Vor einigen Tagen war Jan Urbas an seiner alten Wirkungsstätte am Tivoli in Ljubljana zu Gast. In einem Interview sprach der Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft unter anderem über seine Zeit in Klagenfurt und Villach. Der 34-Jährige betonte zudem die Wichtigkeit der Teilnahme von HK SZ Olimpija an der win2day ICE Hockey League für das slowenische Eishockey.
Im Jahr 2007 spielte Jan Urbas in der slowenischen U20-Meisterschaft zuletzt in Ljubljana. In der vergangenen Woche kehrte der Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft an den Tivoli zurück, um seine Erfahrungen bei einem Treffen mit jungen Hockeyspielern weiterzugeben.
„Es hat sich viel verändert, seitdem ich hier gespielt habe. Für das slowenische Eishockey ist es hervorragend, mit HK SZ Olimpija ein Team in der win2day ICE Hockey League zu haben. So können junge Spieler auf einem hohen Niveau Erfahrung sammeln und sich weiterentwickeln. Und für ältere Spieler ist es die Chance zurückzukommen und für eine Mannschaft aus dem Heimatland aufzulaufen,“ sagte der 34-Jährige im Zuge seines Besuchs.
Urbas kennt die Liga, stand er doch
bei den Kärntner Klubs KAC und VSV unter Vertrag. In der Saison
2014/15 absolvierte er zu Saisonbeginn zehn Partien (4G, 1A) für
die Rotjacken, bei den Draustädtern war Urbas dann eine ganze
Spielzeit (2016/17) – er kam in 44 Partien auf 46 Punkte (27G,
19A). „Ich hatte bei beiden Klubs eine gute Zeit. In Klagenfurt war
ich nur einen Monat, bin dann nach Schweden gewechselt. In Villach
haben wir als Team unsere Ziele leider nicht erreicht, es waren
aber wichtige Erfahrungen,“ erinnert sich der Slowene, der für
beide Mannschaften in Kärntner Derbys auf dem Eis stand. „Es war
ein richtiger Hype vor den Partien. Die Spiele sind immer knapp
gewesen, die Stimmung in der Halle war hervorragend“.
Von Villach wechselte Urbas zu den Fischtown Pinguins
in die DEL. Mittlerweile hat er über 300 Spiele für das Team aus
Bremerhaven bestritten, die win2day ICE Hockey League aber nicht
aus seinem Fokus verloren. „Ich verfolge die Ergebnisse. In den
Playoffs 2022 habe ich mir sogar die Spiele von Olimpija mit meinen
beiden slowenischen Teamkollegen (Anm.: Ziga Jeglic und Miha
Verlic) angeschaut“, so Urbas.
Im Video spricht Urbas auch
über die letzte IIHF-Weltmeisterschaft und seine siebente Spielzeit
in Bremerhaven:









