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ICEHL: Die Vienna Capitals planen einen Totalumbruch!

Es war die schwächste Saison der Vienna Capitals, die nach 20 Jahren erstmals die Playoffs verpassten. Nun wird evaluiert und alles neu aufgestellt.

Das Positive vorweg: Die Vienna Capitals sind der Zuschauermagnet Nummer 1 in der Liga. Mit einem Schnitt von 4.148 Fans pro Spiel konnte kein anderes Team mithalten. Dahinter folgen der EC KAC mit 4.020 und die Black Wings Linz mit 3.440 Fans pro Heimspiel.

Doch das wars dann auch schon mit den positiven Nachrichten. Die Kagraner verpassten erstmals seit 20 Jahren die post season, doch das ist gar nicht das größte Problem. Lange war unklar, ob man nächste Saison überhaupt noch an der ICEHL teilnehmen wird können. Nicht nur der Ausstieg von Präsident Hans Schmid sorgte für finanzielle Probleme. Mittlerweile hatte man aber einige positive Gespräche und es sieht so aus, als würden die Kagraner die Kurve bekommen.

Aktuell ist ein Evaluierungsprozess im Gange, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Es geht darum zu filtern, „wer künftig für den Verein arbeiten darf“, so Rookie-Coach Christian Dolezal, was übrigens auch für ihn selbst gelten würde, wie er im Nachsatz betont. Dolezal jedenfalls wird, sofern er seinen Caps erhalten bleibt, nicht mehr als Headcoach agieren. „Das war von Anfang an klar – auch wenn wir Meister geworden wären.“

Damit wird bei den Caps wohl beinahe kein Stein auf dem anderen bleiben. Neben einem neuen Präsidenten wird es also auch einen neuen Trainer geben und man kann sicher sein, dass auch der Kader zu einem großen Teil ausgetauscht wird. Dafür „muss das Budget so aufgestockt werden, dass man mit den Top-Teams mitziehen kann“, so Manager Franz Kalla. Man darf gespannt sein, ob das gelingt, aber zu wünschen wäre es dem Verein und vor allem den vielen Fans, die die Caps in ihren Bann ziehen.

Bild: fodo.at

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