016
EBEL-TEAMSEC Dornbirn, Olimpija Ljubljana
EBEL-SPIELE59
EBEL-PUNKTE24
SONSTIGES- 23 NHL-Spiele für die Vancouver Canucks & Calgary Flames
- Sammelte 1.082 Strafminuten in 506 AHL-Spielen
- Kam in seiner gesamten Karriere auf 2.641 Strafminuten aus 1.067 Profispielen
- Calder Cup-Champion 2008 (Chicago Wolves)
- EIHL-Champion 2016 (Sheffield Steelers)
- EIHL-Playoff-Champion 2017 (Sheffield Steelers)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich denke, wir alle glauben, dass wir alles tun, um das höchste Niveau zu erreichen. Ich denke ich war ein sehr engagierter Hockeyspieler, aber im Nachhinein denke ich, dass ich die allseits bekannten zusätzlichen 5% oder 10% hätte finden können, die mir möglicherweise geholfen hätten, länger auf höchstem Niveau zu bleiben.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Es war kurios in Europa zu spielen, aber auf eine positive Art und Weise! Ich hatte den „großen Teich“ vorher noch nie überquert, daher war es eine fantastische Erfahrung, in Ländern wie Österreich, Slowenien und England zu leben. Jedes Land hat seine eigenen Kulturen und Feinheiten. Es macht immer Spaß das zu lernen und ein Teil davon zu sein.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich wollte immer irgendwie mit dem Eishockeysport verbunden sein, also hätte ich wahrscheinlich einen Weg gefunden, auf die eine oder andere Weise Trainer oder GM zu werden. Es ist immer noch etwas, was ich in Zukunft gerne tun würde, und ich habe immer ein offenes Ohr für Coaching-Möglichkeiten in Europa.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, mein letztes Spiel als Profispieler im Jahr 2017. Ich war bei den Sheffield Steelers in der EIHL und wir spielten im Playoff-Finale. Wir haben dieses Spiel in der 3.Verlängerung gewonnen, und die Playoffs gewonnen. Es war die beste Möglichkeit, meine Karriere zu beenden. Aber ich würde gerne diese Aufregung und diesen Adrenalinschub nochmal spüren, den ich während des Spiels spürte.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ja, während meines ersten NHL-Spiels mit den Vancouver Canucks bereitete ich mich auf das Aufwärmen vor. Ich verließ den Umkleideraum, um meinen Stock zu holen, und als ich zurückkam, war mein Helm weg. Die Jungs haben ihn versteckt. Ich musste ungefähr 30 Sekunden lang ohne Helm alleine auf das Eis springen, bevor der Rest des Teams folgte. Es fühlte sich wie Stunden an, aber es war lustig und es half mir definitiv, etwas von der Nervosität loszuwerden, die ich erlebte.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Mike Keane. Er hatte die besten Streiche, aber er war auch der beste Anführer und engagierteste Hockeyspieler, mit dem ich gespielt habe.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Ich hatte die Chance, mit einigen großartigen Cracks zu spielen. Ich hatte einige meiner besten Erfolge in der ECHL mit Jeff Campbell und Brad Schell. In meiner produktivsten Saison in der AHL war ich oft mit Jason Krog zusammen am Eis und erhielt seine unglaublichen Pässe. Ich schaffte es irgendwie, einem Shift mit den Sedin-Zwillingen in Vancouver zu spielen. Ich denke, der Trainer hat einen großen Fehler gemacht und es ist natürlich nie wieder passiert, aber es hat richtig Spaß gemacht!
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Als Duo waren Keath Aucoin und Alexandre Giroux sehr schwer einzubremsen. Wir haben gegen sie im Calder Cup-Finale gespielt, als ich bei den Manitoba Moose war. Es war als konnten sie jederzeit einfach den Schalter umlegen und ein Tor erzielen.
  • Dein bester Trainer?
    Alain Vigneault war der beste Trainer, für den ich gespielt habe. Ich habe nicht lange für ihn gespielt, aber er war immer gut vorbereitet und konnte sich während eines Spiels sehr schnell anpassen. Auf persönlicher Ebene waren Troy Ward und Scott Arniel die Trainer, von denen ich am meisten gelernt habe und mit denen ich auf und neben dem Eis am meisten Erfolg hatte.

Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

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Q&A #20: Was wurde aus… Heimo Lindner? https://hockey-news.info/qa-20-was-wurde-aus-heimo-lindner/ Mon, 06 Jul 2020 06:20:00 +0000 https://hockey-news.info/?p=81011 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 20. Ausgabe widmen wir uns einem heimischen Stürmer, der vor Allem für sein […]

Der Beitrag Q&A #20: Was wurde aus… Heimo Lindner? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 20. Ausgabe widmen wir uns einem heimischen Stürmer, der vor Allem für sein kompromissloses Spiel berüchtigt war. Seine Spielerkarriere führte in zu vier Vereinen und zu einer A-Weltmeisterschaft. Heute ist Heimo Lindner nach wie vor im Eishockeybusiness und hat viele weitere Verpflichtungen.

Heimo, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Heute bin ich Ehemann, Familienvater von Zwillingen, Gebietsverkaufsleiter für die Donauversicherung AG in Vorarlberg, Headcoach und sportlicher Leiter des SC Hohenems. Wie ich das alles unter einen Hut bekomme, frage ich mich zwar jeden Tag, die Herausforderungen des täglichen Lebens fordern und machen mich aus. Meiner Familie kann ich dafür nur danken.

Verfolgst du die Liga noch?
Ich verfolge zwar die Liga, live im Stadion kann ich mir die Spiele aus diversen Gründen nicht mehr anschauen. Meine Meinung zur Punkteregelung habe ich bereits des Öfteren kundgetan. Die Punkteregelung ist für mich, wie auch für sehr viele andere Kollegen und Wegbegleiter, eine Katastrophe für das österreichische Eishockey.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Das Spiel ist viel schneller und athletischer geworden, aber es ist anders als zu unserer Zeit.

HEIMO LINDNER
NATIONALITÄTÖSTERREICH
ALTER41
EBEL-SPIELZEIT2003-2008
EBEL-TEAMSHC Innsbruck, EC KAC
EBEL-SPIELE217
EBEL-PUNKTE121
SONSTIGES- Nationalliga-Meister 2011 (VEU Feldkirch)
- 9 A-Teamspiele
- 1 A-WM-Teilnahme (2001)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, positive als auch negative Ereignisse und Entscheidungen haben mich geprägt, mein Leben beeinflusst und auf gewisse Weise auch verändert. Erfahrungen sammeln und positiv damit umzugehen prägt die Menschheit.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Da gibt es viele, am meisten in Erinnerung bleiben mir die Geschichten rund um und mit Todd Elik. Was für ein Genie er am Eis war und wie schnell er die Nerven verloren hat. Auch die Finalserie 2005 mit dem KAC gegen die Capitals bleibt mir vermutlich für immer in Erinnerung. 6 Spiele hintereinander gewann immer das Auswärtsteam, ausgerechnet in Spiel 7 konnten sich die Caps als Heimteam die Meisterschaft sichern. Bis heute meine und damals unsere bitterste Niederlage.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Das kann ich nicht beantworten. Ich bin aber sehr stolz, dass ich ein Leben führen darf, welches ich mir immer gewünscht habe. Ich bin gesund, habe eine wundervolle Familie und einen Beruf, der mir jeden Tag Freude bereitet.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Spiel 7 gegen die Capitals 2005! Hard but true!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Das will keiner wissen! Diese Geschichten bleiben in der Kabine.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Zu viele, aber die Lustigsten waren sicher Darcy Martini, Rob Doyle, Markus „Mäci“ Peintner, Gert „Gürtel“ Prohaska, Michi „i seh nix“ Puschacher, Manfred „Hidi“ Mühr, Kevin Miehm, Rick Nasheim und zu guter Letzt Walter Fussi.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Martin Mallinger, Stefan Holmgren und Kevin Miehm.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Chris Kunitz, Gorden Donelly, Martin und Herbert Hohenberger
  • Dein bester Trainer?
    Mats Waltin, obwohl er mich nicht ausstehen konnte.

Pic: SC Hohenems

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Q&A #19: Was wurde aus… Robert Lembacher? https://hockey-news.info/qa-19-was-wurde-aus-robert-lembacher/ Thu, 02 Jul 2020 09:42:32 +0000 https://hockey-news.info/?p=80738 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 19. Ausgabe widmen wir uns einem heimischen Defender, der bereits vor vier Jahren […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 19. Ausgabe widmen wir uns einem heimischen Defender, der bereits vor vier Jahren und damals mit nur 27 Jahren seine Profikarriere sehr früh beendete. Dabei war Robert Lembacher bis zu seinem Karriereende österreichischer Teamspieler und WM-Teilnehmer.

Robert, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nach Ende meiner Karriere bin ich mit meiner Familie in unsere Heimat Wien zurückgekehrt. Beruflich bin ich als externer Berater auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit bei Firmen aus den verschiedensten Branchen tätig. Natürlich genieße ich jetzt auch die Nähe zu meinen Freunden und meiner Familie, die ja in meiner aktiven Zeit nicht immer so gegeben war.

Verfolgst du die Liga noch?
Nur noch sporadisch. Die aktuellen Ergebnisse und die Tabelle von Zeit zu Zeit. Spiele verfolge ich weder in der Halle noch im TV regelmäßig. Die Prioritäten haben sich einfach zu sehr verschoben.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Das Volumen meines Bauches und das nicht zum Positiven. 😂 Spaß beiseite… Natürlich ist es schön an den Wochenenden mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen zu können und auch die Urlaubsplanung flexibler gestalten zu können.

