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ICEHL: Starkbaum trainiert die Caps-Goalies: „Wichtig ist, ihnen Selbstvertrauen zu geben!“

Bernhard Starkbaum zählte zu seiner aktiven Zeit zu den besten Torhütern, die Österreich zu bieten hatte. Nun soll er dem „angeschlagenen“ Goalie-Duo der spusu Vienna Capitals weiterhelfen.

Statistisch gesehen ist das Duo, bestehend aus Alexander Steen und Sebastian Wraneschitz im Tabellenkeller angesiedelt. Steens Fangquote liegt bei 87,6%, jene von Wraneschitz mit 87,9% etwas darüber. Beide kassieren mehr als drei Gegentore pro Spiel: Wraneschitz 3,08, der Schwede gar 3,74. Zu wenig, um in der win2day ICE Hockey League ein Wörtchen mitzureden.

Nun zapft man die Routine und Erfahrung von Bernhard Starkbaum an, der mehr als 300 Saisonspiele auf höchster Ebene sammeln konnte. „Natürlich ist es einfacher, wenn man mehr gewinnt. Keiner ist happy, Wir brauchen nichts schönzureden, sondern müssen hart weiterarbeiten, lernen und besser werden“, so der 37-jährige Wiener vor dem Duell mit dem VSV, gegenüber der Kronen Zeitung.

Starkbaum fungiert als „Trainer“, will die Cracks vor allem mental wieder in die Spur bringen: „Ich schaue, dass ich die Einheiten einfach halte und die Jungs gut in Position bringe. Wichtig ist, ihnen Selbstvertrauen zu geben.“

Für die Capitals geht es nun ans Eingemachte, neun Zähler liegen die Wiener derzeit hinter Platz 10 und damit hinter der Qualifikation für die Pre-Playoffs. Heute kommt es zum Duell mit dem Achtplatzierten aus Pustertal, die zuletzt drei Spiele gewinnen konnten. Nun zählt jeder Punkt: „Es sind noch genug Partien. Wir spielen oft gut, können jeden schlagen – aber leider führen individuelle Fehler dazu, dass Gegner viel zu leicht zu Toren kommen.“ Das gilt es abzustellen, vor allem in den nächsten Wochen, wo richtungsweisende Spiele auf dem Programm stehen. Im Jänner kommt es nämlich noch zu Duellen mit den direkten Gegnern aus Asiago, Graz und Feldkirch.

hockey-news.info , Bild: VSV/Krammer

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