International

International: Der neue Trend – Empty Net in der Overtime

Bereits in der vergangenen Saison konnte man diese Entwicklung das ein oder andere Mal in der KHL beobachten, heuer auch erstmals in der DEL. Wird sich dieser Trend durchsetzen und auch in anderen europäischen Ligen sichtbar werden?

Der ehemalige russische Superstar und nunmaliger Coach von ZSKA Moskau Sergei Fedorov dürfte wohl so etwas wie der Pionier dieses Trends sein. Gewinnt ein Team in der Overtime das Bully und ist in sicherem Puckbesitz, so zieht der Coach den Goalie und spielt ein vier gegen drei Powerplay.

Gleich im ersten Spiel der Saison versuchte es Fedorov und ZSKA Moskau im Spiel gegen Neftekhimik. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4, in der Overtime holte Moskau mit diesem Spielzug den Sieg.

Der Trend zieht nun weitere Kreise und erreichte auch die DEL2. Mit dafür verantwortlich ist auch der Österreicher Harry Lange. Krefeld spielte gegen Bad Nauheim und Coach Harry Lange nahm seinen Goalie Felix Bick beim Stand von 5:5 in der Verlängerung vom Eis. Dieses Mal ging es aber nicht gut aus, denn Krefeld Spieler Marcel Müller holte sich die Scheibe hinter dem eigenen Tor und erzielte von dort den Empty-Net Treffer.

Auch in der DEL ging der Versuch schief. Ingolstadts Coach Mark French schickte vier Spieler bei einem offensiven Bully auf das Eis. Der Center verlor jedoch das Anspiel und die Düsseldorf sicherte sich den Extrapunkt. Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser Trend auch weitere Ligen in Europa erfassen wird.

 

www.hockey-news.info,Photo Unsplash

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