Benjamin Baumgartner und der
HCD unterliegen auswärts gegen die ZSC Lions mit 6:3
Der HC Davos und die ZSC Lions spielen auf Wiedergutmachnung anhand
der desaströsen Saison im vergangenen Jahr. Beide Teams standen
letzte Saison teilweise mit Arno Del Curto an der Bande und zeigten
bereits einige gute Ansätze. Der Wille und eine grosse
Laufbereitschaft waren vorhanden, doch hatten die Zürcher mit dem
Schweden Rikard Grönborg an der Bande über weite Strecken mehr von
Spiel. Aber auch der HC Davos hinterliess und unter seinem neuen
Coach Christian Wohlwend einen gut organisierten Eindruck und
überforderte zeitweise mit ihrer schnellen Spielweise die
Stadtzürcher. Dreimal wechselte die Führung, die Entscheidung zu
Gunsten der ZSC Lions fiel im Schlussdrittel, als Maxim Noreau mit
seinem zweiten Treffer an diesem Abend in Überzahl auszugleichen
vermochte und Pius Sutter 33 Sekunden nach diesem Ausgleich den
Siegtreffer zum 4:3 erzielte. Benjamin Baumgartner punktete beim
0:1 für den HCD dank einem Assist
Hofer und Zwerger verlieren
ihr Heimspiel gegen einen wankenden EVZ nur knapp
Ein Start nach Mass gelang dem favorisierten EV Zug. Schon in der
2. Minute gingen die Zentralschweizer auswärts in der Valascia in
Front. Auch führten sie mehrheitlich die Regie, feuerten mehr als
doppelt soviel auf das gegnerische Tor, daher war die 2:0 Führung
nach den ersten 20 Minuten absolut verdient.
Im zweiten Abschnitt aber erzielte D’Agostini den Anschlusstreffer,
die Zuger liessen sich aber nicht beirren und stellten den
Zweitore-Vorsprung wieder her. Eine Unkonzentriertheit in der
Verteidigung des EVZ nutzten die Leventiner 37 Sekunden vor dem
Ende des 2. Abschnitts zu einem Treffer und kamen wieder bis auf
ein Tor an die Gäste heran. Dabei profitierte Ambri von einem
Durcheinander vor dem Zuger Goalie Genoni, der einen Abpraller
nicht behändigen konnte.
Im letzten Drittel wurde Zug eiskalt erwischt, als Kostner
unbehelligt durch die Zuger-Reihen tanzen und Genoni zum Ausgleich
bezwingen konnte. Genug für den Zuger Coach Tangnes, der sein
Timeout nahm welches auch Wirkung zeigte, als der ehemalige
Ambri-Junior und Zuger-Neuzugang Grégory Hofmann im Powerplay die
Führung wieder herstellte. Trotzdem stürmte Ambri weiter an, doch
ein Tor wollte nicht mehr fallen.
Bieler Heimsieg gegen die Fribourger Drachen: Keine
Treffer für Stefan Ulmer und Peter Schneider
Obschon die Verletzungshexe beim EHC Biel noch vor dem Saisonstart
übel mitspielte, konnten die Seeländer die drei Punkte in ihren
Reihen behalten. So fällt Damien Brunner für etwa drei Monate aus,
Fuchs und Hügli sind ebenfalls verletzt, Riat weilt zurzeit im
Trainingscamp der Washington Capitals, somit herrscht in der Bieler
Offensive ein veritabler Engpass. Nur einer scheint fit zu sein,
Toni Rajala der Gottéron praktisch im Alleingang abschoss. Der
Finne und Bieler Topskorer sorgte nach einem zwischenzeitlichen
Ausgleich der Fribourger im Schlussdrittel für die erneute Führung
und dem Sieg mit dem Treffer ins herrenlose Gehäuse.
Lugano scheitert im
Auftakt-Heimspiel gegen Lausanne
Wie erwartet tat sich der HC Lugano schwer gegen seinen welschen
Konkurrenten aus Lausanne. Mit einem neuen Trainer an der Bande,
einem neuen Sportchef und dem Abgang vieler Talente, welche die
Bianconeri verlassen hatten, war diese Niederlage beinahe schon
vorprogrammiert. Lugano verlor sein erstes Heimspiel mit 2:5,
obschon das Team unter Kapanen-Team das erste Drittel mit 2:0 noch
für sich entschieden hatte. Danach war Lausanne das bessere Team
und Bertschy mit seinen zwei Toren und einem Assist der
Matchwinner.
Der SCB knorzt sich gegen die
Lakers zum Heimsieg, dies dank einem Doppelschlag von
Arcobello.
Die Partie zwischen Bern und Rapperswil gestaltete sich lange Zeit
als ausgeglichen. Die Lakers spielten frech und aufmümpfig, konnten
kämperisch und auch tempomässig durchaus mithalten. Erst Arcobello,
beim Stande von 3:3, brach den Gästen aus Rapperswil-Jona mit
seinem Doppelschlag das Genick und verloren am Ende mit 3:6. Zuvor
aber brachte der SCB-Coach Kari Jalonen sein Team ins Schleudern,
denn beim 2:2 Ausgleich durch der Lakers durch Martin Ness will
Jalonen ein Offside gesehenen haben. Aber weit gefehlt, dem war bei
weitem nicht so und der Ausgleich korrekt. Dafür kassierten die
Berner danach eine Bankstrafe und den erstmaligen Rückstand.
Fahrlässige Emmentaler
unterliegen gegen Genéve-Servette
Mitz vielen Schüssen bombardierten die SCL Tigers das gegnerische
Tor mit Robert Mayer, doch nur einer ging rein. Dieser Treffer
erzielt Yannick Blaser in der 7.Minute in doppelter Überzahl.
Danach verpassten es die Emmentaler auf fahrlässige Art den
Vorsprung weiter auszubauen. Die wenigen Gelegenheiten für die
Genfer aber nutzten Daniel Winnik und Eric Fehr zu Toren. Im
Schlussdrittel erzielten die Genfer das Siegestor zum 3:1.
Resultate NLA: Runde 1
ZSC Lions – Davos 6:3 (0:1, 2:2, 4:0).
Ambri-Piotta – Zug 3:4 (0:2, 2:1, 1:1).
Lugano – Lausanne 2:5 (2:0, 0:3, 0:2).
SC Bern – SCRJ Lakers 6:3 (1:0, 2:3, 3:0).
SCL Tigers – Genève-Servette 1:3 (1:0, 0:2, 0:1).
Biel – Fribourg-Gottéron 3:1 (0:0, 1:0, 2:1).