ROBERT LEMBACHER
NATIONALITÄTÖSTERREICH
ALTER31
EBEL-SPIELZEIT2007-2016
EBEL-TEAMSVienna Capitals, EC Red Bull Salzburg, Graz99ers, EC Dornbirn
EBEL-SPIELE403
EBEL-PUNKTE47
SONSTIGES- EBEL-Champion 2010 (Red Bull Salzburg)
- U20-Vizeweltmeister 2007 (Div. 1B) & 2008 (Div. 1A)
- U20-Weltmeister 2009 (Div. 1B)
- 40 A-Teamspiele
- 1 WM-Teilnahme 2016 (Div. 1A)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Gerade in meinen ersten Jahren als Profi hätte ich viel härter an mir arbeiten sollen und hätte einfach die Dinge mit mehr Geduld und weniger Druck angehen sollen. Der selbstauferlegte Druck (was passiert wenn die Karriere endet?) war bis zum Schluss eines meiner größten Probleme und im Nachhinein betrachtet völlig unbegründet. Und wie man auch in eurer Serie „Q&A“ sieht, hat noch jeder einen passenden Beruf nach der Karriere gefunden, deshalb sollte jeder Aktive die Zeit unbedingt genießen und sich nicht zu viele Gedanken über ein mögliches Karriereende machen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ganz eindeutig der Continental Cup damals mit Red Bull Salzburg in Liepajas. Am Tag des ersten Spiels war ich gerade am Weg zum Aufwärmen (Fußballspielen), als mir Pierre Page am Gang mitteilte, dass ich für das heutige Spiel der Backup Goalie wäre. Zuerst dachte ich an einen Scherz, doch dann erklärte er mir dass David LeNeveu abreisen musste, da seine Frau ein Kind erwartet und wir keinen Backup zur Verfügung haben. Reinhard Divis half mir damals in die Ausrüstung, da ich teilweise diese nicht mal richtig anziehen konnte. Natürlich war der Fokus auf das bevorstehende Spiel dahin, denn auch sie erlebten so eine Situation zum ersten Mal und amüsierten sich köstlich darüber. Als wir dann aufs Eis kamen wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen den ein oder anderen Schuss zu nehmen. Problem war nur, dass ich aus der Butterfly Position nicht mehr hoch kam, sodass mir zwei Kollegen wieder auf die Beine helfen mussten. Zum Glück konnten wir das anschließende Spiel gewinnen und Reinhard Divis verletzte sich nicht. So blieb mir auch mein internationales Pflichtspieldebüt als Torwart erspart.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Kann ich überhaupt nicht sagen, da ich mir nie einen anderen Job außer Eishockeyspieler vorstellen konnte.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Vermutlich das Entscheidungsspiel um den Aufstieg bei der U20-WM in Dänemark gegen Dänemark. Diese Stimmung vor, während und vor allem nach dem Spiel und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft waren etwas ganz Besonderes.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ad hoc fällt mir jetzt keiner ein, aber natürlich war die Zeit mit den Kollegen in der Kabine immer etwas ganz Besonderes. Da gehörten auch die verschiedensten Streiche und Sticheleien dazu.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Da gab es natürlich eine ganze Menge. Den meisten Spaß hatte ich immer mit den annähernd gleichaltrigen Kollegen.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Darcy Werenka – auf wie auch abseits vom Eis.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Thomas Raffl vo dem eigenen Tor weg zubekommen war ein Ding der Unmöglichkeit – er stand immer wie angewurzelt.
  • Dein bester Trainer?
    Alle meine Nachwuchstrainer, durch die ich die Leidenschaft zu diesem wunderbaren Sport entdeckt habe.

Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

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Q&A #18: Was wurde aus… Markus Peintner? https://hockey-news.info/qa-18-was-wurde-aus-markus-peintner/ Mon, 29 Jun 2020 14:57:55 +0000 https://hockey-news.info/?p=80715 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 18. Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer, der seine gesamte Karriere in Österreich […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 18. Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer, der seine gesamte Karriere in Österreich verbrachte und auch für das österreichische Nationalteam immer verfügbar war. Markus Peintner ist auch heute noch im Business und Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft.

Markus, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin Assistant Coach des österreichischen Nationalteams. Zusätzlich mache ich einerseits ein Fernstudium (Prävention und Gesundheitspsychologie), andererseits die Grundausbildung zum Vermögensberater und eine Intensivausbildung zum Thema Portfolio-Management.

Verfolgst du die Liga noch?
In meiner Tätigkeit als Assistant Coach des österreichischen Nationalteams verfolge ich die Liga und ihre Entwicklung natürlich sehr genau. Ich beobachte dabei nicht nur verschiedene Spieler, sondern auch intensiv die Spielsysteme und Spielphilosophien einiger Coaches.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich hatte nach meiner Spielerkarriere das Glück im Eishockeybereich zu bleiben und mich als Coach weiter entwickeln zu können. Dafür bin ich sehr dankbar.

MARKUS PEINTNER
NATIONALITÄTÖSTERREICH
ALTER39
EBEL-SPIELZEIT2003-2014
EBEL-TEAMSBlack Wings Linz, Vienna Capitals, EC VSV, Graz99ers
EBEL-SPIELE577
EBEL-PUNKTE365
SONSTIGES- Österr. Meister 2003 (Linz)
- EBEL-Champion 2005 (Vienna Capitals)
EBEL-Champion 2006 (EC VSV)
- U20-Weltmeister 2000 (Gruppe C)
- WM-Gold 2006 (Div. 1B), 2008 & 2009 (jeweils Div. 1A)
- 6 A-WM-Teilnahmen
- 149 A-Teameinsätze
- Erzielte in der Olympia-Quali 2013 den entscheidenden Treffer für Österreich gegen Deutschland

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Es gibt während einer Karriere, auch im Leben, immer wieder Situationen und Entscheidungen, die man im Nachhinein anders treffen würde. Aber zu dem Zeitpunkt waren sie die richtigen, und dazu sollte man stehen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Meine Karriere hätte schon zu Ende sein können bevor sie überhaupt begonnen hat. Eine auf jeden Fall interessante Geschichte ist mir gleich zu Beginn meiner Profikarriere widerfahren. Ich bin mit 18, in meinem ersten Profijahr, über die Vermittlung eines Agenten nach Schweden zu einem Zweitligateam geflogen. Es war eigentlich alles mit dem Agenten besprochen und organisiert. Als ich aber in diesem fremden Land angekommen und davon ausgegangen war, dass ich das Jahr in Schweden verbringen würde, wurde mir auf einmal bewusst, dass der Verein nicht wirklich was von mir wusste bzw. davon ausgegangen ist, dass ich nach zwei Wochen Training mit der ersten Mannschaft wieder weiterreise. Ich bin dann ohne jegliche Pläne in Schweden gestanden (damals noch ohne Handy, Tablet, usw.) und wusste eigentlich nicht recht wie es weitergehen würde, da alle Teams Ende August mit ihrer Teamplanung fertig waren. Nach 3 Wochen in Mora bin ich wieder zurück nach Österreich geflogen. Durch viel Glück und geschickten Verhandlungen meines neuen Agenten (meiner Mutter…) durfte ich mit dem Erstliga-Team in Feldkirch mittrainieren. Zwei Wochen später hat sich dann der Verein entschieden, dass ich einen Vertrag bekomme. Jetzt im Nachhinein ist das eine interessante Geschichte. Aber wie zuvor schon erwähnt hätte es passieren können, dass ich mit 18 vertragslos ein Jahr Pause hätte machen müssen. Und das wäre es mit einer Karriere wahrscheinlich gewesen…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Das kann ich ganz schwer sagen. Ich habe mich seit meinem 12.Lebensjahr zu 100% auf den Eishockeysport fokussiert. Für mich hat es nur ein Ziel gegeben, und das war Eishockeyprofi zu werden. Und danach habe ich sehr streng und diszipliniert gelebt.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Das ist eine einfache Antwort. Ich hatte sehr viele schöne Momente mit den Meistertiteln in Linz, Wien und Villach. Aber das prägendste und schönste Erlebnis war sicherlich das Spiel gegen Deutschland bei der Olympia Qualifikation.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Sehr lustig war der Streich mit Antti Pusa. Während eines Weihnachts- Wichtelspiels ist auf einmal die Polizei in unserer Kabine gestanden, hat  Antti Handschellen umgeschnallt und ihn im Polizeiauto abgeführt. 90% unseres Teams hatten keine Ahnung was vor sich geht, Antti noch weniger. Nach einer kurzen Spritztour brachten sie ihn aber zurück und eine gelungene Wichtelidee ging zu Ende. Ich weiss übrigens bis heute nicht wer sich das ausgedacht hat…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Gert „ Gee“ Prohaska & Heimo „Hamsta“ Lindner
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Bobby Wren & die Lukas-Brüder
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Mike Stewart & Gordon Donnelly
  • Dein bester Trainer?
    Da kann ich mich schwer für einen entscheiden, da ich sehr viele gute Coaches, von denen ich viel gelernt habe und die mich in meiner Entwicklung gefördert haben, miterleben durfte. Um ein paar aufzuzählen waren das sicherlich Stanislav Barda in meiner Linz-Zeit, Lars Bergström im Nationalteam und Mike Stewart in Villach.

PhotoCredit: Harald Dostal

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Q&A #17: Was wurde aus… Guillaume Lefebvre? https://hockey-news.info/qa-17-was-wurde-aus-guillaume-lefebvre/ Sat, 27 Jun 2020 09:36:06 +0000 https://hockey-news.info/?p=80704 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 17. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der drei Jahre in Graz aktiv […]

Der Beitrag Q&A #17: Was wurde aus… Guillaume Lefebvre? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 17. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der drei Jahre in Graz aktiv und bei den Fans äußerst beliebt war. „Sheriff“ wurde Guillaume Lefebvre auf Grund seiner harten Spielweise und seinem oftmaligem Auftreten als Mann für Recht und Ordnung genannt. Dies belegen seine 389 Strafminuten aus 130 Ligaeinsätzen. Nun studiert der heue 39-jährige.

Guillaume, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nach meiner letzten Saison in Frankreich nahm ich mir ein Jahr frei und fuhr mit einem Van durch die USA. Im Moment bin ich wieder am College und studiere Business.

Verfolgst du die Liga noch?
Natürlich verfolge ich die Graz99ers und ihre Ergebnisse weiterhin und auch die Spieler mit denen ich damals zusammen spielte.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Nun … ich habe ein paar Kilo zugenommen, 😂😂 aber jetzt werde ich fit, trainiere wieder und laufe. Im Ernst, es dauert einige Zeit, um sich an das Leben nach dem Hockey anzupassen. Es war sehr aufregend, vor Publikum zu spielen. Also das vermisse ich auf jeden Fall.

GUILLAUME LEFEBVRE
NATIONALITÄTKANADA
ALTER39
EBEL-SPIELZEIT2011-2014
EBEL-TEAMSGraz99ers
EBEL-SPIELE130
EBEL-PUNKTE50
SONSTIGES- 38 NHL-Einsätze für Philadelphia, Pittsburgh, Boston
- Durchschnittlich 3 Strafminuten pro EBEL-Spiel
- Karriereende 2015 in Frankreich (Angers)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, ich bereue wirklich nichts.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Da gibt es eigentlich nichts wirklich spezielles das mir jetzt einfallen würde. Es warne so viele schöne Geschichten die ich erleben durfte.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich wäre wirklich gerne Musiker geworden! Aber realistischer ist wohl irgendwas im Finanzbusiness.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, mein erstes Spiel im Bell Centre in Montreal. Ich spielte damals für die Philadelphia Flyers.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ich erinnere mich an eine Geschichte als jemand den Trainer bat, die unteren Öffnungen der Jeans eines Mitspielers zusammen zu nähen. Es war wirklich herrlich zu sehen wie er verzweifelte, als er seine Beine nicht durch die Hose bekam.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine?
    Colby Armstrong
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Mario Lemieux
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Alexei Kovalev
  • Dein bester Trainer?
    Jean Pronovost

PhotoCredit: Harald Dostal

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Q&A #16: Was wurde aus… Brad Purdie? https://hockey-news.info/qa-16-was-wurde-aus-brad-purdie/ Tue, 23 Jun 2020 14:25:01 +0000 https://hockey-news.info/?p=80572 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 16. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der vom VSV nach Europa geholt […]

Der Beitrag Q&A #16: Was wurde aus… Brad Purdie? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 16. Ausgabe widmen wir uns einem Legionär, der vom VSV nach Europa geholt wurde. Ein Jahr später ging es in die DEL, wo er sieben Jahre lang groß aufspielte. In Linz absolvierte er dann die letzten vier Saisonen seiner Laufbahn. Brad Purdie beendete 2011 seine Karriere und ist heute im Coaching-Geschäft tätig.

Brad, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Nach meinem Karriereende 2011 begann ich als Coach an der Universität von Manitoba zu coachen. Vier Jahre war ich dort tätig, seit nun fünf Saisonen arbeite ich nun an der RINK Hockey Academy in Winnipeg.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge die Liga nach wie vor. Ich bin immer neugierig wie es den Linzern geht.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Es hat sich seit dem Karriereende gar nicht so viel geändert. Natürlich werden meine Kinder älter und selbständiger, aber ich beschäftige mich immer noch mit Hockey und versuche so viel wie möglich zu tun, um den Kindern im Sport zu helfen. Hockey hat mir alles in meinem Leben gegeben und ich bin sehr glücklich darüber, in vielen großartigen Städten und Ländern gespielt zu haben.

BRAD PURDIE
NATIONALITÄTKANADA
ALTER47
EBEL-SPIELZEIT2007-2011
EBEL-TEAMSBlack Wings Linz
EBEL-SPIELE242
EBEL-PUNKTE254
SONSTIGES- US College-Meister 1993 (Univ. of Maine)
- DEL Toptorjäger (32) & Topscorer (75) 2002 (Krefeld)
- DEL-Spieler der Saison 2002
- DEL-Champion 2003 (Krefeld)
- 4x im DEL-Allstarteam
- EBEL-Toptorjäger (11) und Topscorer (22) in den Playoffs 2010

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Das Einzige das ich wirklich bedaure ist, dass ich 1996 nicht zum Trainingslager der Vancouver Canucks gefahren bin. Es ist eine lange Geschichte, aber ich wünschte, ich wäre damals hingefahren, einfach nur um die Erfahrung mit zu nehmen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Das seltsamste, aber denkwürdigste, das ich je erlebt habe, war unser Comeback gegen Wien in den Playoffs 2010. Nachdem unser Team die ersten drei Spiele im Halbfinale verloren hatte, dachten alle, wir würden ausscheiden, aber wir hatten Glück und hielten zusammen und es war ein unglaubliches Gefühl. Daran werde ich mich immer erinnern.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Dann wäre ich gerne Profigolfer geworden.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ein Spiel, das ich gerne noch einmal erleben würde, ist Spiel 5 der DEL-Finalserie 2003. Es war eine unglaubliche Atmosphäre in Köln und es war ein großartiges Spiel.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Mir fällt kein Kabinen-streich ein, aber ich habe es genossen, in Linz Tischtennis zu spielen.

Wer war:

  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Die Linemates, mit denen ich gerne gespielt habe, waren Rob Shearer und Markus Matthiasson. Wir hatten eine sehr schöne Chemie zusammen.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Der härteste Spieler oder der Spieler, gegen den ich am wenigsten gern gespielt habe, war Richard Seeley, als er in Wien war. Er hat gegen mich immer hart gespielt und mir keinen Platz gegeben. Rich und ich haben nach seiner Zeit in Wien zusammen in Linz gespielt und das hat mir viel mehr Spaß gemacht.
  • Dein bester Trainer?
    Ich hatte das Glück, für einige wirklich gute Trainer zu spielen, darunter Jim Boni, Geoff Ward, Butch Goring und Doug Mason.

Photo: GEPA pictures/ Matthias Hauer

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Q&A #15: Was wurde aus… Daniel Mitterdorfer? https://hockey-news.info/qa-15-was-wurde-aus-daniel-mitterdorfer/ Sat, 20 Jun 2020 05:50:43 +0000 https://hockey-news.info/?p=80477 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 15. Ausgabe widmen wir uns einem Tiroler, der zwar schon mit 28 Jahren […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 15. Ausgabe widmen wir uns einem Tiroler, der zwar schon mit 28 Jahren seine Profi-Karriere beendete, aber dennoch drei Meistertitel gewann. Daniel Mitterdorfer spulte insgesamt zwölf EBEL-Saisonen ab und hatte auch einen kurze Abstecher nach Finnland. Für Österreich stand er bei zwei Weltmeisterschaften am Eis.

Daniel, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin ganz normal im Arbeitsleben angekommen und derzeit angehender Kaminkehrer in der Firma meines Vaters. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und Freunden. Auch nach meiner Profi-Karriere darf ich den besten Sport der Welt beim EHC Kundl in der Tiroler Liga weiterhin ausüben.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, es macht mir immer noch Spaß bei vielen Spielen zu zu schauen und alte Teamkollegen anzufeuern und mit zu fiebern.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Mir gefällt der geregelte Ablauf und die freien Wochenenden über das ganze Jahr verteilt! Speziell in der Weihnachtszeit und zu Neujahr genieße ich die Zeit mit meiner Familie und Freunden.

DANIEL MITTERDORFER
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER30
EBEL-SPIELZEIT2005-2017
EBEL-TEAMSHC Innsbruck, Red Bull Salzburg, Black Wings Linz
EBEL-SPIELE431
EBEL-PUNKTE60
SONSTIGES- EBEL-Champion 2010, 2011 (jeweils Salzburg), 2012 (Linz)
- Meiste Strafminuten
- Österr. U20-Meister 2010
- EBEL-Playoffs 2017 (29)
- 61 Länderspiele für Österreich (2 WM-Teilnahmen)
- U20 Weltmeister 2008 (Div. I)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein ich denke nicht. Im Nachhinein zu sagen, diese oder jene Entscheidung wäre besser gewesen, ist immer sehr schwer. Ich durfte so viele tolle Erfahrungen machen und Menschen in meiner Laufbahn kennen lernen, sodass ich keine meiner Entscheidungen bereue.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Puh, das war wohl die eine Geschichte als wir damals mit dem EC Red Bull Salzburg in Laibach nicht zum Spiel angetreten sind. Damals hat das Pierre Page für richtig empfunden und das war definitiv ziemlich außergewöhnlich!

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich glaube ich wäre Autoverkäufer geworden, jedoch habe ich meine Leidenschaft auch im Golfsport gefunden. Deshalb wäre ich gerne Golfprofi.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es hat viele Spiele in meiner Karriere gegen, die unvergesslich waren. Sehr besonders war das Spiel gegen Kanada bei der A-WM 2015 in Prag. Dieses Spiel würde ich gerne nochmal spielen.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Es wurden immer einige Streiche in der Kabine ausgetragen. Der wohl unangenehmste Streich war Traumasalbe auf die Innenseite des Helm zu schmieren. Nicht lustig!!

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Marco Pewal
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Franklin MacDonald
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Jonathan Ferland
  • Dein bester Trainer?
    Es hat viele gute Trainer in meiner Karriere gegeben unter denen ich spielen durfte. Ich habe für meinen Teil sehr viel von Pierre Page lernen können.

Pic: www.sport-bilder.at

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Q&A #14: Was wurde aus… Michael Puschacher? https://hockey-news.info/qa-14-was-wurde-aus-michael-puschacher/ Wed, 17 Jun 2020 07:03:57 +0000 https://hockey-news.info/?p=79784 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 14. Ausgabe widmen wir uns einem Klagenfurter, der seine gesamte Karriere bei seinem […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 14. Ausgabe widmen wir uns einem Klagenfurter, der seine gesamte Karriere bei seinem Heimatverein, dem EC KAC verbrachte. 14 Saisonen war Michael Puschacher dort aktiv, wurde fünfmal österreichischer Meister, nahm an vier A-Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen mit dem ÖEHV-Team teil.

Michael, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich leite bei Fischer Sports den Bereich Hockey. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Eishockeystöcke. Zu unseren Kunden zählen Marken wie Sher-Wood, Bauer, CCM, Fischer u.v.m. Wir produzieren ca. 16% des Weltmarkts und beschäftigen in diesem Bereich ca. 120 Mitarbeiter.

Verfolgst du die Liga noch?
Die österreichische Liga verfolge ich nur aus der Ferne, via Internet und TV.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
In zwanzig Jahren ändert sich wohl bei jedem viel. Ich hab zuerst das Studium abgeschlossen, danach war ich kurz als Uni-Assistent tätig. Und seit nunmehr 16 Jahren bin ich bei Fischer Sports. Ich habe geheiratet, meine Tochter ist mittlerweile selbst erwachsen und unterrichtet Turnen und Französisch an einer HAK. Eishockey prägt durch meine Arbeit noch immer mein Leben – ist wohl Schicksal 😊

MICHAEL PUSCHACHER
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER51
EBEL-SPIELZEIT1986-2000 (vor der EBEL-Ära)
EBEL-TEAMSEC KAC (vor der EBEL-Ära)
EBEL-SPIELE0
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- 5x Österreichischer Meister mit dem KAC
- EBEL-Champion 2004 (KAC)
- 3 A-Weltmeisterschafts-Teilnahmen
- 8.Platz A-WM 1994
- 2 Olympia-Teilnahmen

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich bereue grundsätzlich wenig. Der Sport hat mich vieles gelehrt, und mir mein Studium finanziert. Was ich heute anders machen würde? Ich würde mir kompetente Torhütertrainer suchen und vielleicht auch mal einen Vereinswechsel in Erwägung ziehen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
1990 wollte ich meine Karriere schon beenden, da ich zu wenig Fortschritte sah. 1991 wurden wir mit dem KAC Meister und ich wurde in die Nationalmannschaft einberufen. Danach fiel ich aus gesundheitlichen Gründen für eine Saison aus, musste wieder von vorne beginnen. Und 1994 schaffte ich den Weg zurück in die Nationalmannschaft, nahm an den Olympischen Spielen teil und erreichte das WM-Viertelfinale und erzielte somit das beste Ergebnis einer österreichischen Nationalmannschaft in der Nachkriegszeit – meine Karriere war ein ständiges Auf- und Ab!

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich hätte mein BWL-Studium vielleicht nie abgeschlossen, hätte unter Umständen Romanistik oder Ähnliches studiert und wäre heute vielleicht Reiseleiter oder Reiseveranstalter? Das Reisen war und ist meine größte Leidenschaft.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Vor allem die Spiele bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, weil das Niveau und Tempo einfach ein anderes war. In diesen Spielen konnte man seine Grenzen finden und manchmal auch darüber hinaus gehen.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Die wirklich guten Geschichten kann ich hier nicht erzählen…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Gernot “Fuji” Kakl, Manfred „Hidi“ Mühr, Darcy Martini
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Es gab so viele tolle Kollegen, da wäre es unfair einzelne hervor zu heben
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Rick Nasheim
  • Dein bester Trainer?
    Herbert Pöck, Ken Tyler, Lars Bergström

Pic: KK

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Q&A #13: Was wurde aus… Marc Brown? https://hockey-news.info/qa-13-was-wurde-aus-marc-brown/ Sun, 14 Jun 2020 10:05:41 +0000 https://hockey-news.info/?p=80312 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen 13.Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer, der vor Allem in Villach einen bleibenden […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen 13.Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer, der vor Allem in Villach einen bleibenden Eindruck hinterließ und große Beliebtheit erlangte. Marc Brown war Teil der Meistermannschaft 2006, stand drei Jahre für die Adler am Eis und späte auch noch für die Graz99ers. In Zell am See und beim ATSE Graz ließ er dann in der Nationalliga seine Karriere ausklingen.

Marc, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich arbeite bei der Post in Wernberg und fahre eine regelmäßige Zustelltour in Villach. Ich lebe in Wernberg, wo ich erst kürzlich mit meiner Familie ein Haus gebaut habe. Die beiden Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren beschäftigen mich die meist Zeit.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, natürlich. Sehr intensiv sogar. Vor Allem den VSV verfolge ich sehr intensiv und die Derbys gegen den KAC genieße ich sehr. Ich versuche auch so oft wie möglich mit meinem Sohn aufs Eis zu gehen, er spielt ja beim VSV in der U8.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Definitiv mein Familienleben. Meine Frau ist aus Villach und nachdem ich meine Karriere beendet habe, haben wir eine Familie gegründet. Aber außer dem Berufswechsel und dass ich Vater wurde hat sich nicht viel in meinem Leben geändert.

MARCBROWN
NATIONALITÄTKanada
ALTER41
EBEL-SPIELZEIT2005-2009
EBEL-TEAMSEC VSV, Graz99ers
EBEL-SPIELE159
EBEL-PUNKTE127
SONSTIGES- EBEL-Champion 2006 (EC VSV)
- Assistant Coach beim VSV (2012-2014)
- 1 Einsatz für Team Canada beim Deutschland Cup 2006

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Eine sehr schwierige Frage aber ich bereue keine Entscheidung die ich während meiner Karriere getroffen habe, den alles was ich habe verdanke ich dem Eishockeysport. Ich hatte dabei das Glück die Welt zu bereisen und verschiedene Kulturen kennen zu lernen. Alle Entscheidungen die ich in meiner Karriere traf, haben mich schlussendlich nun nach Villach gebracht, wo ich meine Frau kennen lernte und nun mit ihr zwei wundervolle Kinder habe. Allein deshalb bereue ich rein gar nichts.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Das kurioseste das ich je erlebt hatte war ein Penaltyschießen gegen die Vienna Capitals im Jahr 2006. Wir brauchten einen Sieg um in die Playoffs zu kommen und die Schiedsrichter vertauschten am Bericht die Nummern 24 und 54. Dany Bousquet hatte die 54, Günther Lanzinger die 24. Logisch, dass Coach Greg Holst unseren Topscorer Bousquet als Schützen nominieren wollte. Lanzinger musste jedoch ran und vergab, die Caps standen in den Playoffs… Wenn man auf Youtube nach dem Interview von Greg Holst nach der Partie sucht, wird einem am besten erklärt was es dazu zu sagen gibt… 😂

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich hatte echt keinen Plan B außer dem Hockey. Feuerwehrmann in Kanada zu werden war mal eine Idee mit der ich mich befasste. Viele ehemalige Eishockeyprofis sind nach der Karriere Feuerwehrmänner geworden.  Aber ich arbeite sehr gerne bei der Post. Ich bin immer in Bewegung, mache somit etwas für meinen Körper, das passt mir sehr gut.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, das sechste und letzte Finalspiel mit Villach gegen Salzburg als wir den Titel holten. Wir waren Außenseiter aber wir haben es zuhause geschafft. Nach der Pokalübergabe kamen die Fans aufs Eis um mit uns zu feiern. Es war eine großartige Erfahrung diese Emotionen mit den Fans zu teilen und etwas das ich niemals vergessen werde,

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Gab es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ich kann mich nicht an einen bestimmten Streich erinnern. Aber lustig waren immer die speziellen Weihnachtsgeschenke die Teamkollegen anonym hinterlegt wurden und den ein oder anderen dann ganz schön in Verlegenheit brachten…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Jim Campbell
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Justin Papineau, wir waren Teamkollegen in der AHL
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Gegen Chris Pronger und Al McInnis in einem NHL-Trainingscamp zu spielen war definitiv eine harte Herausforderung
  • Dein bester Trainer?
    Das war Greg Gilbert, mein erster Coach als Profi in der American Hockey League.

Photo: GEPA pictures/ Sebastian Krauss

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Q&A #12: Was wurde aus… Fabian Weinhandl? https://hockey-news.info/qa-12-was-wurde-aus-fabian-weinhandl/ Thu, 11 Jun 2020 15:12:36 +0000 https://hockey-news.info/?p=80219 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen zwölften Ausgabe widmen wir uns einem Torhüter, der neun Saisonen in der EBEL […]

Der Beitrag Q&A #12: Was wurde aus… Fabian Weinhandl? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen zwölften Ausgabe widmen wir uns einem Torhüter, der neun Saisonen in der EBEL bestritt. Fabian Weinhandl stand für insgesamt vier Teams im Kasten und war auch vier Jahre lang Teamtorhüter. Für Österreicher absolvierte er vier A-Weltmeisterschaftseinsätze. 2017 beendete er als 30-jähriger in Augsburg seine Karriere.

Fabian, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich habe schon parallel zu meiner aktiven Profi-Karriere studiert und konnte mein Studium an der TU Graz mit Auszeichnung abschließen. Heute bin ich bei der BDI für den Aufbau der Abteilung GTS – Green Tech Solutions verantwortlich. Wir erarbeiten innovative, nachhaltige Lösungen und als weltweit agierender Anlagenbauer unterstützen wir andere Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Verfolgst du die Liga noch?
Mein Fokus hat sich zwar verschoben, aber ich verfolge die Liga natürlich. Nachdem ich gebürtiger Grazer bin, sind die 99ers sehr präsent. Die Organisation hat es geschafft über die letzten Jahre ein tolles Team aufzubauen.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Vieles! Mein Leben ist planbarer geworden, es gibt wieder Wochenenden und Feiertage haben eine andere Bedeutung. Ich bin ein Schönwettersportler geworden, was bedeutet, dass ich nur mehr Sport mache, wenn ich auch Lust darauf habe, dadurch bekommt es eine andere Qualität.

FABIAN WEINHANDL
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER33
EBEL-SPIELZEIT2007-2016
EBEL-TEAMSGraz99ers, Vienna Capitals, EC KAC, Red Bull Salzburg
EBEL-SPIELE213
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- EBEL-Champion 2016 (RB Salzburg)
- Italienischer Cupsieger 2015 (Ritten)
- Ligaweit beste Fangquote 2009/10 (91,9%)
20 A-Nationalteameinsätze
- 4 Einsätze bei der A-WM 2011 (Slowakei)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich lebe nach dem Motto: „No regrets“. Nachdem mich mein Weg hierher gebracht hat und ich aktuell nichts ändern möchte, verhält es sich auch gleich mit meinen Entscheidungen aus der Vergangenheit.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
An ein bestimmtes Training unter Bill Stewart kann ich mich noch gut erinnern. Wie man hört war er als Spieler genau wie als Trainer ein „harter Hund“, wobei er Gleiches von seinen Spielern erwartet hat. Wir haben auswärts in Innsbruck keine gute Partie abgeliefert und sind um 04:00 Uhr in der Früh mit dem Bus wieder in Graz angekommen. Vor dem Aussteigen hat er uns noch zu einem Straftraining um 07:00 Uhr am Eis verdonnert. Wir haben alle gleich in der Kabine übernachtet. Reini Hohnjec hat uns allen ein Frühstück gebracht, und dann haben wir für 90 Minuten ohne Scheiben auf der Frei-Eisfläche laufen dürfen.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wahrscheinlich wäre es dann ein anderer Sport geworden, studiert hätte ich aber sowieso.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ich durfte bei der WM in der Slowakei gegen die topbesetzten Schweden spielen. Wir haben zwar verloren, aber ich wurde zum besten Spieler ausgezeichnet.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Gab es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Da gab es viele, aber was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Rafael Rotter
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Sven Klimbacher
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Benoit Gratton
  • Dein bester Trainer?
    Bill Gilligan

Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

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Q&A #11: Was wurde aus… Olivier Latendresse? https://hockey-news.info/qa-11-was-wurde-aus-olivier-latendresse/ Sat, 06 Jun 2020 11:43:44 +0000 https://hockey-news.info/?p=80099 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen elften Ausgabe widmen wir uns einem Kanadier, der sieben Saisonen in der EBEL […]

Der Beitrag Q&A #11: Was wurde aus… Olivier Latendresse? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen elften Ausgabe widmen wir uns einem Kanadier, der sieben Saisonen in der EBEL bestritt. Olivier Latendresse, dessen Bruder Guillaume  für Montreal, Minnesota und Ottawa über 350 NHL-Spiele bestritt, stand in der EBEL bei vier Teams unter Vertrag. Die Graz99ers holten ihn 2011 in die Liga, 2015 wechselte er nach Linz, war dann dort und später in Villach und Fehervar jeweils eine Spielzeit aktiv.  Vor wenigen Monaten beendete er seine aktive Karriere.

Olivier, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich hab diese Saison meine letzte in Frankreich gespielt und nun meine Karriere beendet. Es ist sehr eigenartig gewesen, weil es wegen dem Corona-Virtus so abrupt war. Ich war danach mit meiner Familie zuhause und hab viel Zeit mit ihnen verbracht. Nun habe ich viele Meetings und bereite mich auf mein neues Leben als Trainer vor. Das macht mir sehr viel Spaß.

