Der HC Davos besiegt den SC Bern und befördert den Titelverteidiger wieder unter den Strich. Damit bleiben die Berner weiter im Strichkampf-Schlamassel involviert belegen nur noch den 9. Platz. Das punktgleiche Lugano liegt auf dem 8.Rang anhand des besseren Torverhältnis, aber auch die Direktbegegnung spricht für die Luganesi.
Der Sieg des HCD verdient, obschon es bei den Bündern praktisch um nichts mehr geht, hatten sie doch das Heimrecht im Playoff bereits vor der gestrigen Partie gesichert.
Eine erfolgreiche Rückkehr ins
Bündner-Team feierten Andres Ambühl nach einer Fussverletzung und
der Österreicher mit Schweizer Lizenz Benjamin Baumgartner, der
längere Zeit pausieren musste. Beide konnten sich je zwei
Assistpunkte gutschreiben lassen. Ansonsten war Davo fast das ganze
Spiel hindurch das bessere Team, obschon der SCB mit einer
1:0-Führung in die erste Pause durfte. In Überzahl lief die Scheibe
gut und im Unterzahlspiel zeigten sich die Berner bissig. Ab dem
Mitteldrittel aber übernahmen die Einheimischen entgültig die
Regie, erzielten den Ausgleich und nach einer zwischenzeitlichen
Führung der Berner glich der HCD erneut aus und ging danach mit 3:2
in Front, wobei die Berner froh sein durften, nur mit einem knappen
2:3-Rückstand davongekommen zu sein.
Im letzten Drittel bäumten sich die Gäste nochmals auf, waren aber
bereits physisch und mental erschöpft. Alles klar für Davos machte
Tedenby in der 54. Minute indem er das 4:2 erzielte. Für den
Notfall-SCB-Coach Hans Kossmann werden nun vier heisse Tage in der
restlichen Qualifikation bevorstehen, wobei die Frage lautet;
Findet der SC Bern doch noch einen Weg in die Playoffs?
Lausanne Negativserie zu
Ende, die SCL Tigers definitiv in den Playouts
Die Tigers verlieren in Lausanne mit 1:3 und stehen nun definitiv
in den Playouts. Lausannes Negativserie ist beendet und haben einen
Schritt vorwärts gemacht. Die Entscheidung zu Gunsten der
Waadtländer fiel jedoch erste in der 56.Minute. Kurz zuvor nach
einem Überzahlspiel der SCL Tigers, traf Alexander Grenier zum 2:1
für die Lausanner. Es war sein zweites Tor in dieser Partie,
Grenier hatte bereits den Führungstreffer für Lausanne erzielt.
Sein zweiter Treffer für die Emmentaler ein Genickschlag, weil
Chris DiDomenico erst in der 48. Minute in Überzahl zum Ausgleich
getroffen hatte. Cody Almond setzte den Schlusspunkt zum 3:1. Für
die Tigers setzte es die sechste Niederlage in den letzten sieben
Spielen ab.
Der EV Zug übernimmt erneut
die Tabellenführung, Fribourg muss trotz dem Overtime-Sieg dennoch
um einen Playoff-Platz zittern
Das Duell zwischen Friburg Gottéron gestaltete sich zu einem Duell
der beiden Nationalgoalies Reto Berra und Leonardo Genoni. Als
Berra in der 45. Minute den ersten Treffer der Partie hinnehmen
musste, schien dies berreits die Entscheidung zu sein. Erst nach
dem späten, verzweifeltem Sololauf von Desharnais in der 57. Minute
und nach einer Video-Überprüfung war auch Leonardo Genoni
geschlagen.
Die Tore des Zuger Topskorers Hofmann und Desharnais waren die
einzigen in der regulären Spielzeit. Die Overtime endete ohne Tore
und im Penaltyschiessen hatte Gottéron das bessere Ende für sich.
Trotzdem verpassten es die Fribourger, sein Chancenplus in drei
Punkte umzumünzen um sich damit vorzeitig für Playoff zu
qualifizieren. Deshalb geht das Zittern dür Gottéron weiter.
Telegramm vom 25.2.2020:
Davos – Bern 4:2 (0:1, 3:1,
1:0)
Tore: 3. Mursak (Arcobello, Moser/Ausschluss
Stoop) 0:1. 24. Stoop (Ambühl) 1:1. 31. Pestoni 1:2. 33. Jung
(Frehner) 2:2. 37. Herzog (Baumgartner, Ambühl/Ausschluss Praplan)
3:2. 54. Tedenby (Baumgartner/Ausschluss Kienzle!) 4:2.
Bemerkungen: Davos ohne Dino Wieser, Du Bois,
Corvi, Paschoud, Bader und Meyer (alle verletzt) sowie Palushaj und
Rantakari (überzählige Ausländer), Bern ohne Grassi, Sciaroni und
Bieber (alle verletzt) sowie MacDonald und Thomas (überzählige
Lausanne – SCL Tigers 3:1
(1:0, 0:0, 2:1)
Bemerkungen: Lausanne ohne Emmerton und Holm, SCL
Tigers ohne Erni, Earl, Punnenovs (alle verletzt), Cadonau
(gesperrt), Gagnon und Elo (beide überzählige Ausländer). –
Fribourg-Gottéron – Zug 2:1
(0:0, 0:0, 1:1, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow,
Chavaillaz, Mottet (alle verletzt) und Boychuk Zug ohne Martinsen
(beide überzählige Ausländer), Schnyder und Zryd (beide verletzt).
– Timeout Zug (57./Coach’s Challenge).









