Die Saison 2022/23 des EC-KAC fand am Sonntagabend nach der vierten Niederlage in fünf Halbfinalduellen mit Titelverteidiger Salzburg ihr Ende.
Wie schon im letzten Auswärtsspiel in Salzburg fing sich der EC-KAC auch in dieser Begegnung ein frühes Gegentor ein, Robertson traf vom linken Flügel aus per sattem Schlagschuss. Noch im ersten Abschnitt verdoppelte der Titelverteidiger seinen Vorsprung, in einer chaotischen Situation im Torraum der Klagenfurter behielt Bourke die Übersicht und stopfte den Puck neben dem Pfosten ins Gehäuse. Im Mitteldrittel erzielten die Roten Bullen ihren fast schon obligatorischen Powerplay-Treffer, die glücklich zu Raffl springende Scheibe wurde von diesem in den Maschen versenkt. Klagenfurt diktierte im Schlussabschnitt das Geschehen, kam einem Treffer aber nur selten richtig nahe, der amtierende Meister verbuchte eine exorbitante Anzahl an geblockten Schüssen und hatte in Tolvanen einmal mehr einen starken Rückhalt. Schon gut zehn Minuten vor dem Ende nahm der EC-KAC Dahm vom Eis, anschreiben konnten jedoch nur noch die Gastgeber: Thaler kehrte aus kurzer Distanz ein, nachdem sich Raffl hinter dem Tor gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt hatte.
Post Game-Kommentar von Head Coach
Petri Matikainen:
„Zunächst einmal
Gratulation an Salzburg, der Seriensieg war verdient, denn das
Spiel der Bullen war sehr komplett und in jeder Facette gut. Unsere
Mannschaft hat heute und in diesen Playoffs alles rausgehauen, was
noch vorhanden war, ich denke aber, dass man gesehen hat, dass wir
in dieser Halbfinalserie schon etwas leer waren. Es war eine
unglaublich fordernde Saison mit all den Langzeitverletzten und all
den Nebengeräuschen, trotzdem haben wir die Derby-Viertelfinalserie
für uns entschieden. Meine Hoffnung war, dass wir daraus noch
einmal Kraft schöpfen können, aber das Output hat nicht gereicht,
um die Hürde Salzburg auch noch zu überspringen. Wir sind
bekanntermaßen ja seit Jahren eine recht erfolgreiche
Auswärtsmannschaft, aber hier in Salzburg gab es für uns nichts zu
holen, dieser Gegner war in diesem Setting zu stark für uns.
Erschwerend kam hinzu, dass wir hier meist einfache erste Gegentore
hergegeben haben. Ich bin aber insgesamt sehr stolz auf unsere
Mannschaft, sie hat sich den großen Widerständen, auf die wir in
dieser Saison getroffen sind, mutig entgegengestellt. Zum heutigen
Spiel oder zur Serie kann man nur sagen, dass Salzburg besser war,
ich hoffe, sie belohnen sich auch mit der
Titelverteidigung.“
Im Interview, kurz nach dem Spiel, ließ Matikainen seine Zukunft in Klagenfurt quasi offen. Zwar verfügt der Finne über einen laufenden Vertrag, man müsse nun aber in die Analyse gehen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen. Diese Entscheidungen liegen aber laut dem 56-Jährigen nicht bei ihm.
kac.at , hockey-news.info , Bild: GEPA pictures/ David Geieregger









