All for Joomla All for Webmasters
International

International: Die Zukunft von Eishockey in China ist ungewiss

China hatte bei den Olympischen Winterspielen in Peking sein Eishockey Debüt. Allerdings ist es nicht klar, ob die Mannschaft, welche hauptsächlich aus ausländischen Spielern besteht, die Leidenschaft für den Sport im Reich der Mitte entfacht hat.

Erfolgreich war dieses Debüt nicht. Das junge Team musste drei Niederlagen einstecken. Damit konnte man kaum Begeisterung bei der chinesischen Bevölkerung auslösen. Gleichzeitig ist Eishockey ein sehr unbekannter Sport in China.

Der erste Auftritt des Teams gegen die USA wurde nicht im staatlichen TV-Sender übertragen. Das Spiel endete in einer 8:0-Pleite und Gerüchten zufolge verließ schon während des Spiels eine chinesische Delegation das Stadion. In den sozialen Medien hagelte es gleichzeitig Kritik, ob es sich bei der Mannschaft überhaupt um ein chinesisches Team handelt. Das zweite Spiel gegen Deutschland verlief mit einer 3:2 Niederlage etwas besser. Anschließend musste das Team eine bittere 5:0 Niederlage gegen Kanada einstecken und schied bereits in der Vorrunde mit 0 Punkten aus dem Wettbewerb aus. Dieses schlechte Ergebnis spiegelte sich vorab schon bei den Wettquoten wider. Mit Quoten von 45,00 bis 50,00 schätzte man schon vor Spielbeginn Chinas Chancen sehr gering ein. Da wurde wohl nur in Ausnahmefällen eine Wette zugunsten der Chinesen gewagt. Eine Vielzahl von Anbietern hat aber durchaus interessante Eishockey Wetten im Angebot, bei denen man sogar Gebrauch von beliebten Wettarten wie Money Line oder Puck Line machen kann. Zusätzlich kann man gelegentlich auch mit Langzeitwetten beispielsweise in der NHL auf den Gewinner des Stanley Cups tippen. Ein Blick auf die unterschiedlichen Quoten der Big Player auf dem Eis erleichtert auch die Auswahl des Buchmachers.

Trotz des fehlenden Olympia-Hypes des Teams, kann Eishockey als Sport in China noch nicht komplett abgeschrieben werden. Eine wachsende Mittelschicht und immer größer werdendes Interesse an Fitness bilden eine vielversprechende Basis für Sportarten wie Eishockey. Der oft kritisierte Import von ausländischen Spielern ist heutzutage gang und gäbe in vielen Sportarten und ein globales Phänomen. Mehr als die Hälfte der 25 Spieler des chinesischen Teams stammt aus Nordamerika. Dass China auf Spieler aus dem Ausland zurückgreift, ist insofern verständlich, als es keine eigene professionelle Hockey-League im Land gibt. Vielleicht könnte sich dies in Zukunft ändern. Die NHL hatte noch vor den Spielen entschieden, seine Spieler nicht zu den Olympischen Spielen zu schicken.

Eishockey hat in China sicherlich noch einen langen Weg vor sich. Die Zukunft des Sports ist hierbei noch nicht garantiert und ungewiss. Das Gastgeberland versuchte so gut es geht seinen Fuß nach vorne zu setzten und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Es zweifeln einige, ob diese gezeigte Motivation nach den Spielen erhalten bleibt. Das Interesse an Eishockey in China könne schnell wieder verschwinden, wenn es keine schnellen Ergebnisse und Erfolge gibt.

Im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Wettbewerb in Eishockey sehr groß. Länder wie Kanada, Finnland, USA oder Russland haben eine tief verwurzelte Kultur und betreiben intensive Talentförderung. Es benötigt viel Schweiß und Zeit, um erfolgreich zu sein. Zusätzlich ist die Einstiegsbarriere hoch. Im Gegensatz zu Sportarten, wie Basketball oder Fußball benötigt man relativ viel Equipment, ein Eisfeld und Coaches. Dinge, die nicht in jedem Land zugänglich sind. Der Auftritt Chinas im Eishockey bei den Olympischen Spielen war sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung für den Sport. Es bleibt zu hoffen, dass China hierbei weitere Schritte unternimmt und die Zukunft des Eishockeys im Land vorantreibt.

Pic: Unsplash

bet365
To Top
error: Content is protected !!