Verfolgst du die Liga noch?
Ich verfolge die EBEL immer noch, schaue mir regelmäßig die Kader an um nachzusehen ob meine ehemaligen Kollegen noch spielen. Ich schaue mir auch hin und wieder Playoff-Spiele an.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Für mich persönlich noch nicht viel, weil ich meine Karriere gerade erst beendete. Ich stehe im Training, laufe, fahre viel Fahrrad und arbeite an meiner Ausdauer…

OLIVIER LATENDRESSE
NATIONALITÄTKanada
ALTER34
EBEL-SPIELZEIT2011-2018
EBEL-TEAMSGraz99ers, Black Wings Linz, EC VSV, Fehervar AV19
EBEL-SPIELE327
EBEL-PUNKTE249
SONSTIGES- Kelly Cup Champion 2008 (ECHL)
- Französischer Meister 2019 (Grenoble)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich würde nicht viel ändern. Ich habe mi dem was mir zur Verfügung stand versucht das beste daraus zu machen. Ich bin der Meinung wir hatten damals, als ich in Linz spielte das beste Team der Liga. Wir hätten den Titel holen sollen, das ist etwas schade dass es nicht klappte, aber nicht änderbar.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ich hatte mal ein Spiel da stand es 3:3. Der Trainer nahm ein Time-Out und wollte den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis nehmen. Wir Spieler machten ihn darauf aufmerksam dass es 3:3 stünde und er sah auf die Anzeigetafel und sagte: „Oh sorry, mein Fehler…“. Das war wirklich lustig.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich glaube ich wäre heute Fitnesstrainer oder so etwas in diese Richtung.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Da gab es einerseits die Exhibition-Games die ich mit meinem Bruder gemeinsam im Dress der Montreal Canadiens absolvierte. Das war einzigartig. Und das erste Spiel von Thomas Vanek in Graz während des Lock-Outs. Diese Atmosphäre war elektrisierend!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Gab es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Nicht unbedingt ein klassischer Kabinen-Streich, aber dennoch lustig: Als ich jünger war haben wir Spieler der gegnerischen Teams angerufen und uns als Journalisten ausgegeben. Dadurch haben wir einige Informationen für das nächste Spiel erhalten.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Da gab es einige, aber ch glaube Sebastien Piché war einzigartig!
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Kris Letang
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Sidney Crosby, gegen den ich in der QMJHL gespielt habe
  • Dein bester Trainer?
    Sehr schwierig zu beantworten. Ich hatte viele Trainer die mich beeindruckten. Jeder Coach hatte etwas Besonderes.

Pic: fodo.media/Harald Dostal

Der Beitrag Q&A #11: Was wurde aus… Olivier Latendresse? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Q&A #10: Was wurde aus… Marco Pewal? https://hockey-news.info/qa-10-was-wurde-aus-marco-pewal/ Thu, 04 Jun 2020 16:37:55 +0000 https://hockey-news.info/?p=80042 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen zehnten Ausgabe widmen wir uns einem Kärntner, der seine gesamte EBEL-Karriere nur für […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen zehnten Ausgabe widmen wir uns einem Kärntner, der seine gesamte EBEL-Karriere nur für zwei Vereine aktiv bestritt. Marco Pewal stand fünf Jahre für den VSV und sieben für Red Bull Salzburg auf EBEL-Eis. Zudem war er sechs Jahre lang fixer Bestandteil des Nationalteams und nahm an zwei A-Weltmeisterschaften teil. Heute ist er sehr intensiv im Coaching tätig.

Marco, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich arbeite 30 Stunden im LKH Villach und bin weiterhin im Eishockey tätig. Und zwar als Headcoach der österreichischen U20-Nationalmannschaft, als U17 Nachwuchstrainer beim VSV und seit Februar 2020 als Co-Trainer des VSV-Kampfmannschaft.

Verfolgst du die Liga noch?
Natürlich, ich bin bei jedem Heimspiel des VSV in der Halle bzw. auf der Bank zu finden und verfolge auch den Rest der Liga.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Meiner Meinung nach fehlen „Charaktere“, also Spielertypen wie Todd Elik, Benoît Gratton, Derek Ryan oder Matthias Trattnig. Solche Typen setzten der Liga ihren Stempel auf. Das Spiel selber wurde schneller dafür sind fast keine Emotionen im Spiel wie früher.

MARCO PEWAL
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER41
EBEL-SPIELZEIT2003-2015
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg, EC VSV
EBEL-SPIELE603
EBEL-PUNKTE486
SONSTIGES- Österreichischer Meister 1999 (VSV)
- 4-facher EBEL-Champion 2007/08/10/11 (Red Bull Salzburg)
- 68 A-Länderspiele für Österreich
-2 A-WM-Teilnahmen

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, keine einzige.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Wir spielten mit Salzburg im Finale gegen Laibach. Wir verloren das 4. Spiel in Laibach und fuhren mit einem 3:1 Serien-Rückstand nach Salzburg. Wenige Stunden vor dem 5. Finalduell stand es auf einmal 2:2 in der Serie. Da Laibach in Spiel 4 zu viele Punkte einsetzte, wurde das Spiel mit 5:0 für uns strafverifiziert. Wir gewannen die Serie dann mit 4:2 und wurden Meister. Für Laibach tat es mir wirklich leid, sie spielten eine tolle Serie gegen uns.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wahrscheinlich arbeitsloser Elektriker 😂

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es gab sehr viele besondere Spiele in meiner Karriere wie die Derbys, das Freiluftderby und jedes Finalspiel in den Playoffs aber am meisten wird mir das Spiel gegen Russland bei der WM in Erinnerung bleiben. Gegen Superstars wie Oveckin, Malkin, Datsyuk, Kowaltschuk, usw. zu spielen erlebt man nicht alle Tage.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Gab es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Die Rookie-Party mit Philipp Pinter und Victor Lindgren in Salzburg… Leider können keine Details preisgeben werden. 😂

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Ich selbst 😂
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    All diejenigen mit denen ich zusammen auf dem Eis gestanden bin.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Mit Abstand Manuel Latusa. Er war gefürchtet für sein Körperspiel.
  • Dein bester Trainer?
    Ron Kennedy , Hardy Nilsson und Pierre Page

Pic: ÖEHV

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Q&A #9: Was wurde aus… Bernhard Bock? https://hockey-news.info/qa-9-was-wurde-aus-bernhard-bock/ Sat, 30 May 2020 11:19:07 +0000 https://hockey-news.info/?p=79910 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen neunten Ausgabe widmen wir uns einem Steirer, der die meiste Zeit seiner Karriere […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen neunten Ausgabe widmen wir uns einem Steirer, der die meiste Zeit seiner Karriere jedoch außerhalb seiner Heimat absolvierte. Bernhard Bock war in der österreichischen Bundesliga für Feldkirch, Zell am See und Lustenau aktiv, ehe er 2006 zu Red Bull Salzburg wechselte und in der EBEL debütierte. Nach zwei Jahren ging es noch für eine Saison nach Graz, ehe er seine Karriere in den zweithöchsten Ligen (Nationalliga, INL, AlpsHL) fortsetzte und 2018 in Feldkirch beendete.

Bernhard, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich hab das Bachelorstudium in IBWL und Masterstudium in International Marketing & Sales absolviert. Derzeit arbeite ich als Head of Marketing in einem globalen Medizinprodukte-Unternehmen. Ansonsten bin ich gerne mit dem Rennrad unterwegs, gehe Skifahren usw.

Verfolgst du die Liga noch?
Die Ergebnisse regelmäßig, Spiele direkt in der Halle kaum. Eher noch in der AlpsHL, da hier noch ein persönlicher Bezug zu manchen Spielern besteht. Leider gibt es ja keine TV-Präsenz, so dass man sich z.B. die Highlights ansehen könnte. Durch die hohe Flut an Importspielern wird die erste Liga für mich mehr und mehr uninteressant. Mehr verfolge ich das Eishockey in der Schweiz.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Man hat wieder mehr Freizeit und die Wochenenden zur freien Verfügung. Der Umstieg in einen „normalen“ Beruf ist mir ganz gut geglückt. Allerdings vermisst man schon manchmal den Zusammenhalt in der Kabine mit den Teamkollegen.

BERNHARD BOCK
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER39
EBEL-SPIELZEIT2005-2008
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg, Graz99ers
EBEL-SPIELE41
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- EBEL-Champion 2007 (Red Bull Salzburg)
- 2x Nationalligameister (2005 mit Zell am See/2010 mit Dornbirn)
- 1 A-Länderspiel für Österreich

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Die gibt es immer. Danach ist man meistens schlauer. Diese hier zu thematisieren wäre aber der falsche Ort. Man sollte nach vorne schauen und nicht in der Vergangenheit herumstochern.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ja, da gab es die Geschichte, als Arturs Irbe seinen Helm nach dem ersten Drittel in der Kabine vergessen hat. Ich musste als Backup für zwei Minuten ins Tor beim Spiel der Graz 99ers gegen RB Salzburg.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Die Karriere nach der Karriere gibt es ja sowieso. Und die hätte wahrscheinlich nicht viel anders ausgesehen als die heutige, im Bereich Marketing. Eventuell wäre der Weg auch in Richtung Physiotherapie gegangen.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es gab viel tolle Spiele, ein spezielles fällt mir hier nicht ein.  Natürlich sind Play Off Spiele immer etwas ganz besonderes.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Fällt mir spontan nichts spezielles ein. Aber einen Kabinen-Clown gab es in jeder Mannschaft.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Frank Banham, Juha Lind, Thomas Auer oder auch Toni Saarinen sind mir hier in besonderer Erinnerung geblieben.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Hier einen speziellen Namen zu nennen fällt mir schwer. Ich hatte das Glück mit vielen hervorragenden Eishockeyspielern, mit den verschiedensten Qualitäten, zusammen spielen zu dürfen. Man kann hier sicherlich Namen wie Dieter Kalt, Jozef Dano oder auch Thomas Auer nennen.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Auch hier gilt das Gleiche wie vorhin. Es gab viele unangenehme Gegenspieler, die einem das Leben nicht immer leicht gemacht haben. Spontan fällt mir Bobby Wren ein. Er war immer ein besonders unangenehmer Gegenspieler.
  • Dein bester Trainer?
    Hardy Nilsson

Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

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Q&A #8: Was wurde aus… Herbert Hohenberger? https://hockey-news.info/qa-8-was-wurde-aus-herbert-hohenberger/ Thu, 28 May 2020 18:10:12 +0000 https://hockey-news.info/?p=79856 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen achten Ausgabe widmen wir uns einem Villacher Urgestein, das seine aktive Karriere erst […]

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen achten Ausgabe widmen wir uns einem Villacher Urgestein, das seine aktive Karriere erst mit 41 Jahren beendete. Herbert Hohenberger holte insgesamt acht Meisterschaften in drei Ländern. Außerdem war er 14 Jahre lang im österreichischen Nationalteam aktiv und nahm an zehn A-Weltmeisterschaften und zwei olympischen Spielen teil.

Herbie, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin Head Coach bei den Selber Wölfen in der Oberliga Süd in Deutschland. Und in den letzten Jahren war ich im Sommer immer bei der Stadt Villach angestellt und half bei der Organisation des Villacher Kirchtag mit, der ja heuer leider ausfällt.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, natürlich und zwar sehr intensiv.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Das Spiel ist viel schneller, athletischer, professioneller, taktischer und noch mehr zum Business geworden als früher. Bei den Spielern musst du speziell als Trainer eine gute Menschenkenntnis haben und Fingerspitzengefühl beweisen da die heutige Generation sensibler ist, als wir es waren. Und: Sie Googeln fast alles 😂😂. Kein einfacher Job für uns!

HERBERT HOHENBERGER
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER51
EBEL-SPIELZEIT2003-2009
EBEL-TEAMSEC VSV, HC Innsbruck
EBEL-SPIELE284
EBEL-PUNKTE189
SONSTIGES- QMJHL-Champion 1988 (Hull Olympiques)
- 4x Österreichischer Meister mit dem VSV
- DEL-Champion 1995 (Kölner Haie)
- EBEL-Champion 2006 (VSV)
- 10 A-Weltmeisterschafts-Teilnahmen
- 8.Platz A-WM 1994
- 2 Olympia-Teilnahmen

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nicht wirklich, ab und zu mehr Geduld wäre nicht schlecht gewesen.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
In einem Playoff-Spiel mit den Hull Olympiques (QMHL), es was auch mein längstes Spiel in meiner Karriere, spielten wir auswärts 6,5 Drittel! Wir waren komplett K.O., aßen in der Drittelpause schon die Pizza die eigentlich für den Bus gedacht war. Bitter war, dass wir das Spiel kurz nach Mitternacht durch einen kuriosen Treffer verloren: Der Puck sprang von der Bande hinter dem Tor auf den Hinterkopf des Tormanns und von dort ins Tor. Aus und vorbei…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Gute Frage, vor Allem da ich keine Ambitionen hatte einem normalen Beruf nachzugehen. Sicher auch irgendetwas im Sportbereich, da mich der Sport schon immer sehr interessiert hat. Zum Beispiel Tennis oder Skifahren begeistert mich auch sehr. Ich wollte aber immer mein Hobby zum Beruf machen und Profi werden.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ja, alle in denen wir Meister geworden sind, egal wo. Es gibt kein besseres Gefühl!

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Zu viele aber die möchte ich für mich behalten. Ok eine kleine: Als Greg Holst bei uns in Villach Trainer war, wussten wir dass er ein sehr eitler Mensch ist. Da er sich nach jedem mal Duschen sofort die Haare geföhnt hat, leerten wir gleich in alle Föns sehr viel Babypuder, da wir nicht wussten welchen er Fön er nehmen wird. Und es kam wie es kommen musste. Wie er dann aussah muss ich glaube ich nicht beschreiben. Wieder duschen und alles von vorne 😂

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Mike Stewart
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Tom Searle
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Don Nachbaur, Martin Hohenberger
  • Dein bester Trainer?
    Alan Vigneault, momentan Head Coach der Philadelphia Flyers. Den hatte ich in meiner Junioren Zeit in Canada und er war sehr hart aber fair. Und natürlich Ron Kennedy! Da braucht man nicht viel zu sagen, er ist leider viel zu früh von uns gegangen.

Pic: www.sport-bilder.at

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Q&A #7: Was wurde aus… Harry Lange? https://hockey-news.info/qa-7-was-wurde-aus-harry-lange/ Sat, 23 May 2020 18:24:46 +0000 https://hockey-news.info/?p=79667 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen siebten Ausgabe widmen wir uns einem Kärntner, der vor Allem in Graz aber […]

Der Beitrag Q&A #7: Was wurde aus… Harry Lange? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen siebten Ausgabe widmen wir uns einem Kärntner, der vor Allem in Graz aber auch in Deutschland sehr beliebt war und immer noch ist. Vielleicht auch deshalb, weil er Vereinstreue groß schreibt und seine 18 Jahre lange Profikarriere mit Ausnahme eines Kurz-Intermezzos in Dresden für nur drei Teams absolvierte! Harry Lange ist heute Co-Trainer in Deutschland.

Harry, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich arbeite seit zwei Jahren als Assistent Coach beim EC Bad Nauheim in der DEL2.

Verfolgst du die Liga noch?
Natürlich verfolge ich die Liga noch, wenngleich nicht mehr so intensiv wie früher. Durch einen Freund von mir, Thomas Koch, bekomme ich aber schon ab und an mal ein Update.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Die Perspektive aufs Spiel hat sich sehr geändert😉Ich hab das Glück weiterhin im Eishockeysport tätig zu sein und mit jungen Menschen arbeiten zu dürfen.

HARRY LANGE
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER36
EBEL-SPIELZEIT2003-2012
EBEL-TEAMSEC KAC, Graz99ers
EBEL-SPIELE438
EBEL-PUNKTE128
SONSTIGES- Österreichischer Meister 2001 (KAC)
- EBEL-Champion 2004 (KAC)
- Meister Deutsche Oberliga 2013 (Bad Nauheim)
- U20-Weltmeister 2003 (DIV IB)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Natürlich gibt es hier und da etwas, das man vielleicht anders tun hätte können. Vielleicht früher nach Deutschland zu wechseln. Aber ich bin ganz zufrieden wie es gelaufen ist.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Geschichten gibt es natürlich genug, vor allem hatten wir in Graz eine tolle Zeit, aber mir fällt da spontan eine Geschichte ein als wir mit dem KAC im Continental Cup in Mailand spielten. Nach dem Turnier wollten wir so schnell wie möglich in den Bus und ab nach Hause. Leider fehlte das Trainerteam und niemand wusste wo sie waren. Es stellte sich heraus, dass sie nach dem Turnier schnell ins San Siro Stadion gefahren waren, um sich das Mailänder Derby AC Milan gegen Inter anzuschauen. Die Mannschaft saß 2 ½ Stunden im Bus und war nicht erfreut…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wahrscheinlich wäre ich trotzdem in der Sportbranche geblieben. Ich hab ja auch deswegen mein Sportmanagement Studium abgeschlossen, um in dieser ja doch sehr weitläufigen Sparte zu arbeiten.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Die entscheidenden Spiele mit dem KAC und Bad Nauheim in den Finals würde ich sicher gerne nochmal erleben. Wenn man Meisterschaften gewinnt, egal wo, ist es immer etwas Besonderes.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Streiche werden ja immer gespielt. Jetzt etwas herauszuheben  wäre nicht richtig, aber die Traumasalbe im Tiefschutz, das Tape an den Kufen oder das Festnageln der Badeschlappen gehörten oft dazu.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Gerhard Göttfried und Gert Prohaska
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Thomas Koch, Stefan Herzog und Sven Klimbacher
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Benoit Gratton, Todd Elick, Ethan Moreau
  • Dein bester Trainer?
    Im Nachhinein Lars Bergström und Bill Gilligan

Pic: EC Bad Nauheim

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Q&A #6: Was wurde aus… Ryan Foster? https://hockey-news.info/qa-6-was-wurde-aus-ryan-foster/ Wed, 20 May 2020 18:01:11 +0000 https://hockey-news.info/?p=79469 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen sechsten Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer der zwar nur 73 EBEL-Spiele absolvierte, […]

Der Beitrag Q&A #6: Was wurde aus… Ryan Foster? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen sechsten Ausgabe widmen wir uns einem Stürmer der zwar nur 73 EBEL-Spiele absolvierte, aber dennoch sehr bekannt ist, da er 14 Jahre in Österreich als Spieler und danach noch einige Jahre als Trainer aktiv war. Ryan Foster ist heute in Deutschland im Trainergeschäft tätig.

Ryan, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin derzeit in Deutschland als Trainer tätig. Und zwar für die Saale Bulls in der Oberliga Nord.

Verfolgst du die Liga noch?
Natürlich verfolge ich die Liga, mein Hauptwohnsitz liegt am Stadtrand von Klagenfurt. Wenn ich Zeit habe, schau ich immer wieder Spiele an.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Das Trainergeschäft ist ein ziemlich anderes als das Leben als Eishockey-Profi. Jetzt im Sommer, wird alles für die neue Saison vorbereitet, auch mit der Kaderzusammenstellung bin ich beschäftigt. Momentan sehe ich mir viele Videos von möglichen Spielern an, die vielleicht zu uns passen würden.

RYAN FOSTER
NATIONALITÄTÖsterreich/Kanada
ALTER45
EBEL-SPIELZEIT2005-2007
EBEL-TEAMSEC KAC
EBEL-SPIELE73
EBEL-PUNKTE44
SONSTIGES- War 2001/02 Topscorer und Toptjorjäger der österreichischen Liga
- Sammelte für Feldkirch, Dornbirn, Zell und Lustenau 296 Punkte aus 311 Nationalligaeinsätzen
- War fünf Jahre im KAC-Trainerstab

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich bin eigentlich zufrieden mit allen Entscheidungen die ich getroffen habe. Ich versuche jetzt als Trainer, meine Erfahrung als Eishockeyprofi an aktive Spieler weiter zu geben.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Damals in Salzburg, bei einem Playoffspiel, haben die gegnerischen Fans ein Foster-Puppe am Hals von der Eishallendecke gehängt. Ich denke, sie mochten mich nicht so gerne!

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Eishockey war als Kind nicht mal mein Lieblingssport, ich wollte eigentlich viel lieber Baseball oder Golf-Profi werden. Meine Leidenschaft ist jetzt Grillen, vielleicht wäre ich Chefkoch geworden.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Nicht wirklich, es waren viele Highlights, die ich sehr gut in Erinnerung habe. Die KAC vs. VSV Derbystimmung war immer die Beste.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Wir haben damals in Zell am See einen Spieler gehabt, der immer zu spät zum Training gekommen ist. Wir haben dann ein Puppe besorgt und der Puppe die Ausrüstung angezogen und an seinen Platz gesetzt. Auch als der Trainer für die Besprechung vor dem Training reinkam.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Marco Pewal und Gerhard Göttfried
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Herbert Ratz und David Schuller
  • Der härteste Gegner am Eis?
    In meiner zeit gab es viele unangenehme Spieler. Vor Spielern wie Mike Stewart hatten wir damals den größten Respekt.
  • Dein bester Trainer?
    Mike Johnston

Pic: Saale Bulls

Der Beitrag Q&A #6: Was wurde aus… Ryan Foster? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Q&A #5: Was wurde aus… Lorenz Hirn? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-lorenz-hirn/ Fri, 15 May 2020 12:01:14 +0000 https://hockey-news.info/?p=79391 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen fünften Ausgabe widmen wir uns erstmals einem Torhüter. Lorenz Hirn war in seiner […]

Der Beitrag Q&A #5: Was wurde aus… Lorenz Hirn? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen fünften Ausgabe widmen wir uns erstmals einem Torhüter. Lorenz Hirn war in seiner gesamten EBEL-Karriere in Linz aktiv und zwar insgesamt fünf Spielzeiten. Viel zu früh beendete er dann 2014 seine Karriere, feierte aber 2016 ein Kurz-Comeback in Feldkirch.

Lorenz, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich bin nach meiner Karriere noch drei Jahre in Linz geblieben und habe an der FH Oberösterreich Physiotherapie studiert und bin dann nach Zürich gezogen. Mittlerweile lebe ich schon drei Jahre in Zürich, leite dort eine physiotherapeutische Praxis und habe nebenbei noch die Ausbildung zum Sportphysiotherapeuten absolviert.

Verfolgst du die Liga noch?
Ich verfolge die Liga noch recht genau. Schaue mir auch regelmäßig Spiele im TV an. Viele ehemalige Mitspieler und Freunde von mir sind ja nach wie vor in der Liga tätig. Wenn ich am mal am Wochenende in Vorarlberg bin, schau ich mir ab und zu auch ein Spiel in Dornbirn live an.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Ich denke es gibt viele Vor- und Nachteile als Profi, sowie im normalen Arbeitsleben. Natürlich unterscheiden sich meine Arbeitszeiten nun deutlich, von denen die ich als Profi gewohnt war. Am schönsten sind jedoch die freien Wochenenden und die stressfreie Zeit um Weihnachten und Neujahr. Am meisten vermisse ich jedoch meine Mitspieler und die lustigen Zeiten in der Kabine.

