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DEL

DEL: Düsseldorf kämpft aber verliert in Nürnberg

Die Düsseldorfer EG hat am Mittwochabend beim Tabellenzweiten Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) verloren. Zwei Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand auf die Schwenninger Wild Wings auf Rang Zehn damit weiterhin drei Punkte.

Schneller Rückschlag und Rettungstat von Weiß

Am Spieltag musste Tobias Abstreiter noch einmal umstellen. Weil Stephan Daschner angeschlagen ausfiel, rückte überraschenderweise Marco Nowak an alter Wirkungsstätte ins Aufgebot. Der Verteidiger sollte nach seiner Oberschenkel-OP eigentlich noch geschont werden, musste jetzt aber ran. Ebenfalls verzichten musste die DEG auf den langzeitverletzten Tim Conboy und den erkrankten Leon Niederberger. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers hingegen begannen die Olympia-Silber-Helden Patrick Reimer, Leo Pföderl und Yasin Ehliz allesamt. Und die hatten direkt Grund zu Jubeln. Gleich in der ersten, recht schnell zustande gekommenen, Überzahl schlug DEG-Schreck Dane Fox erneut zu und brachte die Gastgeber nach nicht einmal 2:30 Minuten in Führung. Die Rot-Gelben zeigten nach dem frühen Rückschlag Wirkung und sahen sich selbstbewussten Hausherren gegenüber. Als Dan Bakala dann auch noch den Puck hinter dem eigenen Kasten verlor, rettete Daniel Weiß mit letztem Einsatz. Auch die Latte und einige gute Paraden von Bakala mussten herhalten, damit es bei nur einem Gegentreffer im Anfangsdrittel blieb. Vorne hingegen schwammen sich die Gäste allmählich frei und hatten durch Maxi Kammerer die wohl beste Chance der ersten 20 Minuten.

Welsh belohnt stärker werdende DEG

Im Mitteldrittel zeigten sich die Düsseldorfer dann deutlich verbessert. Vor über 200 mitgereisten DEG-Fans, die größtenteils mit den von den Gesellschaftern der DEG zur Verfügung gestellten Bussen angereist waren, erarbeiteten sich die Schützlinge von Tobias Abstreiter jetzt einige Chancen. Gegen Spencer Machacek hielt Niklas Treutle sensationell. Kurz darauf legte sich der Nürnberger allerdings eine Scheibe selbst ins Tor nachdem Rob Bordson schön Jeremy Welsh eingesetzt hatte. Nach minutenlangem Videobeweis entschieden die Unparteiischen in einer ganz knappen Entscheidung für Tor – sehr zum Unmut der heimischen Fans. Die DEG nun mindestens ebenbürtig und mit weiteren guten Chancen. Eine besonders schöne Kombination über Darryl Boyce und Alex Barta brachte Letztgenannter leider nicht im gegnerischen Kasten unter. Als beide Teams schon fast zur zweiten Pause in den Kabinen waren, traf allerdings Leo Pföderl doch noch. Fünf Sekunden vor Drittelende zur neuerlichen Eistiger-Führung.

Kampf und Leidenschaft, aber keine Tore

Es war jetzt ein Spiel auf des Messers Schneide. Die Ice Tigers im Schlussdrittel wieder mit mehr Möglichkeiten, aber auch die DEG blieb gefährlich. Mit einem Tor Rückstand war der Punktgewinn in greifbarer Nähe. In Unterzahl nach Machacek-Strafe zeigten sich die Rot-Gelben gefestigt, fighteten wie im gesamten Spiel um jeden Zentimeter und warfen sich in jeden Schuss. Doch vorne wollte die Scheibe nicht mehr in den Kasten. Auch als Dan Bakala in der Endphase zugunsten eines weiteren Feldspielers sein Tor verließ, änderte sich nichts mehr am Spielstand.

Noch ist die Saison nicht abgehakt! Am Freitag empfängt die DEG die Eisbären Berlin im ISS DOME (19.30 Uhr). Nur zwei Tage später gastieren dann die Krefeld Pinguine zum DEL-Hauptrunden-Finale in Düsseldorf. Für die Partie am Sonntag um 14 Uhr gibt es auch noch Karten unter www.degtickets.de.

Strafminuten: Nürnberg 4+10 – Düsseldorf 8

PM Düsseldorfer EG

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