EC KAC

KAC-Crack dachte schon ans Karriereende!

Beim letzten Saisonspiel gegen die spusu Vienna Capitals jubelte Marcel Witting über seinen ersten Ligadoppelpack. Der Tiroler hat harte Jahre hinter sich, auch ein Karriereende war nicht abwegig.

Der gebürtiger Haller kam 2012 zum KAC – mit der Ausnahme von zwei Spielzeiten in der AlpsHL, wo er für Lustenau und Feldkirch auflief, stand er in den letzten Jahren für die Rotjacken auf dem Eis. 2018/19 bestritt er ausnahmslos auf EBEL-Niveau, danach „pendelte“ er zwischen ICEHL und der Alps Hockey League. Unter Petri Matikainen kam er oftmals nur als Reservekraft zum Zug.

„Ich hatte einige harte Jahre – es war gar ein Thema, dass ich wie mein Bruder Samuel zur Polizei gehe“, so Witting gegenüber der Kronen Zeitung. „Ich war verletzt und plötzlich außen vor – ich bin froh, dass diese Zeit nun vorbei ist.“ Heuer bestritt Witting 33 Spiele für den Rekordmeister und erzielte dabei fünf Treffer: Karrierebestwert. Das neue Coaching-Duo, bestehend aus Kirk Furey und David Fischer hat Vertrauen in den flexibel einsetzbaren Stürmer, gegen die Caps dankte der Tiroler es mit einen Doppelpack: „Klar tut das gut! Aber ich helfe der Mannschaft auch gern mit Blocks und Checks.“

Für den KAC läuft es in letzter Zeit richtig gut, nur mehr ein Zähler fehlt zur Ligaspitze. Nun stehen zwei Tage Pause auf dem Programm, ehe man am Samstag die Steinbach Black Wings Linz empfängt.

hockey-news.info , Bild: VSV/Krammer

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