LORENZ HIRN
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER30
EBEL-SPIELZEIT2009-2014
EBEL-TEAMSBlack Wings Linz
EBEL-SPIELE53
EBEL-PUNKTE-
SONSTIGES- EBEL-Champion 2012 (Linz)
- U20 WM-Gold Division IB (2009)
- U18 WM-Bronze Div 1B (1008)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Im Großen und Ganzen waren die Entscheidungen in meiner Karriere alle so in Ordnung und ich bereue keine davon. Am ehesten denke ich jedoch an die Zeit, als ich in Linz aufgrund der Ablöseforderungen von Feldkirch für drei weitere Jahre unterschrieben habe. Als Dornbirn das Jahr darauf in die Bundesliga gekommen ist, wäre ich gerne dorthin gewechselt, dies war aber vertraglich nicht möglich, da ich ja noch an Linz gebunden war. Ob sich daraus etwas in meiner Karriere verändert hätte, kann ich nicht wirklich sagen, es hätte genauso gut ein größerer Schritt zurück sein können. Ich denke es macht keinen Sinn im Nachhinein zu spekulieren, was wäre gewesen wenn ich dies oder jenes anders gemacht hätte.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Kurios war sicherlich als wir in Znaim spielten und ein Gegner meinen Schlägerknopf ins Tor beförderte. Die ganze Halle hat gejubelt und dachte es sei ein Tor gefallen. Ich hatte immer einen großen weißen Tape-Knopf oben am Schläger, etwa in der Größe eines Pucks. Ich habe im Spiel gegen Znaim einen Puck mit der Fanghand gefangen, dabei hat sich der Knopf gelöst und ist aufs Eis gefallen. Ein Znaim-Spieler hat diesen aus Reflex ins Tor befördert und die ganze Halle hat gejubelt. Ich war zuerst verwirrt, da ich mir sicher war die Scheibe gefangen zu haben, musste aber 3x in die Fanghand schauen um auch sicher zu gehen, dass sich die Scheibe wirklich dort drinnen befindet. Die Schiedsrichter haben zuerst auf Tor entschieden, dies wurde im nachhinein dann aber wieder revidiert.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Hätte ich nicht Eishockey gespielt, hätte ich wahrscheinlich gleich  nach der Matura angefangen Jus oder Medizin zu studieren.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ich denke sicherlich die Spiele an der Junioren A-WM in Kanada zurück. Es ist spannend zu beobachten gegen welche tollen Eishockeyspieler wir dort gespielt haben. Neulich sah ich die Wiederholung des 5. Finalspiels gegen den KAC, auch wenn ich nicht gespielt habe, hatte ich schon Gänsehaut aufgrund der Atmosphäre die an diesem Tag in der Halle vorhanden war. Generell denke ich, dass vor Allem die Heimspiele in Linz sehr schön waren, die Stimmung in der Halle ist sicherlich eine der Besten in der Liga und es macht wahnsinnig Spaß dort zu spielen.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Die Stimmung in Linz war immer sehr gut. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mir Danny Irmen einen Pappbecher auf den Helm geklebt hat und ich es 15 Minuten lang im Training nicht gemerkt habe.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Da gab es sicherlich sehr viele. Am ehesten kommt mir das Trio Michi Mayr, Daniel Oberkofler und Martin Mairitsch in den Sinn, die drei waren immer für einen Spaß zu haben. Wir hatten aber auch viel Spaß in unserer Kabinenecke (Kevin Macierzynski, Berni Fechtig und Mathias Müller). Bei den Imports denke ich vor Allem an Franklin MacDonald und Justin Keller.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Der beste Goaliekollege war sicherlich Alex Westlund. Alex war immer ein fairer Goaliepartner, mit dem ich mich auf und neben dem Eis sehr gut verstanden habe. Kevin Macierzynski, Mathias Müller, Daniel Mitterdorfer und Martin Mairitsch waren die Spieler mit denen ich sonst viel Zeit verbracht habe. Generell war die Zeit in Linz aber sehr schön, da die Atmosphäre in der Kabine immer hervorragend war und sicherlich ein Grundpfeiler des Erfolgs im Meisterjahr.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Kann ich nicht wirklich sagen. Es gab in der Liga viele tolle Spieler (z.B. Derek Ryan, John Hughes,…). Ich kann mich aber erinnern, dass ich in jedem Spiel, bei dem Andreas Nödl im gegnerischen Team gespielt hat, sei es bei den Capitals, Salzburg oder in Klagenfurt – keinen guten Tag hatte.
  • Dein bester Trainer?
    Rein sportlich gesehen – das menschliche mal ausgeklammert -sicherlich Rob Daum. Kein Trainer den ich hatte, hatte so viel Ahnung vom Eishockey wie er. Unser persönliches Verhältnis und das mit einigen Mitspielern war aber eher weniger gut. Ansonsten habe ich mit einigen tollen Trainern zusammengearbeitet, das Trainingslager mit Francois Allaire oder auch die Einheiten als junger Goalie mit Markus Kerschbaumer waren tolle Erfahrungen. In meiner Jugendzeit war sicherlich Reinhard Pierer in Feldkirch jemand, der mich stark geprägt hat.

Pic: fodo.at

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Q&A #4: Was wurde aus… Roland Kaspitz? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-roland-kaspitz/ Mon, 11 May 2020 11:31:38 +0000 https://hockey-news.info/?p=79272 Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen vierten Ausgabe haben wir eine VSV-Legende mit unseren Fragen konfrontiert, die in seiner […]

Der Beitrag Q&A #4: Was wurde aus… Roland Kaspitz? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen vierten Ausgabe haben wir eine VSV-Legende mit unseren Fragen konfrontiert, die in seiner Karriere in über 600 EBEL-Einsätzen über 500 Scorerpunke sammelte. Roland Kaspitz stand zwischen 2003 und 2016 für Villach, Graz, Laibach und Innsbruck auf EBEL-Eis. 2017 ließ er seine Karriere in Frankreich ausklingen.

Roland, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich hab mich schon während meiner letzten Saison für die Aufnahme an der Fachhochschule für Physiotherapie beworben. Momentan absolviere  ich gerade das letzte Semester. Im September sollte ich dann endlich fertig sein, wenn Corona mir nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht…

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ein bisschen. Ich hatte viel zu tun mit dem Studium und definitiv andere Sorgen als Eishockey. Ganz kann man sich dem Eishockey in Kärnten jedoch nicht entziehen. 😉

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
So ziemlich alles. Mein Tagesablauf war der eines Eishockeyspielers. Alles drehte sich um den Sport. Jetzt ist es so, dass sich vieles ums Studium dreht. Es war zeitweise wirklich stressig. Mein vorheriges Leben war wesentlich ruhiger im Vergleich zum heutigen. Ich trainiere aber nach wie vor. Es ist sozusagen mein Hobby.

ROLAND KASPITZ
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER38
EBEL-SPIELZEIT2003-2016
EBEL-TEAMSEC VSV, Graz99ers, Olimpija Ljubljana, HC Innsbruck
EBEL-SPIELE630
EBEL-PUNKTE502
SONSTIGES- Österreichischer Meister 2002 (VSV)
- EBEL-Champion 2006 (VSV)
- Slowenischer Pokalsieger 2016 (Laibach)
- 5 A-Weltmeisterschaften für Österreich

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Schwer zu sagen. Vielleicht hätte ich früher ins Ausland gehen sollen als sich die Chance dafür ergab. Das hätte mir später unter Umständen finanziell nicht geschadet. Aber alles in Allem bin ich ganz zufrieden so wie es gelaufen ist.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Viele Geschichten sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Aber mir fällt grad ein 2,5 Minuten Shift im eigenen Drittel gegen Lettland bei einem Turnier in Polen ein. Beide Raffls und ich. Ich schaffte es irgendwie auf die Flügelposition zu kommen und musste „nur“ meinen Verteidiger decken, während Thomas Raffl statt mir in der Ecke arbeitete. Irgendwann nach 1,5 Minuten hatte ich die Scheibe auf dem Schläger und spielte sie direkt an den gegnerischen Verteidiger weiter anstatt sie raus zu schießen. Thomas durfte weiter in der Ecke arbeiten und Lars Bergström war einem Herzinfarkt nahe. Seine schrille Stimme beim Reinschreien werde ich wohl nie vergessen. Genau so wenig wie meine „Betonhaxn“. Im Nachhinein mussten wir noch häufig über diese Situation lachen.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Das kann man echt nur schwer beantworten. Mit dem heutigen Wissen würde ich vielleicht überhaupt nicht mehr Eishockey spielen, sondern gleich Physiotherapie studieren.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Das 6. Spiel im Finale 2006 gegen Salzburg. Die Stimmung und der Ausgang vom Spiel waren schon ziemlich cool 😉

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Dafür waren in der Kabine meist andere zuständig. Von Babypuder im Fön, bis zur Traumasalbe im Tiefschutz war aber alles vorhanden.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Die Liste ist lang. Einen herauszupicken ist schwierig, aber ich versuchs: Benji Petrik.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Selbes Problem. Einer aus dem Trio Lanzinger, Kromp, Michi Raffl.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Ich nehme nicht den „Härtesten“, sondern den Besten. Und das war Todd Elik.
  • Dein bester Trainer?
    Petri Matikainen

www.sport-bilder.at

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Q&A #3: Was wurde aus… Jeff Ulmer? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-jeff-ulmer/ Thu, 07 May 2020 14:52:11 +0000 https://hockey-news.info/?p=79032 Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen dritten Ausgabe haben wir einen Weltenbummler mit unseren Fragen konfrontiert, der in seiner […]

Der Beitrag Q&A #3: Was wurde aus… Jeff Ulmer? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen dritten Ausgabe haben wir einen Weltenbummler mit unseren Fragen konfrontiert, der in seiner Karriere in 13 Ländern als Eishockeyprofi aktiv war. Jeff Ulmer stand zwischen 2013 und 2016 für Laibach und Innsbruck auf EBEL-Eis. 2018 hängte er seine Skates dann in Lustenau an den Nagel.

Jeff was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich arbeite in der NHL für die Arizona Coyotes und bin dort als „Skills Development Coordinator & Hockey Operations Special Projects Assistant“ angestellt.

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge die Liga auf Twitter und versuche am aktuellen Stand zu bleiben. Der NHL Zeitplan ist aber sehr voll – er hört irgendwie nie auf…

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Nach wie vor füllt Hockey einen Großteil meines Lebens aus. Ich versuche auch mit meiner Familie so viel Zeit wie nur möglich zu verbringen. Ich bekomme aber definitiv weniger Zeit für ein Nickerchen.

