EC KAC

KAC muss zum Viertelfinalauftakt auf seinen Topscorer verzichten!

Am Dienstagabend startet der EC-KAC in der heimischen Heidi Horten-Arena in die Playoffs 2026. Die wichtigsten Informationen zum ersten von bis zu sieben Duellen mit Fehérvár AV19 hat kac.at zusammengestellt.

Der EC-KAC eröffnet am Dienstag, dem 10. März 2026, mit einem Heimspiel die 39. Playoff-Kampagne seiner Klubgeschichte, die Rotjacken haben sich beim Pick am Sonntagabend für Fehérvár AV19 als Gegner im Viertelfinale entschieden. Das erste Playoff-Duell der Ligageschichte zwischen diesen beiden Klubs, die im Grunddurchgang die Positionen zwei und zehn in der Tabelle belegten, beginnt um 19.15 Uhr und wird auf Sporteurope.TV(Öffnet in neuem Fenster) live übertragen.

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC hat sich am Sonntagabend bei seinem sechsten Pick der Klubgeschichte zum fünften Mal hintereinander für den zum Zeitpunkt seiner Auswahl am schlechtesten platzierten unter allen möglichen Gegnern entschieden und trifft im Viertelfinale auf Fehérvár AV19. Seit der Einführung des Picks (2012/13) sind die Rotjacken in sechs Fällen noch nie an einem von ihnen ausgewählten Kontrahenten gescheitert, wohl aber mussten sie in den beiden vergangenen Jahren in der Auftaktrunde der KO-Phase jeweils in ein sechstes Spiel. Die Post Season nahmen die Klagenfurter bisher neun Mal vom zweiten Platz der Grunddurchgangstabelle aus in Angriff, in sieben Fällen standen sie später auch im Finale.

Zum Viertelfinalstart baut der Rekordmeister auf seine starke heurige Heimbilanz gegen Teams außerhalb der Top-Sechs: 14 Auftritte in der Heidi Horten-Arena gegen Mannschaften auf den Rängen sieben bis 13 brachten 13 Siege und 39 von 42 möglichen Punkten. Auch die jüngere Playoff-Geschichte des EC-KAC liefert dem rot-weißen Lager Grund für Optimismus: Von den letzten 15 “Best-of-Seven“-Serien haben die Athletiker elf gewonnen, den Kürzeren zogen sie in diesem Zeitraum nur drei Mal gegen den EC Salzburg und ein Mal gegen die Vienna Capitals. Ebenfalls sehr positiv gestaltet sich die Bilanz der Kärntner gegen nicht-österreichische Opposition in der Post Season, ging doch von neun „Best-of-Seven“-Konfrontationen mit außerhalb der Alpenrepublik beheimateten Klubs nur eine – das Viertelfinale 2018 gegen den HCB Südtirol – verloren.

Fehérvár AV19 drehte in der vergangenen Woche das Pre-Playoff-Duell mit den Vienna Capitals nach einer 1:5-Niederlage zum Auftakt noch zu seinen Gunsten: Auf einen (allerdings erst im letzten Spielabschnitt fixierten) 7:3-Heimsieg folgte am Sonntag ein 1:0-Auswärtserfolg in Wien, wodurch die Ungarn zum dritten Mal in vier Jahren den „Best-of-Three“-Umweg in das Viertelfinale erfolgreich meisterten. Das Team von Head Coach Ted Dent rettete damit eine Saison, der die Einordnung in die Kategorie verkorkst drohte, war der erreichte Punkteschnitt im Grunddurchgang (1,25) doch der fünftniedrigste in 19 Jahren der Ligazugehörigkeit. Speziell auswärts stotterte der Motor der Magyaren gehörig: Aus bislang 26 Partien in der Fremde stehen erst sieben Siege zu Buche, weniger hatte der Klub zuletzt in der Spielzeit 2009/10 auf seinem Konto.

Spezielle Bedeutung kam dabei häufig der Anfangsphase der Begegnungen zu: Von den 26 Auswärtsspielen Székesfehérvárs gewann 23 jene Mannschaft, die mit 1:0 in Führung ging. Begünstigt wurde diese einseitige Bilanz von der nur beschränkt durchschlagskräftigen Offensive: Bei 19 seiner 24 Auftritte außerhalb von Ungarns Grenzen wurde Fehérvár AV19 von seinen jeweiligen Gegnern auf maximal zwei erzielte Tore limitiert. Im Duell mit dem EC-KAC streben die Roten Teufel eine Verbesserung ihrer eher bescheiden glorreichen Playoff-Historie in der win2day ICE Hockey League an: Bislang qualifizierten sie sich zehn Mal für das Viertelfinale, das dann in neun Fällen auch Endstation war. In eine auswärts eröffnete „Best-of-Seven“-Serie startete Székesfehérvár seit 2010 stets mit einer Niederlage.

Personelles:

Dem EC-KAC fehlen neben den Langzeitausfällen Thomas Hundertpfund und Luka Gomboc, deren Saisonen verletzungsbedingt bereits vorzeitig beendet sind, zum Playoff-Auftakt am Dienstag auch Mario Kempe und Mathias From. Der Schwede ist nach seiner im letzten Grunddurchgangsspiel erlittenen Oberkörperverletzung am Weg der Besserung und steht bereits wieder im leichten Off-Ice-Training. Er könnte noch in der ersten Viertelfinalwoche in den Spielbetrieb zurückkehren. Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein wird das beim dänischen Topscorer der Rotjacken, der nach wie vor erkrankt ist. Bei Jesper Jensen Aabo, der die letzten drei Partien aufgrund einer Unterkörperblessur verpasst hatte, deutet vieles auf ein Comeback am Dienstag hin, noch offen ist die Mitwirkung von David Maier, der das Abschlusstraining am Montag mit Schmerzen im Oberkörperbereich vorzeitig beenden musste.

kac.at , Bild: HCI / PAPA Productions

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