JEFF ULMER
NATIONALITÄTKanada
ALTER43
EBEL-SPIELZEIT2013-2016
EBEL-TEAMSOlimpija Ljubljana, HC Innsbruck
EBEL-SPIELE161
EBEL-PUNKTE122
SONSTIGES- DEL-Topscorer 2010 (74 Punkte)
- NLB-Champion 2013 (Lausanne)
- in 13 Ländern aktiv gespielt

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, ich bereue nichts. Ich bin mehr als jeder andere Hockey-Spieler gereist und bin sehr glücklich darüber, wie viele Menschen ich kennenlernen durfte und wie viele unterschiedliche Länder ich bereisen konnte. Ich würde nichts ändern, auch das Ende nicht.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Da gibt es einfach zu viele, aber: Ich habe zwei Mal in der russischen KHL gespielt. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich denke, ich wäre am besten irgendwo im Eishockey und im Umgang mit Menschen aufgehoben.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Jedes meiner NHL-Spiele. Ich wünschte, ich könnte nochmal mein Debüt erleben und es wirklich aufsaugen. Mit den New York Rangers in New York zu debütieren war eine unglaubliche Erfahrung. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich das nicht wirklich realisiert.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ich erinnere mich, dass die Schuhe eines Teamkollegen an die Bank genagelt wurden. Auch wurde einmal eine tote Maus in meine Anzugschuhe gelegt und irgendwie bin ich erst Stunden später draufgekommen.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Dennis Bonvie
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Mark Messier, Peter Forsberg, Alexander Barkov
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Irgendwie gab es immer wieder Fights mit Mike Weaver, als ich in der AHL spielte. Auch mit Marc-Andre Bergeron. Aus irgendeinem Grund wussten wir, dass es auf Fights rausläuft.
  • Dein bester Trainer?
    Ron Low und Rich Chernomaz

Photo: GEPA pictures/ Ralph M. Fischer

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Q&A #2: Was wurde aus… Frank Banham? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-frank-banham/ Sat, 02 May 2020 15:46:26 +0000 https://hockey-news.info/?p=78978 Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen zweiten Ausgabe haben wir jemanden mit unseren Fragen konfrontiert, der in seiner Karriere […]

Der Beitrag Q&A #2: Was wurde aus… Frank Banham? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen zweiten Ausgabe haben wir jemanden mit unseren Fragen konfrontiert, der in seiner Karriere über 500 EBEL-Spiele absolvierte und ein absoluter Fanliebling war. Frank Banham stand zwischen 2005 und 2016 in elf Saisonen für vier verschiedene Teams auf EBEL-Eis. 2016 hängte er seine Skates dann in Fehervar an den Nagel.

Frank, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Meine Tage nach dem Eishockey sind eigentlich viel stressiger, als damals, als ich noch gespielt habe. Vor zwei Jahren habe ich bei einer in Vilsbiburg, Deutschland, angesiedelten Firma namens Flottweg angefangen. Ich arbeite als Berater und Agent. Weiters coache ich Hockey-Spieler in den US-Bundesstaaten Ohio, Kentucky und Indiana. Meine Tage könnten gut und gern mehr Stunden haben…

Verfolgst du die Liga noch?
Ja, ich verfolge die Liga weiterhin – eigentlich jede Saison seit ich die Skates an den Nagel gehängt habe. Ich war sogar bei einigen Spielen live vor Ort, in unterschiedlichen Städten – das war eine großartige Erfahrung. Es war etwas ganz anderes, als die Erfahrungen, die ich in meinen zwölf Jahren in der Liga gemacht habe.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Es scheint so, als würde ich jetzt viel beschäftigter sein, als zu der Zeit, als ich noch gespielt habe. Ich genieße es Arbeiten an meinem Haus zu erledigen, oder unterschiedliche Dinge zu baue. Mir macht es Spaß mechanische Arbeit zu erledigen, etwas neu aufzubauen und ich lerne auch gerne etwas Neues.

FRANK BANHAM
NATIONALITÄTKanada/Ungarn
ALTER45
EBEL-SPIELZEIT2005-2016
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg, Olimpija Ljubljana, Medvescak Zagreb, Fehervar AV19
EBEL-SPIELE526
EBEL-PUNKTE523
SONSTIGES- 32 NHL Einsätze (11 Punkte)
- EBEL-Toptorjäger 2009/10 (30 Tore)
- Finnischer Meister 2002 (Jokerit)
- EBEL-Champion 2007 (Salzburg)
- NLB-Champion 2010 (Lausanne)

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Ich bereue keine meiner Entscheidungen. Ich habe jede Minute geliebt und wenn mein Körper es erlauben würde, ich würde immer noch versuchen zu spielen. Natürlich gibt es Dinge, die man im Nachhinein anders machen würde. Aber aus all den Dingen habe ich gelernt und ich gebe meine Erfahrungen nun beim Coachen weiter.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Vermutlich die Reise von Moskau nach St.Petersburg, vor meinem ersten Spiel in der KHL. Wir sind die Strecke mit einer alten Dampf-Lokomotive gefahren…

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Ich denke ich wäre früher in diesem Beruf gelandet, den ich heute ausübe. Ich hatte immer schon Spaß am Bauen und am Reparieren von Dingen und mich stetig weiterzubilden.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Ich kann nicht nur ein Spiel auswählen. Vermutlich würde ich mein erstes NHL-Game auswählen und den Moment, als ich mein erstes NHL-Tor geschossen habe. Auch jene Spiele, in welchen wir Titel gewonnen haben – bei Jokerit, Salzburg und Lausanne. Und das Spiel, mit welchem sich Ungarn für die A-WM qualifiziert hatte.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Es war am Abend, als ich mein Debüt in der NHL feierte, meine ganze Familie kam dafür nach Edmonton. Nach dem Aufwärmen kamen Mike Leclerc und ich zurück in die Kabine und bemerkten, dass unsere Anzugschuhe weiß gesprayed waren. Travis Green (heute Headcoach der Vancouver Canucks) war der Täter. Wir mussten unsere Schuhe schwarz sprühen, damit wir einigermaßen OK aussahen, wenn wir nach dem Spiel unsere Familien trafen. Die Schuhe sahen dennoch mies aus…

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Brad Schlegel & David Karpa
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Für mich gibt es da mehrere. Ich hatte viel Erfolg mit Spielern, zu denen ich eine Verbindung fand. Mark Deyell, Matt Cullen, Marco Pewal, Todd Elik oder auch Andrew Sarauer.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Rob Blake, Kirk Furey und jeder Goalie der einen starken Tag hatte.
  • Dein bester Trainer?
    Mein Vater, Lorne Molleken & Hardy Nilsson.

Photo: GEPA pictures/ Ralph M. Fischer

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Q&A #1: Was wurde aus… Todd Elik? https://hockey-news.info/qa-was-wurde-aus-todd-elik/ Wed, 29 Apr 2020 15:36:19 +0000 https://hockey-news.info/?p=78890 Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“. In der heutigen ersten Ausgabe starten wir mit einem wahren „Typen“, wie man so schön sagt. […]

Der Beitrag Q&A #1: Was wurde aus… Todd Elik? erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Etliche Legenden prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen ersten Ausgabe starten wir mit einem wahren „Typen“, wie man so schön sagt. Todd Elik absolvierte über 200 EBEL-Spiele für Innsbruck, Laibach und Jesenice, ehe er 2011 seine Karriere in Graz beim ATSE ausklingen ließ.

Todd, Was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Meine Zeit nach der aktiven Karriere war bislang super. Ich hatte die Möglichkeit dem Hockey erhalten zu bleiben, coachte Junior-Clubs und konnte für die Los Angeles Kings ein „minor hockey program“ in Peking, China, starten. Dort war ich General Manager und Head Coach in einer Person, es war eine fantastische Erfahrung, vor allem kulturell. Es war aber eine gewisse Umstellung, mit Kindern im Alter von 5 bis 15 und deren Eltern zu arbeiten. Zusätzlich hatte ich Jobs am Bau und hielt mich fit.

Verfolgst du die Liga noch?
Ich verfolge die Geschehnisse in der österreichischen Liga. Ich habe dort gespielt und mich interessiert, wie sich die Clubs so schlagen. Meine Zeit dort war großartig. Mein Ziel ist es eines Tages zurückzukehren, dort als Coach zu arbeiten und einen Titel zu holen.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Wie jeder andere bin ich älter geworden und bin auch reifer im Umgang mit Menschen geworden. Meine Liebe zum Eishockey ist ungebrochen und ich versuche immer up to date zu bleiben. Auch genieße ich es meinen Sohn spielen zu sehen.

TODD ELIK
NATIONALITÄTKanada
ALTER54
EBEL-SPIELZEIT2005-2010
EBEL-TEAMSHC Innsbruck, Olimpija Ljubljana, HK Jesenice
EBEL-SPIELE202
EBEL-PUNKTE299
SONSTIGES- 500 NHL Einsätze (371 Punkte)
- EBEL-Topscorer 2005/06 & 2006/07
- Slowenischer Meister 2010

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Es gibt Situationen, wo ich manche Dinge bereue, die ich getan habe, aber ich kann nichts daran ändern. Ich schaue immer nach vorne und versuche positiv zu bleiben.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Der Trade von den San Jose Sharks zu den St.Louis Blues. Der Trade geschah unmittelbar bevor ich zum „pregame warmup“ aufs Eis wollte. Es war total unerwartet, vor allem zu diesem Zeitpunkt.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wäre ich kein Eishockey-Profi geworden, dann wäre ich zumindest in einem Beruf gelandet, der mit Sport zu tun hat. Heutzutage würde ich in die Richtung Sport Management gehen um auch die Business-Seite des Sports kennenzulernen.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Das Spiel zwischen den Langnau Tigers und Chur, welches am 10.April 1999 stattfand. Es war eine sehr wichtige Partie, denn der Verbleib in der NLA stand auf dem Spiel. Es begann nicht wirklich gut, nach zehn Minuten lagen wir bereits mit 0:2 zurück, konnten uns aber schlussendlich mit 7:2 durchsetzen. Ich konnte ein Tor und sechs Vorlagen beisteuern. (Anmerkung: Die Redaktion empfiehlt dazu DIESEN ARTIKEL). Noch einmal erleben würde ich auch gerne mein NHL-Debüt im Dress der Los Angeles Kings gegen die Montreal Canadiens.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder
Ausgabe 27Rob Schremp
Ausgabe 28Florian Mühlstein
Ausgabe 29Michael Güntner

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Ich erinnere mich an einen Streich, als Babypuder in den Föhn gestreut wurde. Total lustig.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Marty McSorley. Er scherzte immer herum und spielte Streiche.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Luc Robitaille und Adam Oates
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Mark Messier – er war mein Idol. Aufgrund seiner Physis und seinen unbändigen Willen war er aber ein wirklich harter Gegner.
  • Dein bester Trainer?
    Das war Tom Webster. Er trainierte mich in Los Angeles als ich für die Kings spielte. Ein sehr harter, aber fairer Coach.

Photo: GEPA pictures/ Doris Schlagbauer

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